Hallo Harald
Ein Entwickler bin ich auch nicht. Deine Fragen sind auch schon korrekt beantwortet.
Allgemein lässt sich sagen, daß alle leitenden Materialien induktiv erwärmt werden können. Alle nicht leitenden Materialien also als Zwischenschicht genutzt werden können (je nach Temperatur natürlich). Ein Durchdringen lässt sich dann nur über die Frequenz bedingt realisieren.
Ich bin in großtechnischer Induktionsanwendung tätig und wenn du weitere Fragen hast, kannst du dich gerne an mich wenden.
Habe letztens eine 10mm Dicke ESG Glasscheibe auf ein Induktionskochfeld gelegt und eine entsprechenden Topf darauf platziert. Der Topf wird zwar erwärmt, jedoch sehr zeitverzögert. Kann die Induktionsspule so verstärkt werden, daß es doch funktioniert?
Ich möchte dies auch mit ca. 10mm starkem Stein bzw. Korean
(Kunststoffplatt) versuchen. Denkst du, daß dies funktionieren kann?
Solang das Material keine elektrischen oder magnetischen Eingeschafen aufweist spielt einzig die Entfernung des Topfes zur Spule eine Rolle. Was dabei dazwischen ist ist theoretisch egal.
Von einer Steinplatte würde ich dir abraten, denn da kann es immer sein, dass metallische Einschlüsse sich erwärmen und die Platte sprengen.
Wenn du jetzt aber schon von „verstärken“ sprichst ist es denke ich einfacher den Herd so umzubauen, dass er garnicht erst durch die Platte hindurch muss? Ich weis nicht was du für Experimente vorhast aber einen IHeater umzubauen ist garnicht so einfach.
Habe eben einen Bericht über Induktionskochfeld gelesen, konnte aber den Hersteller nicht ausfindig machen. Hier geht es um ein Induktionskochfeld das alleinig durch das Drehen des Topfes die Temperatur verändert werden kann.