Entwicklung nach Piaget!

Ich soll mit Hilfe Piagetscher Begiffe das besondere in der Beziehung zwischen Kindern mit Trisomie und deren Eltern beschreiben.

Ich komme mit dieser Aufgabe nicht weiter:frowning:

Habe endlos gegoogelt aber entweder geht es nur um Trisomie oder um die Theorie der kognitiven Psychologie nach Piaget.

Hi Xenia,

Ich denke, diese Transfertleistung ist ja gerade Deine Aufgabe!

Da ich Deine exakte Aufgabenstellung nicht kenne, kann ich nur einen Gedankenanstoß geben:

„Für gewöhnlich erfolgt die kindliche Entwicklung von Kindern mit Down-Syndrom im Vergleich zu der von Regelkindern bis zum fünften Lebensjahr etwa im halben Tempo. Dabei schreitet die kognitive Entwicklung (z.B. rezeptive Sprache / Sprachverständnis) in der Regel schneller voran als die motorische (z.B. krabbeln, sitzen, laufen). Danach erfolgt meist eine Umkehrung, und die motorische Entwicklung schreitet dann schneller voran als die kognitive“
aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Down-Syndrom

wenn Du Dir dann die Piaget’schen Stadien der kognitiven und sensuomotorischen Entwicklung in Erinnerung rufst …
Erinnerungshilfe hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Piaget#Kognitive_Entwic…

… dann sollte sich doch recht problemlos eine kleine Abhandlung schreiben lassen.

Viele Grüße
franz

der bei Piaget immer ins Lachen kommt, wenn er daran denkt, dass Lacan diesen als „Bergpsychologen“ bezeichnet :wink:

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Unabhängig von Piaget finde ich überhaupt das Thema Beziehung zwischen Eltern und Kindern mit Trisomie spannend. Sei es ähnlich wie hier in diesem Artikel http://down-syndrom-netzwerk.de/bibliothek/rutkowski… oder aus anderen Beispielen in der Praxis.

Grüße Andreas

Hi Franz,

der bei Piaget immer ins Lachen kommt, wenn er daran denkt,
dass Lacan diesen als „Bergpsychologen“ bezeichnet :wink:

über Lacan gibt es aber auch mindestens einen hübschen Kommentar, z.B. von Chomsky, der ihn einen „amüsanten Scharlatan“ nennt. :wink:

Grüße,

Oliver

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Hi Oliver,

der bei Piaget immer ins Lachen kommt, wenn er daran denkt,
dass Lacan diesen als „Bergpsychologen“ bezeichnet :wink:

über Lacan gibt es aber auch mindestens einen hübschen
Kommentar, z.B. von Chomsky, der ihn einen „amüsanten
Scharlatan“ nennt. :wink:

dass Du Noam Chomsky kennst…

ich kann Dir da sogar die Hintergründe nennen:

Chomsky hatte Lacan im Alter von über 70 Jahren ans MIT (Massachusetts Institute of Technology) eingeladen um eine Rede zu halten.

Es waren hochkarätige Gäste anwesend (Jakobson, Quine, Turkle) und Lacan sprach - über Katzen- und Elefantenscheiße, kulminierend in dem schönen Satz: „La civilisation c’est le déchet, cloaca maxima“.

Nach der Rede dann ein Frage Chomskys nach der Natur des Denkens, worauf Lacan antwortete, er denke nur mit den Füßen, manchmal mit der Kopfhaut, wenn er sich wo anhauen würde.

also ob das amüsant ist? vielleicht ja nur Scharlatan? :wink:

Lacan hatte nachher übrigens von Chomsky die Schnauze voll (hatte der doch glatt vergessen, dass Lacan sich gern in Metaphern ausdrückt).

Viele Grüße
franz

der jetzt mindesten zwei Sternchen für seine tolle Erläuterung will, wenn der Oliver schon einen dafür bekommt, dass er sagt, wie der Noam den Jacques nennt!!!

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Hi Franz,

dass Du Noam Chomsky kennst…

ich hab´ u.a. ´was von ihm ins Deutsche übersetzt.

Lacan hatte nachher übrigens von Chomsky die Schnauze voll
(hatte der doch glatt vergessen, dass Lacan sich gern in
Metaphern ausdrückt).

