Hey ihr, erstmal vielen lieben Dank für Euere Hilfe.
Ich glaube,ich habe mich an einigen Punkten ein bisschen blöd ausgedrückt 
Also ich schreibe gerade meine Facharbeit bzw. bin schon fertig damit. Das Thema lautet: Erstellen eines Lesebuches für Voschulkinder und Dokumentation des Prozesses.
Ich bin also zuerst in den Kindergarten udn habe mal geschaut wie die Kinder so sind, für welche Themen sie sich interessieren usw.
Danach habe ich mich daran gemacht, eine eigene Geschichte mit eigenen Illustrationen zu gestalten.
Das habe ich dann letztendlich auch geschafft, doch ich musste die einzelnen Handlungsschritte alle aufschreiben bzw. dokumentieren. An einem Punkt wurde ich von einer Bekannten aufmerksam gemacht, wäre es ja besser, wenn ich meine Meinung mit Hilfe von Fachliteratur bestätigen könnte.
Und das waren folgende Punkte, dich ich oben aufgelistet habe: (hier noch einmal ausgeschrieben):
a. Ausgrenzung von andersartigen Menschen
Als ich mir die Geschichte überlegte, kam mir die Idee einige gesellschaftliche Phänomene der heutigen Zeit aufzugreifen, um diese Begebenheiten zu kritisieren.
Da wäre zum einen das Phänomen der Ausgrenzung. Viele Menschen werden in unserer Gesellschaft ausgegrenzt, wenn sie anders aussehen oder sich anders verhalten als Andere. In meinem Buch wird die Gesellschaft von den Bewohnern des Dorfes dargestellt. Der kleine Junge ist die Person, die durch sein tollpatschiges Verhalten negativ auffällt und nun von den Dorfbewohnern in eine Außenseiterrolle gedrängt wird. Außerdem spielt die Geschichte im Mittelalter und in dieser Zeit waren die Menschen sehr abergläubisch und misstrauten jedem, der zu auffällig war.
Um wieder in der Gesellschaft bzw. in seiner sozialen Umgebung Anerkennung zu erlangen, muss man heutzutage entweder umziehen, um noch einmal ganz von vorne ohne die Vorurteile des vorherigen Lebens zu beginnen oder man muss versuchen, sich an die Menschenmenge um sicher herum anzupassen und mit der Strömung zu schwimmen.
Der Junge in meiner Geschichte entschließt sich für die zweite Möglichkeit und begibt sich auf den Weg, um wieder ohne Pech, wie die anderen Dorbewohner zu leben. Dabei begegnet er einem Drachen.
b. Vorurteile im Bezug auf Aussehen und Auftreten einzelner Persönlichkeiten
In unserer Gesellschaft spielt auch das Aussehen und das Auftreten einer Person eine große Rolle. Fällt man nämlich mit seinem Aussehen zu stark auf oder passt sich einem bestimmten Stil an, wie zum Beispiel dem Stil der Punks, der Hip Hopper oder der Gothic Szene, so wird man sofort mit allen anderen dieses Stils über einen Kamm geschert und man hört nur: „ Die sind doch alle gleich“.
Nehmen wir zum Beispiel die Leute, die sich in der schwarzen Szene aufhalten. Samstagnachmittag läuft man durch die Stadt und sieht einen Mann, der ganz in schwarz gekleidet und zudem auch noch geschminkt ist. Gleich tuscheln die Leute hinter vorgehaltener Hand: „Schau mal, der ist sicher ein Satanist!“ oder „Wie der schon herum läuft, der hat doch sicher keine Bildung!“ Aber dass derjenige vielleicht Abitur besitzt, ein hohes Tier in einem Unternehmen ist, christlich erzogen wurde und nur in seiner Freizeit schwarz gekleidet ist, diese Gedanken ziehen die Leute nicht in Erwägung.
