Hallo,
habe gestern bei meiner (Bauernhof-)katze eine ca. 10-cent-große Wunde links unterhalb der Kehle festgestellt, wahrscheinlich von einem Kampf. Die Wunde war schon verschorft, aber das Gewebe drumrum war extrem geschwollen, wie eine „Hamsterbacke“. Wahrscheinlich durch Entzünung und Eiter. Als ich es abgetastet hab, hatte sie anscheinend keine Schmerzen, auch im Racheninnenraum war nichts zu sehen. Ich hab ihr etwas Milch gegeben, da wir dachten, dass sie vielleicht nicht gut beißen kann und sie hat sie auch mit großem Hunger verputzt. Danach hat sie allerdings gezittert(!). Sie war auch nicht so „gesprächig“ wie sonst und rollte sich auf einer Decke zusammen. (Ihre Nase war übrigens feucht und die Ohren kühl, also gutes Zeichen) Nach einer Zeit wollte sie dringend raus und aufs Klo, danach lief sie in den Garten und kam nicht mehr her. Später hab ich sie dann auf ihrem Platz im Keller eingerollt gefunden und sie hat geschnurrt, als ich sie gestreichelt habe. Ich war hin und hergerissen ob ich meinen Tierarzt anrufen soll… Meine Schwiegerfamilie (Bauernhof) hat es mir ausgeredet und ich wollte auch nur anrufen, wenn unbedingt nötig, da mein Tierarzt zwar 24h-Bereitschaft hat, aber auch Familie und kleines Kind. Heute Morgen wollte ich gleich nach ihr sehen und ggf. zum Tierarzt fahren, hab sie aber nicht gefunden.
Frage: Wie schnell kann es zu einer Blutvergiftung kommen? So wie sie sich vorher verhalten hat, schien es ihr nicht allzu schlecht zu gehen, meine alte Katze sah kurz vor ihrem Tod wesentlich anders aus… Katzen sollen ja relativ widerstandsfähig sein aber ich mach mir jetzt große Sorgen… Werde später meine Mutter vorbeischicken, damit sie sie sucht und zum Tierarzt fährt, bin ja auf Arbeit… Habe natürlich Angst, das sie sie nicht findet oder es schon zu spät ist…?
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