hallo, ihr alle! hoffe auf fachkundigen rat!
meine schwiegermutter (78) hat mir heute eröffnet, daß sie evtl. epilepsie habe. sie kann es aber nicht so ganz glauben. und wir sind uns auch alle nicht so sicher.
also: was meint ihr - wer kann mir einen hinweis geben:
erstes auftreten war ca. 1975, dann gab es eine längere pause, es trat in den 80ern wieder mal auf, und nun gehäuft seit einem halben jahr: der ablauf ist immer sehr ähnlich - bald nach dem morgendlichen aufstehen wir ihr schwindelig, sie verliert das gleichgewicht und fühlt sich weggetreten - dieses weggetretensein hält aber viele stunden an und sie legt sich dann hin bzw. ihr mann trägt sie ins bett, sie schläft dann und dann ist es wieder gut.
beim letzten mal hat sich die arme im sturz den knöchel gebrochen und liegt nun im kkhs, wird von oben bis unten durchgecheckt. sie ist schon immer brav beim arzt, beim neurologen usw. deswegen gewesen und nie habe man etwas gefunden, es sei nur diese vermutung auf epilepsie gewesen jedoch bekam sie deswegen bis jetzt keine medikamente verschrieben, da sich die schwindelanfälle von alleine wieder legten, wie sie sagte. doch nun häufen sie sich, und es wird brenzlig. sie hat es aber bis jetzt verharmlost, es war wohl ein bisschen wie eine black box für sie… und nur ihr mann und ihre söhne wussten davon.
so ergab sich jetzt: blutdruck o.k., eeg o.k., ekg o.k., ct o.k., an einer herzklappe eine leichte verkalkung, na, sie ist ja auch nicht mehr die jüngste, sie soll auch mehr flüssigkeit zu sich nehmen, sie tränke zuwenig. sie glaubt, dass es psychosomatisch ist - ich habe da auch innere bilder bei ihr, ja und ich habe auch eine vorstellung, was hier in unserem familiensystem abläuft, das es sich jetzt häuft - und sie findet sich, da sie ja selbst als krankenschwester tätig war und epilepsiepatienten erlebt hat, in diesem krankheitsbild epilepsie jedoch nicht wieder, ist also voller zweifel.
ich selber habe auch zwei verschiedene menschen bei zwei epileptischen anfällen erlebt, habe also auch eine vorstellung davon, was da passieren kann.
natürlich ist ihr erstes ziel, wieder nach hause und auf die beine zu kommen, das ist ja klar. alles andere hat mal ein wenig zeit. dennoch möchte sie natürlich auch diese schwindelanfälle vermeiden, die ärzte fänden halt sonst keine ursachen.
meine drei fragen -
- kann man epilepsie nur während eines anfalles mit einem eeg nachweisen ? - glaub ich ja nicht! oder!?! da muß es doch noch andere nachweismethoden geben!
- hat die epilepsie nicht so viele gesichter, dass es auch diese langanhaltenden bewusstseinsveränderungen gibt, so wie bei meiner schwiegermutter, also ohne die typischen krämpfe, schaum vor dem mund, usw. die meist nach sekunden/minuten wieder vergehen und wo der patient, sagen wir mal binnen einer stunde wieder das bewusstsein erlangt? oder kann es sich bei meiner schwiegermutter auch um eine andere erkrankung handeln?
- kann man nicht schlicht, auch ohne die diagnose genau zu kennen, anhand der symptome homöopathisch behandeln? oder was empfiehlt sich noch? ärzte tippen im kkhs wie gesagt auf epilepsie und wollen daraufhin medikamente verschreiben, um die „schwindelanfälle“ mit anschließendem weggetretensein zu vermeiden. schwiegermutter ist es etwas unheimlich aber sie wird die medikamente schätze ich dann doch einnehmen. hm. irgendwo kann ich das auch nachvollziehen. sie überlegt sich auch, zu einem klassischen homöopathen zu gehen.
so, genug!
danke, dass ihr bis hierhin gelesen habt - freue mich auf hilfreiche reaktionen!
nächtliche grüße, katharine