EPROM leer?

Bei einer einsteckbaren PCI-Messkarte für den PC geht grundsätzlich der Inhalt des EPROMs verloren.
Welche Gründe kann das haben bzw. was kann man dagegen unternehmen?
Hinweis: Es entstehen mitunter sehr hohe Peaks, aber die können eigentlich nicht das EPROM löschen!

Hallo René

  1. Welchen Typ EPROM verwendest du ??
  2. Ist das EPROM anschliessend wieder programmierbar oder ist es Zerstört ?
  3. Was heist bei dir „hohe Peaks“ ? Welche Betriebsspannung und wie hoch und lang sind diese Peaks ?

MfG Peter(TOO)

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

  1. Welchen Typ EPROM verwendest du ??

Texas Instruments PMS430E337 (EPROM 1kB RAM).

  1. Ist das EPROM anschliessend wieder programmierbar oder ist
    es Zerstört ?

Ja, es ist immer wieder programmierbar und hat bisher keinen Schaden genommen.

  1. Was heist bei dir „hohe Peaks“ ? Welche Betriebsspannung
    und wie hoch und lang sind diese Peaks ?

Das war nur eine blöde Vermutung meinerseits, die sich nicht bestätigt hat. Es ist nur so, daß in zwei versch. getesteten Systemen (aber mit den gleichen Komponenten), das EPROM in dem einen aus unerfindlichen Gründen gelöscht wird und in dem anderen nicht. Warum, passiert so was?

Hallo René

Das war nur eine blöde Vermutung meinerseits, die sich nicht
bestätigt hat. Es ist nur so, daß in zwei versch. getesteten
Systemen (aber mit den gleichen Komponenten), das EPROM in dem
einen aus unerfindlichen Gründen gelöscht wird und in dem
anderen nicht.
Warum, passiert so was?

Ich nehme an es handelt sich um eine Semester- oder Diplomarbeit ?!

Nun wieso machts der Eine und der Andere nicht:
Dies wird sicher entweder an irgendwelchen Exemplarstreuungen irgend eines Bauteils (inclusive Leiterplatte) liegen oder an einem simplen Lötfehler. Auf jeden Fall wirst du den Baustein in einen undefinierten Zustand steuern. Die andere Frage ist ob du die ensprechenden Messmittel hast und auch richtig gemessen hast um die Peaks zu finden.

Wenn ich die Schemata und den Aufbau sehen würde, könnte ich dir wahrscheinlich nach ein paar Minuten sagen können wo der Fehler liegt. Aber so ist es schwierig, ich wurde immer wieder überrascht was man alles falsch machen kann.

Hier mal eine kleine „Hitliste“:

  1. Offene oder falsch beschaltete Eingänge.
  2. Ablock-Kondensatoren, möglichst nahe an den Bauteil-Anschlüssen plazieren (Keramic-Kondensatoren 100nF). Lieber zuviele als einen zu Wenig. Bei hohen Frequenzen wird jeder gerade Draht zu einer Drossel!
  3. Einige Elcos (bevorzugt trocken Tantal, wegen dem kleinen ESR) sollten die Versorgungsspannungen stützen.

Layout:

  1. Masseleitungen, und auch Versorgungsspannungen, können nie zu breit sein.
  2. Insbesondere bei IC’s mit nehreren Masse-Pins (gilt auch für Versorgunsspannungen) sollte man immer bedenken das eine Leiterbahn in Wirklichkeit immer einen Widerstand hat und dadurch Spannungsabfäle enstehen. bei einem durchschnittlichen Layout hast du da schnell mal 100mVpp zusammen.

Vieleicht hilft dir das etwas weiter.
MfG Peter(TOO)
P.S. Ich habe schon einige Semester- und Diplomarbeiten betreut und wurde immer wieder überrascht welche Fehler einem unterlaufen wenn man noch keine grosse Erfahrung hat. Aber keine Angst das gibt sich mit den Jahrzehnten :wink:)