Hallo Xenia,
sorry, dass ich Dir hier nicht allzuviel helfen kann, aber -ich nehme an, es handelt sich um eine Seminararbeit- wie könnte ich auch wissen, worauf Dein Dozent/-in hinauswill, welche Literatur Ihr dazu gelesen habt, etc.
Jetzt die HAMMER AUFGABE schlechthin.
Die richtige Aufgabenstellung lautet aber:
Erläutern sie mit Hilfe Piagetscher Begriffe das besondere in
der Beziehung zwischen diesen Kindern und ihren Eltern!!
Noch ein paar Zitate aus der verlinkten Seite:
„Kinder mit Down-Syndrom haben ein Recht darauf, sich wie andere Kinder gemäß ihren Anlagen zu entwickeln.“
Da bei Kindern mit DS die kognitive und sensuomotorische Entwicklung eben zeitlich anders verläuft, kollidiert diese natürlich mit den Vorstellungen der Eltern, welche immer am Entwicklungsverlauf des „gesunden“ Kindes ausgerichtet ist, was dann aber wieder auf die Entwicklung des DS-Kindes zurückfällt, weil eben das elterliche Verhalten ein notwendiger Faktor der Entwicklung ist …
„So macht es auch in meinen Augen keinen Sinn, Kinder mit Down-Syndrom im Kindergarten- oder Vorschulalter im Rahmen von Entwicklungstests mit Kindern zu vergleichen, die kein Down-Syndrom haben. Man darf Apfel nicht mit Birnen vergleichen!“
Es gilt eben, sich grundsätzlich am spezifischen Entwicklungsprozess des DS zu orientieren;
die Eltern müssen lernen, dass das DS-Kind aufgrund seiner anders gelagerten Möglichkeiten anders assimiliert, anders akkomodiert als „gesunde Kinder“, nach deren Muster die Eltern das erwarten;
sie müssen lernen, dass ihr DS-Kind an der Piagetschen Entwicklungpsychologie gemessen in einem Bereich „jünger“, in einem anderen vielleicht „älter“ ist als andere Kinder, etc.
Ich wüsste nicht, wie ich Dir mehr als mit diesen allgemeinen Anregungen helfen könnte;
vielleicht kannst Du ja konkrete Rückfragen stellen, nachdem Du ein gewisses Gerüst für die Arbeit aufgestellt hast.
Viele Grüße
franz