Hallo,
hoffe doch, dass ich hier richtig bin, ansonsten sorry. Nun es geht um meinen 3-jährigen Sohn (ehem. Frühchen mit Hirnblutung 2. Grades). Er geht jetzt in den Kiga. Dort wurde, wie ich bereits auch durch weiterführende Untersuchungen bestätigt weiss, eine deutliche Entwicklungsverzögerung festgestellt. Nach einem Münchener-Modell wurde Anfang d. Jahres ein Entwicklungstest durchgeführt. Dort ist er durchschnittlich mind. 8 Monate zurück. Zum einen würde mich interessieren, inwieweit ich ihn fördern kann und ob eine „Behinderung“ vorliegt. Man kann diesen Begriff unendlich dehnen. Ich bin zudem verunsichert, was sein Verhalten betrifft. Z. B. in Konfliktsituationen schottet er sich ab und ich kann ihn dann nicht erreichen. Ein Zureden ist gar nicht möglich, im Gegenteil. Er zieht sich geistig immer mehr zurück. Erst nach einer ganzen Weile lässt er sich auf mich ein. Oder Zusammenhänge, wie z. B. wenn ich ihm erkläre, dass wenn er xy nicht macht, dass dann a b passiert, kann er nicht auf Anhieb begreifen und zieht sich wieder in seine „Welt“ zurück. Konflikte in dieser Art versuche ich dann vorab zu meiden. Aber ist das denn für einen 3-Jährigen normal ? Im Kiga gibt es auch ähnliche Verhaltensmuster.
Gibt es Eltern oder Experten, die sich mit solchen Verhaltensmustern auskennen ?
Zur Info : Termine zu Sozialpädiatischen Zentren sind bereits geplant, nur würde ich gerne von anderen Stellen hierzu Infos bekommen.
Vielen Dank für´s Zu"lesen"
Gruss
Michaela G.
)) Frühförderung bekam Tim ja schon zu Anfang. Er wurde dann Ende 2004 bei guter Entwicklung wieder entlassen. Auch weiterführende Untersuchungen, wie z. B. Sehschule, Hörtest etc. etc. werden weiterhin gemacht. Nur jetzt mache ich derzeit nichts und weiterhin untätig sein, was seine Entwicklung betrifft, macht mich unsicher. Wie gesagt, es ist an den entsprechenden Stellen alles veranlasst. Mein Kiga kümmert sich auch darum, dass eine Zusammenarbeit baldmöglichst in die Wege geleitet wird. In dieser Hinsicht werde ich mir keine große Sorgen mehr machen. Bei Frühchen ticken die Uhren eben anders. Dennoch vielen vielen Dank für Eure Hilfe und Aufmerksamkeit.