So z.B., wenn Lacan „das erektile Organ“ als Quadratwurzel aus -1 bezeichnet? Dieser intellektuelle Höhepunkt blieb ja so manchem verschlossen.

der jetzt mindesten zwei Sternchen für seine tolle Erläuterung
will, wenn der Oliver schon einen dafür bekommt, dass er sagt,
wie der Noam den Jacques nennt!!!

Einen hast Du bis jetzt ja schon. Ich bin mir sicher, da kommen noch welche dazu.

Grüße,

Oliver

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Hey Ihr beiden…ich sag bloss Thread „Missbrauch“!!:wink:

Ich bin völlig erschöpft und komm echt nicht weiter.Von wegen …leicht eine Abhandlung schreiben:frowning:*denfranzgrüss*

Die Beziehung von Kindern mit Trisomie zu ihren Eltern zu beschreiben…kein Problem!!

Die Stadien der geistigen Entwicklung von Piaget zu beschreiben…kein Problem!!

Die Sensomotorische Entwicklung in die verschiedenen Stadien aufzuschlüsseln und anhand dieser die Entwicklung von Kindern mit Trisomie zu beschreiben…auch kein Problem.

Nu geht es los!
Ich bin mir bei der präoperationalen Stufe nicht sicher wie ich das beschreiben soll.
Einerseits denke ich in dieser schwiriegen Phase haben es diese Kinder noch schwerer andererseits denke ich „da fallen sie nicht so auf“

Ich denke die anderen beiden Stufen(konkretes und formales Operieren lassen sich ohnehin nicht auf Kinder mit Trisomie übertragen.

Jetzt die HAMMER AUFGABE schlechthin.

Die richtige Aufgabenstellung lautet aber:

Erläutern sie mit Hilfe Piagetscher Begriffe das besondere in der Beziehung zwischen diesen Kindern und ihren Eltern!!

Hä??
Wie jetzt??

Hi Oliver,

dass Du Noam Chomsky kennst…

ich hab´ u.a. ´was von ihm ins Deutsche übersetzt.

Oh klasse; ich dachte mir nur, dass er Dir inhaltlich nicht so besonders zusagen dürfte, aber vielleicht schätze ich ja einen von euch beiden falsch ein.(dass Du ihn kennst, war mir schon klar)

Lacan hatte nachher übrigens von Chomsky die Schnauze voll
(hatte der doch glatt vergessen, dass Lacan sich gern in
Metaphern ausdrückt).

So z.B., wenn Lacan „das erektile Organ“ als Quadratwurzel aus
-1 bezeichnet? Dieser intellektuelle Höhepunkt blieb ja so
manchem verschlossen.

Im Ernst: die Aussage von Chomsky bezüglich der „amüsanten Scharlatanerie“ zielt ja eben genau auf Lacans Alters-Beschäfigung mit den Mathemenen und den borromäischen Knoten.

Ich halte es aber für eine ziemlich fragwürdige Strategie, Lacan mit Hinweis auf die Matheme, die ja ziemlich schwer verständlich und vor allem auch gar nicht besonders wichtig für sein früheres Werk sind, abzulehnen; da müsste schon was Substantielleres kommen (nur mal so als allgemeiner Hinweis; man lehnt ja z.B. Chomskys linguistisches Werk auch nicht mit dem Hinweis auf die Fragwürdigkeit von dessen Globalisierungskritik ab)

Was das Zeug genau soll, darüber bin ich, wie die meisten nicht so recht im Bilde;
allerdings sind die Dinger keineswegs als Mathematisierung von Sachverhalten zu verstehen, eher noch als dessen Ironisierung.
(in meiner Vika habe ich ja auch so etwas ähnliches drin!)

der jetzt mindesten zwei Sternchen für seine tolle Erläuterung
will, wenn der Oliver schon einen dafür bekommt, dass er sagt,
wie der Noam den Jacques nennt!!!

Einen hast Du bis jetzt ja schon. Ich bin mir sicher, da
kommen noch welche dazu.

Juhuu, ich hab das Zweite gekriegt :wink:

Viele Grüße
franz

Hallo Xenia,

sorry, dass ich Dir hier nicht allzuviel helfen kann, aber -ich nehme an, es handelt sich um eine Seminararbeit- wie könnte ich auch wissen, worauf Dein Dozent/-in hinauswill, welche Literatur Ihr dazu gelesen habt, etc.

Jetzt die HAMMER AUFGABE schlechthin.

