Entwicklungspsychologie

Hallo,

ich habe folgendes Thema:
Entwicklungspsychologie des Kindesalters: Ausgewählte theoretische Ansätze und aktuelle empirische Befunde.

Was fällt euch dazu ein? Was würdet ihr schreiben?

Ihr sollt mir natürlich nicht die Arbeit abnehmen, aber ich möchte vermeiden, etwas zu übersehen und hoffe einfach auf Anregungen (ein gemeinsames Mindmap sozusagen).
Zugegeben, ich bin gerade etwas in Panik :wink: und kann noch nicht logisch an die Sache herangehen.

Gruß
Tato

Mich stört das Wort „ausgewählte“ in der Fragestellung.

Meine Dozentin erwartet, dass ich nun die wesentlichen Entwicklungstheorien kurz erläutere - oder?
Es könnte ja auch sein, dass ich einen Ansatz auswählen und diesen intensiv behandeln soll…

Sorry, für die eigentlich doofe Frage, ich bin immer noch leicht panisch und leide unter einem akuten Brett vor dem Kopf…

Gruß
Tato

Hallo Tato !

Meine Dozentin erwartet, dass ich nun die wesentlichen
Entwicklungstheorien kurz erläutere - oder?

Das denke ich auch, aber Nachfrage schadet ja nix -mach doch …
Ansonsten m.E. Konzentration auf die Theorien von Freud, Erickson, Bowlby/Ainsworth, Piaget
und die dazugehörigen Forschungen (Falsifikationen / Verifikationen) ergurgeln;
ist schon mal Material für 1 Buch :wink:
hilfreich könnte sein:
Oerter / Montada (Hrsg.): Entwicklungspsychologie. Beltz, Weinheim 2002 5.Aufl.

mfg:stuck_out_tongue:it
(asozial.destruktiv)

Hallo Pit,

Danke für deine Antwort.

Das denke ich auch, aber Nachfrage schadet ja nix

Ich werde noch mal Kontakt zu ihr aufnehmen, aber ich wollte nicht ganz so stark danebenliegen… Vielleicht kann sich ja noch jemand zu Wort melden und unsere Ansicht bestätigen (oder nicht).

Ansonsten m.E. Konzentration auf die Theorien von Freud,
Erickson, Bowlby/Ainsworth, Piaget…
ist schon mal Material für 1 Buch :wink:

Ja, das stimmt… Alleine mit einem Thema kann man ein komplettes Buch füllen. Das macht die Sache nicht einfacher.

Also ich hätte in dem Fall auch an

  • Freud
  • Erikson
  • Bowlby/Ainsworth
  • Piaget
    gedacht

Vielleicht noch etwas zur Moralentwicklung oder zur sozial-kognitiven Lerntheorie von Bandura?
Naja, vielleicht auch nicht…ist ja auch mit den 4 o.g. schon seitenfüllend.

Gruß
Tato

Hallo Tato,

natürlich hab ich Rousseau und Gesell vergessen,
Steiner, Bandura, Montessori u.v.a.m. …

Einen stichwortartigen Überblick findest Du unter :
http://www.psyworx.de/
Stichwort „Entwicklungspsychologie“, dort die Zusammenfassung des Buches
„Ross Vasta u.a. : Child Psychology: The Modern Science“
http://www.psyworx.de/entwicklung/child.doc

mfg:stuck_out_tongue:it
[no.kids]

Hallo Tato,
habe mal ganz schlicht nur bei Wiki nachgeguckt, mal so ganz unwissenschaftlich, aber vielleicht fällt Dir trotzdem noch der/die ein oder andere Wissenschaftlerin auf, die einen interessanten Ansatz verfolgt?
http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Entwicklungsp…
Wenn ich mehrere auswählen müsste, würde ich
-wieder mal ganz ausm Bauch raus-hab ja nix studiert :smile: -
vermutlich unterschiedliche Ansätze aus unterschiedlichen Jahrzehnten/-hunderten bzw. verschiedenen Ländern wählen und diese gegenüberstellen…
Oder gibt es evtl. Schwerpunkte, die Du in Deiner Arbeit betonen möchtest? (z.B. Bindungstheorien oder sensorische Integration… )
…no panic und viel Erfolg, datt wird schon!
:wink: Finjen

