Entzündeter Zahn

Hallo zusammen.

Einr Arbeitskollegin von mir wurde vorgestern ein Backenzahn
gezogen, da dieser stark entzündet war. Meine Kollegin hatte
das gar nicht so richtig mithekriegt mit der Entzündung. Nichta war geschwollen und Schmerzen beim kauen oder so hatte sie auch nicht. Sie ist nur zum Zahnarzt weil sie einen leichten Druck am Zahn spürte.

Meine Frage ist jetzt, ob es nicht auch andere Möglichkeiten gibt um eine Entzündung zu beseitigen.
Muß der Zahn immer gezogen werden?
Oder gibts vielleicht Medikamente die helfen können?

Vielen dank für eure Hilfe.

Gruß

Dirk

Einr Arbeitskollegin von mir wurde vorgestern ein Backenzahn
gezogen, da dieser stark entzündet war. Meine Kollegin hatte
das gar nicht so richtig mithekriegt mit der Entzündung.
Nichta war geschwollen und Schmerzen beim kauen oder so hatte
sie auch nicht. Sie ist nur zum Zahnarzt weil sie einen
leichten Druck am Zahn spürte.

Hallo
Also soweit ich weiß , ist ein Zahn dann entzündet , wenn er sehr stark mit Karies befallen ist , und die Wurzel anfängt , zu eitern .
Das hat man aber normalerweise Schmerzen .
Hat sie keine Schmerzen , handelt es sich möglicherweise um einen toten Zahn , also mit bereits abgetötetem Nerv .
Mir wurde mal gesagt , einen toten Zahn würde man im Zweifelsfall ziehen .
MfG

Hallo Matthias,

also, ich hatte leider auch ein paar Zähne, die entzündet waren aber tot - daher nicht gemerkt (merken wollen :frowning: ).

Sie wurden erhalten, es wurde aber eine Wurzelspitzenresektion gemacht. Von außen durch den Knochen die Spitze gekappt. Aber unter Vollnarkose :smile: Weil es zu viele waren und ich in ZA-Dingen ein Angsthase war/bin :smile: Und natürlich wurde auch eine Säuberung des Zahnes durch den Nervenkanal gemacht, daß sich von da aus die Entzündung nicht neu auf den Weg macht.

Wenn ein Zahn noch hält, würden, so denke ich, die meisten ZA versuchen, ihn im Kiefer zu lassen.

Auch mit „toten“ Zähnen kaut es sich besser als mit künstlichen :frowning:

Schönen Gruß
Silvia

Hallo Dirk,

da sich hier kein Zahnarzt meldet, will ich auch was dazu sagen.

Karies war hier sicher nicht das Problem. Karies, Zahnfäule, da hat man ein Loch im Zahn. Das ist der typische Fall, wo der Zahnarzt bohrt, verfaulte Teile entfernt und das Loch mit einer Füllung wieder schließt.

Es gibt aber auch Zahnwurzelentzündungen. Da liegt ein Eiterbeutel außen am Zahn, meine Zahnärztin hat mir das im Röntgenbild gezeigt. Früher war das der typische Fall, einen Zahn sofort zu ziehen, denn behandeln kann man das nicht.

In meinem Fall bekam ich zunächst Penicillin. Da das aber nichts half, der Schmerz andauerte und das Röntgenbild zeigte, dass die Eiterung nicht zurückging, fand die hier schon erwähnte Wurzelspitzenresektion statt. Das bedeutet: Das Zahnfleich wird seitlich aufgeschnitten, die Wurzelspitze samt Eiterbeutel weggefräst und die Wunde genäht. Ich habe das in lokaler Betäubung machen lassen, war auch nur ein Zahn. Grund und Vorteil dieses Vorgehens: Die Entzündung ist weg, aber der Zahn hält ohne Wurzel immer noch.

Als mir vor ein paar Wochen ein anderer Zahn weh tat und das Röntgenbild auch hier eine Eiterung an der Wurzelspitze zeigte, bekam ich wieder Penicillin. Diesmal scheint es aber zu helfen: Der Schmerz ist weg und im Röntgenbild ist keine Eiterung mehr zu erkennen.

Fazit:

Wurzelspitzenresektion ist eine relativ neue Behandlungsmethode, das machen nur Kieferorthopäden oder spezialisierte Zahnärzte. Vermutlich konnte das der Zahnarzt oder die Zahnärztin deiner Kollegin nicht. Da bringt es ihm/ihr natürlich mehr Geld, selbst zu ziehen, als sie zum Spezialisten zu überweisen. Und der spätere Brückenbau über die entstandene Lücke oder die notwendige Prothese, falls es ein Endzahn war, bringt nochmal Geld.

Vielleicht ist diese Vermutung zu krass. Aber trotzdem würde ich den Zahnarzt bzw. die Zahnärztin wechseln. Denn, wenn der Zahn wirklich gezogen werden musste, hätte er bzw. sie deiner Kollegin am Röntgenbild erklären müssen, warum das unvermeidbar ist, warum Penicillin nicht mehr hilft und warum Wurzelspitzenresektion nicht möglich ist.

Das ist doch, bei aller berechtigten Kritik am heutigen Gesundheitssystem, allgemeine Tendenz: Patientenaufklärung! Egal, was mit deiner Kollegin geschehen ist: Sie sollte den Grund kennen! Allein die Tatsache, dass sie es nicht weiß, dass du hier fragst, ist Beweis dafür, dass der Zahnarzt oder die Zahnärztin nicht auf der Höhe der Zeit ist.

Liebe Grüße
Peggy

Hallo Dirk, Ich hätte vielleicht etwas, dass man den Zahn nicht ziehen muß. Ich hatte das gleiche Problem mit einem Backenzahn. Nachts hatte ich Schmerzen und am Tage waren sie vergessen.
Doch dann fing es auch am Tage an. Es ist leider kein fertiges Mittel aus der Apotheke. Ich bitte also deshalb darum, falls Interesse besteht, mich einmal anzurufen, damit wir noch ein paar Fragen vorab klären können. Selbstverständlich bleibt das Gespräch vertaulich. Nur ich möchte nicht leichtsinnig etwas sagen, um dann eventuell nachher Vorwürfe zu bekommen.
Dieses Verfahren hilft auch prompt gegen Zahnsteinbildung. Ich bin nun schon über drei Jahre vonder Plage befreit. Wenn Du nicht den Mut hast zum Telefonieren, was es ja geben soll, dann mail mir genau das Problem. Es kostet bestimmt nichts außer dem Telefonat. Gruß Egma - Egon Maaßen

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Hallo zusammen.

mir mußte mal wegen ner kaum fühlbaren schwellung am oberkiefer nen zahn gezogen werden, ca 2 cm von der zahnwurzel entfernt hing ein ca 1 cm³ großer eiterbeutel dran

ciao norbert