Hallo zusammen,
nach mehr als 12 Jahren hab’ ich doch tatsächlich mein Handy verloren und bin somit meine alte SIM-Karte los. Die neue SIM (ePlus) wird als UMTS-SIM bezeichnet und beim aktivieren wurde mir erklärt, jetzt werde ich auch eine bessere Sprachqualität haben.
Meine Frage dazu: Sind UMTS und GSM - obwohl der Mobilfunk-Provider der gleiche ist - verschiedene, getrennte Netze, zwischen denen vermittelt wird?
Oder kann mir jemand erklären, warum sich die Sprachqualität verbessern sollte, wenn ich statt 'ner 12 Jahre alten SIM 'ne Brandneue habe?
Hallo,
wenn dein Handy kein UMTS kann oder bei dir kein UMTS ansteht, ändert sich gar nichts (außer, daß ein neueres Handy vielleicht an sich besser ist, aber das wäre mit der alten Karte auch gegangen).
Selbst, wenn es UMTS kann, empfiehlt es sich nicht unbedingt das einzuschalten, weil damit der Akku in aller Regel schneller leer wird.
Da ich meist mit analogen Anschlüsse telefoniere, ist schon von der Seite die Sprachqualität eingeschränkt, da holt auch UMTS nichts raus.
Und zur Frage - ja, GSM und UMTS sind zwei komplett getrennte Funknetze.
Cu Rene
wenn dein Handy kein UMTS kann oder bei dir kein UMTS ansteht,
ändert sich gar nichts
Ob ich also ein steinzeitliches Nokia 6310i mit einer UMTS-SIM oder einer GSM-SIM nutze macht keinen Unterschied?
Wenn ich aber ein aktuelles Gerät benutze (und an einem UMTS-fähigen Standort bin), dann macht’s einen Unterschied?
Und zur Frage - ja, GSM und UMTS sind zwei komplett getrennte
Funknetze.
Ah OK - Danke!
Beantworte nach Einarbeitung in die Materie mal meine eigene Frage.
Ich hole mal aus: Ob ein Provider alte SIM-Karten in sein 3G-Netz (UMTS) lässt, entscheidet er selber. ePlus hat sich dagegen entschieden, T-Mobile lässt es zu.
Die neue SIM
ePlus) wird als UMTS-SIM bezeichnet und beim aktivieren wurde
mir erklärt, jetzt werde ich auch eine bessere Sprachqualität
haben.
Das könnte sein, ja. Früher war das so: GSM-Netze nutzten nur FullRate bzw. EnhancedFullRate als Sprachcodec, wohingegen das UMTS-Netz AMR (Adaptive Multi Rate) benutzte. AMR bietet eine bessere Sprachqualität (ohne in die Details gehen zu wollen).
Daher die Aussage, UMTS biete bessere Sprachqualität.
Mittlerweile haben aber die Provider (unter anderem ePlus) auch die GSM-Netze auf den AMR-Codec umgestellt. GSM-Telefone die den den AMR-Codec unterstützen, sollten also ähnlich gute Sprachqualität haben.
Hat man allerdings ein Handy aus der Prä-UMTS-Zeit, dessen neueste Firmware kein AMR beherrscht, macht es keinen Unterschied ob nun eine GSM- oder UMTS-SIM im Gerät steckt.
Meine Frage dazu: Sind UMTS und GSM - obwohl der
Mobilfunk-Provider der gleiche ist - verschiedene, getrennte
Netze, zwischen denen vermittelt wird?
Es sind verschiedene Netze. Bewegt man sich nun von einer UMTS-fähigen Zelle in eine nicht-UMTS-fähige Zelle, so passiert ein Handover vom UMTS-Netz ins GSM-Netz (merkt man meist nicht).
Interessantes Neben-Detail: UMTS-Handys mit UMTS-SIM verursachen kaum noch Störungen in Lautsprecern.