Hallo Tato
dein Thema irritiert mich, weil es - wie du selbst sagst - viel viel zu groß ist. Wenn man darüber wirklich schreiben soll - was nicht besonders sinnvoll ist - muss man sich darauf beschränken, die Einzelthemen ganz kurz anzureißen und vieles wegzulassen. Kann es sein, dass dein Prüfer von Entwicklungspsycholigie wenig Ahnung hat? Oder damit überfordert ist, sinnvolle Aufgabenstellungen zu geben?
Na, meine Fragen werden dir wohl wenig helfen.
Gruß!
Christian

ich habe folgendes Thema:
Entwicklungspsychologie des Kindesalters: Ausgewählte
theoretische Ansätze und aktuelle empirische Befunde.

Was fällt euch dazu ein? Was würdet ihr schreiben?

Ihr sollt mir natürlich nicht die Arbeit abnehmen, aber ich
möchte vermeiden, etwas zu übersehen und hoffe einfach auf
Anregungen (ein gemeinsames Mindmap sozusagen).
Zugegeben, ich bin gerade etwas in Panik :wink: und kann noch
nicht logisch an die Sache herangehen.

Gruß
Tato

Hallo Christian,

dein Thema irritiert mich, weil es - wie du selbst sagst -
viel viel zu groß ist. Wenn man darüber wirklich schreiben
soll - was nicht besonders sinnvoll ist - muss man sich darauf
beschränken, die Einzelthemen ganz kurz anzureißen und vieles
wegzulassen.

Nein, das scheint nicht besonders sinnvoll…
In den anderen Bereichen können wir uns zu einem Oberthema selbst ein Prüfungsthema auswählen. In diesem Fall bekommen wir ein festes Thema zugeschickt. Das spricht für die Tatsache, dass ich tatsächlich mehrere Theorien kurz anschneiden soll. Die Vorlesungen sind auch entsprechend oberflächlich…
Du verstehst die Aufgabe auch so, dass ich mehrere Theorien anschneiden soll (vom Sinn mal abgesehen)?
Welche zentralen Entwicklungstheorien aus dem Kindesalter würdest du denn nehmen?

Kann es sein, dass dein Prüfer von

Entwicklungspsycholigie wenig Ahnung hat? Oder damit
überfordert ist, sinnvolle Aufgabenstellungen zu geben?

Wie gesagt, die Vorlesungen sind ähnlich. Die Bindungstheorie wird innerhalb von 90 Minuten locker abgehandelt. Inhaltlich kommt da kaum etwas rüber - kein Wunder, die Dozentin hat die Aufgabe, ein Seminar mit 300 Studenten aus allen Semestern (1. bis 9.) und mind. 3 Studiengängen abzuhalten…

Viele Grüße
Tato

Hallo Tato,

Du verstehst die Aufgabe auch so, dass ich mehrere Theorien
anschneiden soll (vom Sinn mal abgesehen)?
Welche zentralen Entwicklungstheorien aus dem Kindesalter
würdest du denn nehmen?

Ich glaube, um Piaget kommt man nicht herum in der Entwicklungspsychologie, darf aber auch nicht unerwähnt lassen, dass neuere Arbeiten seine Ergebnisse kritisch sehen und modifizieren. Erikson ist sicher auch sehr bedeutend.

Ich weiß nicht, wie lang die Arbeit werden soll und wieviel Zeit du hast. Grundsätzlich würde ich es mit einer Dreiteilung angehen:

  1. Du nennst alle (oder viele) wichtigen Strömungen der Entwicklungspsychologie (bzw die, die in der Vorlesung erwähnt wurden), zeigst damit, dass du weißt, was alles dazu gehört und teilst mit, dass du dich im Rahmen dieser Arbeit leider leider nur mit x, y und z beschäftigen kannst.

  2. Du beschäftigst dich mit den drei ausgewählten ein bisschen genauer, kannst natürlich in keiner Weise ins Detail gehen. Schick ist, wenn du die Theorien miteinander vergleichen kannst, Kontraste herausarbeiten kannst. Versuch nicht zu glätten sondern beschreibe Brüche und Widersprüche!

  3. Du zeigst, dass du die aktuelle Forschungslage kennst und greifst 2 aktuelle Punkte heraus (z. B. neue Untersuchungen, die darauf hindeuten, dass Kleinkinder doch schon wesentlich intelligenter sind, als Piaget es annahm).

