bei mir wurde vor Kurzem durch Zufall festgestellt, dass ich mit dem Epstein-Barr-Virus infiziert bin. Da mein Hausarzt nicht viel damit anfangen kann, suche ich jemanden, der damit Erfahrung hat. Kann es sein, daß psychische und physische Einschränkungen damit verbunden sind z.B. Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen, eingeschränkte körperliche Leistungsfähigkeit usw.?
Wie kann dieser Virus behandelt werden?
Der EBV-Virus ist der Erreger des Pfeifferschen Drüsenfiebers. Er wird durch Speichel übertragen und findet ab dem Jugendalter weite verbreitung („Kissing desease“).
Eine Infektion geht oft einher mit Fieber, Lymphknotenschwellung, Mattheit. Manchmal sogar mit einer Leberentzündung oder Milzschwellung.
Wenn Dein Hausarzt mit alledem nichts anzufangen weiß, kann er unter Umständen die Laborergebnisse nurungefähr interpretieren. M9it bestiimten Methoden kann man sehr lange (lebenslang) den Virus im Körper nachweisen, auch wenn die Patienten dabei vollig gesund sind.
Eine EBV-Infektion verläuft in den allermeisten Fällen unkompliziert, Ausnahmen bilen vor allem Menschen mit _WIRKLICH_ schlechtenm Immunsystem: frisch Transplantierte, Patienten in der Chemotherapie, …
Die Geschichte kann langwierig sein und auch etwas schlapp machen, aber die Relevanz dieses Laborbefundes für die von Dir beschriebenen Symptome sind kaum mal eben über dieses Forum anzuschätzen.
Behandlung: Keine im Normalfall (Ausnahmen im Einzelfall bei Patienten mit schlechtem Immunsystem, siehe oben). Bei Fieber eventuell fiebersenkende Maßnahmen, bei weitergehenden Beschwerden, Unklarheiten, etc sollte ein Arzt aufgesucht werden.
Hoffe, etwas geholfen zu haben,
Sebastian
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B-Zellen (= Lymphozyten, gehören zu den weißen Blutkörperchen) bilden das lebenslange Reservoir dieses Virus !
Viren entwickelten im Laufe der Evolution verschiedene Strategien, um sich in ihrem Wirtsorganismus trotz
dessen funktionierendem Immunsystem zu vermehren. Das Epstein-Barr-Virus (EBV) gehört zur
Virusfamilie der Herpesviren, die aufgrund einer umfangreichen Ausstattung an Genen in der Lage sind,
nach der Erstinfektion lebenslang im menschlichen Körper zu überleben. Mit einer weltweit hohen Durchseuchungsrate von >über 90%