In meiner Geschichte soll dieses Schubladendenken anhand der Figur des Drachen gezeigt werden. Der Drache erscheint äußerlich gefährlich und Angst einflössend. Doch sein „artgerechtes“ Verhalten ist eine Erfindung der Menschen. Denn wie der Drache schon sagt, nicht jeder von ihnen ist gleich böse. Es gibt auch Drachen, die gutmütig und freundlich sein können, so wie er.
Anhand von diesem Aspekt wollte ich zeigen, dass die Menschen nicht nur nach Äußerlichkeiten einer Person urteilen dürfen, sondern dass sie auch auf die inneren Werte, wie Charakterzüge und Eigenschaften, einzelner Personen achten müssen.
c. Freundschaft
Der nächste große Punkt in meiner Geschichte ist die Freundschaft. Ich wollte darauf hinweisen, dass es egal ist, mit wem man eine Freundschaft schließt. In einer Freundschaft geht es nicht darum, von derselben Rasse abzustammen oder um die sozialen Hintergründe jedes einzelnen, sondern es kommt alleine darauf an, dass Freunde füreinander da sind, dass sie sich gegenseitig den Rücken stärken und zusammenhalten.
Borke und Arte könnten von ihrer Art nicht unterschiedlicher sein, aber etwas verbindet sie gleich im ersten Augenblick: Einsamkeit. Aber aus dieser Einsamkeit entsteht eine wunderbare Freundschaft, sodass Borke Arte zur Seite steht, um gegen das Unglück vorzugehen. Er hat keine Angst, von Arte angesteckt zu werden, denn gemeinsam sind sie stark.
Kinder sollen sich dieses Beispiel merken und daran denken, dass es egal ist, ob sie einen Freund haben, der aus der Masse heraus sticht, weil er vielleicht andersfarbig, dick, dünn, groß oder vielleicht auch behindert ist. Es kommt nur darauf an, wie gut man sich miteinander versteht.
d. Man soll an Träumen und Wünsche festhalten
Den letzten Aspekt, den ich mit meiner Geschichte noch verfolgt habe, ist, dass Träume und Wünsche in Erfüllung gehen können, wenn man sein Ziel verfolgt und es im Auge behält.
Es soll einfach zeigen, dass ein Mensch, der wirklich etwas ereichen möchte, seinen Traum festhalten muss und ihn nicht aufgeben darf. Auch wenn es einmal ausweglos erscheint, erlebt er auf dem Weg des Ziels Neues, findet Freunde und lernt für sein Leben.
Auch Arte folgt seinem Wunsch nach der Freiheit vom Pech bis zum Sonnenwald. Er gibt auf seinem Weg nicht auf und läuft immer weiter, auch wenn er auf Hindernisse stößt. Doch die Hoffnung auf die Besserung in seinem Leben treibt ihn an, vorwärts zu gehen. Er lernt durchzuhalten und findet letztendlich auch noch einen Freund.
Ja das waren meine Punkte, die ich mit Fachliteratur noch bekräftigen sollte. Es sollte jetzt nicht immer direkt auf Kleinkinder gerichtet sein, weil wie schon einige von euch gesagt habe, denken Kinder nicht darüber nach, ob ein anderes Kind eine andere Hautfarbe oder Religion hat. Aber ich dachte mir, dass ich manche Aspekte dennoch mitaufnehme in mein Buch, damti die Kinder sich später vielleicht auch mal an das Buch erinnern und sagt, ach ja in der Geschichte war das doch auch mal so und so, oder wenn ältere Kinder das Buch aus Spass lesen, vielleicht selber ein wenig mitdenken. Was ich vielleicht mal kurz erwähnen sollte, es handelt sich nicht um ein normales Kinderbuch, sondern um ein Buch, in dem Wörter meistens Nomen durch Bilder ersetzt wurden, damit auhc die Kleinsten schon mal „mitlesen“ können.
Ja, ich hoffe ich konnte mich irgendwie so ausdrücken, dass ihr versteht was ich mit meiner Arbeit bzw. mit diesem Punkt ausdrücken wollte!