Hallo Sharina,
das ist eine sehr komplexe Frage. Ich will versuchen sie möglichst verständlich zu beantworten.
Der Tierarzt sagt es sei eine
Gelenk-Verschleiss-Angelegenheit, altersbedingt,
Das kann gut sein. Es kann aber auch sein, daß sie jetzt im Alter einfach sensibler auf eine nicht korrekte Hufform oder den Zwang der Eisen reagiert.
Man neigt dazu die Pferde zu steil zu stellen und außerdem werden Hufe oft im Laufe der Jahre enger, weil die Eisen nicht die volle natürliche Dehnung zuläßt. Wenn irgend möglich sollte die Stute auf barhuf mit Hufschuhen beim Reiten umgestellt werden. Mach die aus Karton einen Winkel von 45° und einen von 55°. Diese Schräge sollen die Hufe haben. Die vorderen flacher die hinteren steiler. Kürze die trachten bis diese Winkel passen. Es wird einige Monate brauchen, bis sich das positiv auswirkt, kann zwischenzeitlich sogar schlechter werden. Das ist normal und kein Grund zu zweifeln.
er hat ein Langzeit-Cortison gespritzt.
(
Ja leider fällt den TAs nicht mehr dazu ein.
Nun ist es meines Erachtens nur scheinbar besser,
wundert mich nicht
das gesamte System der Stute ist in Mitleidenschaft
durch das Cortison gezogen
wundert mich auch nicht
Das zeigt, wie geschwächt der Organismus der Stute schon ist.
Was hilft der Stute nun trotz dem Cortison aus der
homöopathischen Apotheke, bzw Naturheilkunde, bzw.
Heilenergetischen Bereich?
Was hilft kann ich dir nicht so aus dem Ärmel schütteln. Dazu müßte man den Fall sehr umfangreich aufnehmen und auswerten. Richtig gemacht, denke ich, daß man noch Regeneration erreichen kann. Aber sicher nicht mit Standardverordnungen aus Büchern. Davon ist eher abzuraten, weil sich dauerhaft das nicht passende Mittel besondern bei einem geschwächeten Organismus (wie bei deiner Stute) negativ auswirken kann.
Damit sollte sich ein guter klassisch arbeitender Tierhomöopath beschäftigen.
Oder ist das Cortison so dominant dass nichts anderes
derzeit wirken kann?
Mit besonderen homöopathischen Potenzen kann man neben dem Cortison erfolgreich behandeln. Dazu braucht es aber eine gut fundierten ganzheitlich klassischen Homöopathie durch einen guten Fachmann. Das geht so über eine Frage nicht.
Wann ist die Wirkung des Langzeitcortisons vorrüber?
Das gespritzte Cortison ist in einigen Wochen verbraucht, aber Sorgen muß man sich um die Folgen, die es bewirkt hat und die bei einem älteren geschwächten Patienten bleibend seiin können.
Ich bin derzeit mit Silicea D12 und Calcium flouratum
D6 3mal ägl. am tun.
Ob das für deine Stute das richtige ist kann ich ohne weitere Infos nicht sagen, habe aber Zweifel. Homöopathie muß individuell sein, pauschale Verordnungen können auch nachteilig sein.
Kann ich dieselbe Dosis wie in meinen Homöopath.
Büchern für Menschen am Pferd verwenden?
Oder muss da transformiert werden?
Die Dosis ist egal. Was zählt ist die Potenz und die Häufigkeit der Arzneigaben.
Fazit
Die Hufe sollten kritisch geprüft und evtl. geändert werden.
Kortison ab sofort gänzlichst weglassen.
Homöopathie kann noch helfen. Dazu einen guten Tierhomöopathen beauftragen und Geduld mimtbringen.
Pauschalverordnungen nach Büchern können einen geschwächten Organismus schaden.
Herzlichen Dank für deine Antwort
Herzlich Bitteschön
von der Stute und Sharina Hawk***
Gruß Steffi