Liebe/-r Experte/-in,
ich hatte einige epileptische anfälle (fokale mit und ohne generalisierung) in 2002 und war seit dem auf carbamazepin 400/0/400
anfallsfrei eingestellt. nach einigen jahren habe wir die dosis ständig reduziert. bis ich nur noch 200/0/200 hatte.
letztes jahr um juli kam mein erster sohn zu welt und ab september habe ich wieder anfälle.
mal habe ich 2wochen keine, dann wieder jeden 2 tag oder 6mal am tag. sehr unterschiedlich.
der arzt meinte, wenn ich schon mal so wenig carba habe, dann setzten wir dieses ab und fangen mit keppra an.
seit dem nehme ich keppra 1500/0/1500. das half auch nicht und ich wurde wieder carbamazepin 400/0/400 und
keppra 1500/0/150 eingestellt. das half auch nicht. nun mache ich mit keppra und vimpat weiter. ich habe aber trotzdem wieder
anfälle.
so langsam verzweifel ich. ich muss minütlich mit einem anfall rechnen.
bei jeder neuen dosis oder medikament habe ich die hoffnung, dass es diesmal wirkt. doch jedesmal werden die hoffnungen zerstört.
das kann depressiv machen.
ich bin von grund an ein ungeduldiger mensch. ich will endlich wieder ruhe in mein leben bringen. ich weiß daher nicht,
wie ich mit der situation umgehen soll.
zudem sehe ich mittlerweile parallelen als auslöser. seit dem mein sohn da ist, kommen die ganzen erinnerungen hoch, wie ich
damals in den kindergarten gegangen bin, auf dem spielplatz etc.
oft, wenn ich daran denke oder erinnert werde, fangen die anfälle an. ist da was dran? oder bilde ich mir das nur ein? wenn ich jetzt
daran denke, habe ich unmittelbar angst, das wieder ein anfall kommt.
kann mir jemand helfen?
vielen dank
chris