Die richtige Aufgabenstellung lautet aber:

Erläutern sie mit Hilfe Piagetscher Begriffe das besondere in
der Beziehung zwischen diesen Kindern und ihren Eltern!!

Noch ein paar Zitate aus der verlinkten Seite:

„Kinder mit Down-Syndrom haben ein Recht darauf, sich wie andere Kinder gemäß ihren Anlagen zu entwickeln.“

Da bei Kindern mit DS die kognitive und sensuomotorische Entwicklung eben zeitlich anders verläuft, kollidiert diese natürlich mit den Vorstellungen der Eltern, welche immer am Entwicklungsverlauf des „gesunden“ Kindes ausgerichtet ist, was dann aber wieder auf die Entwicklung des DS-Kindes zurückfällt, weil eben das elterliche Verhalten ein notwendiger Faktor der Entwicklung ist …

„So macht es auch in meinen Augen keinen Sinn, Kinder mit Down-Syndrom im Kindergarten- oder Vorschulalter im Rahmen von Entwicklungstests mit Kindern zu vergleichen, die kein Down-Syndrom haben. Man darf Apfel nicht mit Birnen vergleichen!“

Es gilt eben, sich grundsätzlich am spezifischen Entwicklungsprozess des DS zu orientieren;
die Eltern müssen lernen, dass das DS-Kind aufgrund seiner anders gelagerten Möglichkeiten anders assimiliert, anders akkomodiert als „gesunde Kinder“, nach deren Muster die Eltern das erwarten;
sie müssen lernen, dass ihr DS-Kind an der Piagetschen Entwicklungpsychologie gemessen in einem Bereich „jünger“, in einem anderen vielleicht „älter“ ist als andere Kinder, etc.

Ich wüsste nicht, wie ich Dir mehr als mit diesen allgemeinen Anregungen helfen könnte;
vielleicht kannst Du ja konkrete Rückfragen stellen, nachdem Du ein gewisses Gerüst für die Arbeit aufgestellt hast.

Viele Grüße
franz

Hi Franz,

Was das Zeug genau soll, darüber bin ich, wie die meisten
nicht so recht im Bilde;
allerdings sind die Dinger keineswegs als Mathematisierung von
Sachverhalten zu verstehen, eher noch als dessen Ironisierung.

sooo? Lacan schreibt ´was anderes.

(in meiner Vika habe ich ja auch so etwas ähnliches drin!)

Wie jetzt? Dein „Studium der Soziologie und Philosophie“ ist eine Ironisierung? Verstehe ich jetzt nicht. Aber wir sollten dies off topic-Geplauder lieber beenden, da uns die Fragestellerin zurecht mahnt.

Juhuu, ich hab das Zweite gekriegt :wink:

Ja, Sternchen sind schon tolle Verstärker. Wie sehr Skinner doch Recht hatte …

Grüße,

Oliver

@Xenia: Die Formulierung Deiner Frage (-> Hausaufgabenhilfe) erschwert es mir, auf Deine Frage mehr zu schreiben, als Franz es schon in seinem ersten Posting getan hat. Deshalb erspare ich uns die Wiederholung. Aber ich bin mir sicher, daß Du, wenn Du ein wenig Literaturrecherche betreibst, wertvolle Hinweise findest.

Was das Zeug genau soll, darüber bin ich, wie die meisten
nicht so recht im Bilde;
allerdings sind die Dinger keineswegs als Mathematisierung von
Sachverhalten zu verstehen, eher noch als dessen Ironisierung.

sooo? Lacan schreibt ´was anderes.

müsste man mal diskutieren!

(in meiner Vika habe ich ja auch so etwas ähnliches drin!)

Wie jetzt? Dein „Studium der Soziologie und Philosophie“ ist
eine Ironisierung? Verstehe ich jetzt nicht.

$a

Juhuu, ich hab das Zweite gekriegt :wink:

Ja, Sternchen sind schon tolle Verstärker. Wie sehr Skinner
doch Recht hatte …

Hat Skinner herausgefunden, dass auch die Tauben und Ratten Sinn für Ironie besitzen? da bin ich beeindruckt :wink:

Hat Skinner herausgefunden, dass auch die Tauben und Ratten
Sinn für Ironie besitzen? da bin ich beeindruckt :wink:

Daß sie abergläubisch sind.

Grüße,

Oliver