  4. Achso, und dann noch ein kurzes Fazit: Was ist besonders wichtig heutzutage, wo ist noch sehr hoher Forschungsbedarf oder so Ähnlich!

Gruß!
Christian

Kann es sein, dass dein Prüfer von

Entwicklungspsycholigie wenig Ahnung hat? Oder damit
überfordert ist, sinnvolle Aufgabenstellungen zu geben?

Wie gesagt, die Vorlesungen sind ähnlich. Die Bindungstheorie
wird innerhalb von 90 Minuten locker abgehandelt. Inhaltlich
kommt da kaum etwas rüber - kein Wunder, die Dozentin hat die
Aufgabe, ein Seminar mit 300 Studenten aus allen Semestern (1.
bis 9.) und mind. 3 Studiengängen abzuhalten…

Viele Grüße
Tato

Hallo Christian,

Danke für deine Antwort.

Ich weiß nicht, wie lang die Arbeit werden soll und wieviel
Zeit du hast.

Umfang: 15 bis 20 Seiten, maximal 25 Seiten
Zeit: 3 Wochen

Grundsätzlich würde ich es mit einer Dreiteilung
angehen:

Im Grunde hatte ich mir das auch so überlegt, jedoch noch nicht so schön aufgeschrieben und strukturiert. Danke.

Mein momentanes Problem ist die Auswahl der 3 (oder so) Theorien. Ich sollte wohl Piaget, Freud und Erikson erwähnen.
Ich würde dann eigentlich nur auf die für die kindliche bedeutsame Modelle eingehen. Also bei Freud dann z.B. die Phasentheorie der Entwicklung. Sollte ich auch seine Persönlichkeitstheorie (ich, es, über-ich) genauer erläutern?

Dann stehe ich vor Kohlberg, Skinner/Watson, Bowlby und Bandura und noch ein paar mehr.

Gruß
Tato

Hallo Tato,

Umfang: 15 bis 20 Seiten, maximal 25 Seiten
Zeit: 3 Wochen

Oh, ganz schön anspruchsvoll! In so kurzer Zeit darf man sich nicht groß mit Detais aufhalten!

Mein momentanes Problem ist die Auswahl der 3 (oder so)
Theorien. Ich sollte wohl Piaget, Freud und Erikson erwähnen.
Ich würde dann eigentlich nur auf die für die kindliche
bedeutsame Modelle eingehen. Also bei Freud dann z.B. die
Phasentheorie der Entwicklung. Sollte ich auch seine
Persönlichkeitstheorie (ich, es, über-ich) genauer erläutern?

Ist Freud wirklich ausführlich Thema in der Vorlesung gewesen? Immerhin kommt er eigentlich aus einer ganz anderen Ecke, wird in der Regel nicht als „Entwicklungspsychologe“ gesehen und ist bereits „alt“. Aber natürlich hat er viel mit psychologischer Entwicklung zu tun und ist ungeheuer einflussreich.
Seine Persönlichkeitstheorie muss als Kern erwähnt werden, sollte aber dann schnell auf kindliche Entwicklung beuogen werden, denke ich.
Meine ganzen klugen Worte musst du aber immer vor dem Hintergrund sehen, dass ich deine Ausbildung und deinen Prüfer nicht kenne!
Gruß!
Christian

Hallo zusammen,

danke für die bisherigen Antworten und Spekulationen.

Die Dozentin möchte keine Kurzfassung von mehreren (>2) Theorien haben, denn das macht auch aus ihrer Sicht keinen Sinn.
Sie möchte, dass ich entweder 2 Theorien gegenüberstelle oder eine Theorie nehme und erkläre, wie diese sich von anderen Theorien hervorhebt.

Ich würde gerne die Bindungstheorie von Bowlby nehmen, allerdings steht diese m.E. recht alleine da und mir fällt es schwer, sie gegenüber anderer Theorien abzugrenzen.
Falls jemanden dazu noch etwas einfällt…

Gruß
Tato

Hallo Christian,

ich habe weiter oben die ganz aktuelle Situation geschildert:
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…

Freud gehört nicht zum meinen bevorzugten Themen…

Gruß
Tato