Epileptische Anfälle beim Hund

Hallo Leute,

mein Hund war ein Mischlingshund, in dem Schäferhundgene stecken. In der letzten Zeit litt er an epileptischen Anfällen, wegen derer er letztendlich eingeschläfert werden mußte.

Komischerweise höre ich in letzter Zeit häufiger davon, dass Hunde, in denen Schäferhundblut fließt, an Epilepsie leiden. Besteht da tatsächlich ein Zusammenhang oder bin ich einer Opfer meiner selektiven Wahrnehmung geworden.

Gruß

Nordlicht

Hallo Nordlicht,

in einigen Epilepsie-Listen werden Schäferhunde tatsächlich ganz oben mitgenannt, siehe z.B. diese Seite http://www.hunde-skandal.de/Epilepsie.html

Die Hunde die ich bisher kennengelernt habe und unter Epilepsie litten waren allerdings anderer Rasse, was aber vielleicht eher damit zusammenhängt, dass Schäferhunde und Schäferhundmischlinge hier recht selten in unserem Gassigebiet sind.

Grüße Ute

Hiho!

Ich kenne seit 8 Jahren nur einen Epilepsiehund und das war ein Münsterländer!

Gruß Momi

Guten Morgen,
leider kenne ich eine ganze Reihe solcher Hunde, als da wären: Bernhardiner, Jack Russel, Dalmatiner, Franz. Bully…und auch bei Katzen tritt es vermehrt auf.
Bei meinem Hauskater fing es definitiv nach einer Impfung an.
Ich glaube mittlerweile, das Medikamente evtl. sogar Futterzusätze sowas auch auslösen können. Mikesch hatte ca. 3 Jahre Ruhe und bekam dann, nach einem bestimmten Wurmmittel ( was ich bis dahin nie genutzt hatte) einen furchtbaren Anfall. Seit dem ist ( tooi toi toi ) wieder Ruhe.
Warum wurd der Hund eingeschläfert ? Konnte er nicht eingestellt werden ?
Grüße
Margit

Hallo Momi,

bei uns waren es ein Do Khyi, ein Jack-Russel Terrier Mischling und (aber das ist schon einige Jahre her) ein Briard. Wenn man aber wie gesagt mal so diese Epilepsie-Seiten für Hunde ansieht ist der Schäferhund gar nicht so selten vertreten.

Grüße Ute

Warum wurd der Hund eingeschläfert ? Konnte er nicht eingestellt werden ?

Nein, die Medikamente sprachen nicht mehr an. Er hatte einen Dauer-Krampfzustand (der Fachbegriff fällt mir nicht mehr ein), der zwar druch eine Narkose hätte unterbrochen werden können, aber in der Tierklinik sagte man uns, dass es dadurch hinterher evt. noch schlimmer hätte werden können.

Huhu,

ich kenen auch zwei Schäfehundmischlinge, die an Epilepsie erkankt sind bzw. waren.
Aber auch mein Hund hat zwei oder dreimal kleinere Anfälle gehabt (sozusagen Absencen mit leichtem Kopfwackeln und nicht ansprechbar), die aber mit ca. 1 Jahr aufgetreten sind und dann nicht wieder.
Das Medikamente und Impungen als Ursache dafür wirken können, davon bin ich überzeugt. Deswegen sollte man aufpassen und nicht jeden Mist an den Hund ranlassen.

LG Frieda