Hallo Leute,
in den Datenblättern der Hersteller ist mehr oder weniger einheitlich eine Löschdauer von ca.20 min angegeben. Dazu auch die Wellenlänge des UV-Lichts usw. Weiß einer, ob es auf Dauer schädlich für die Eproms ist, wenn man sie in kürzerer Zeit löscht? In meinem Falle habe ich die UV-Röhre einer alten Höhensonne direkt auf das Eprom-Fensterchen gelegt, und nach etwa einer Minute war der Speicher völlig leer. Beschreiben ließ es sich auch wieder. Die Frage ist nur, ob so ein Eprom dieses Löschen auf Dauer mitmacht. Vielleicht „altert“ es schneller oder speichert nur noch unzuverlässig oder so? Weiß jemand was dazu?
Vielen Dank,
ohne dass ich meine Hand ins Feuer legen würde: ich denke, das mit der Höhensonne ist absolut in Ordnung.
Ich habe vor langer Zeit einmal EPROMS während des Löschens in einem noramlen Löschgerät ständig ausgelesen: Nach ca. 1. Minute kippten die erste Bits um, kurz danach kam der große Rundumschlag und nach 1 1/2 Minuten war alles gelöscht. Es hat sich als fast genauso verhalten wie bei Dir.
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in den Datenblättern der Hersteller ist mehr oder weniger
einheitlich eine Löschdauer von ca.20 min angegeben. Dazu auch
die Wellenlänge des UV-Lichts usw. Weiß einer, ob es auf Dauer
schädlich für die Eproms ist, wenn man sie in kürzerer Zeit
löscht? In meinem Falle habe ich die UV-Röhre einer alten
Höhensonne direkt auf das Eprom-Fensterchen gelegt, und nach
etwa einer Minute war der Speicher völlig leer. Beschreiben
ließ es sich auch wieder. Die Frage ist nur, ob so ein Eprom
dieses Löschen auf Dauer mitmacht. Vielleicht „altert“ es
schneller oder speichert nur noch unzuverlässig oder so? Weiß
jemand was dazu?
Es gibt im professionellen Bereich sogar UV-Löschpistolen. Etwa 5 mal blitzen und das EPROM ist gelöscht!
Um die richtige Löschzeit zu bestimmen musst du die Zeit messen bis alle Bits gerade gelöscht sind und dann solltest du das doppelte dieser Zeit zum löschen nehmen.
Das altern der EPROMS (lebensdauer ist etwa 100 Zyklen) geschieht vor allem beim programmieren, wenn die heissen Elektonen aufs Floating-Gate tunneln und dabei langsam die Isolations-Schicht durch Fremdatome verunreigt wird, und weniger beim löschen. Beim Schreiben haben die Elektronen wesentlich mehr Energie.
vielen an Euch beide. Interessant auch, daß sie beim Schreiben „verschlissen“ werden. Ich hatte zuerst angenommen, daß die Schichten, die eine Entladung verhindern sollen gewaltsam durchbrochen werden, wenn man mit so groben Apparaten (Höhensonne) drangeht. Aber so eine Löschpistole ist ja wohl noch wesentlich energiereicher.
Interessant auch, daß die Tricks der Bastler sich so ähnlich sind (Uwe). Das mit dem auslesen während des Löschens habe ich mit meinen kleinen alten Schneiderlein CPC464 auch sichtbar gemacht (Eprom–>Bildschirm-Ram). Sah immer ganz nett aus