Er braucht keine Zärtlichkeit

Ein freundliches „Hallo“ an alle

vor relativ langer Zeit hatte ich im L&L Brett gepostet, dass mein Mann A-Sexuell ist.
Damit habe ich mich - zwangsläufig - abgefunden, da ich meinen Mann von ganzem Herzen liebe.

Da wir - seit unserer Hochzeit vor 22 Jahren - keinerlei Sex haben, bin ich (leider!!) vor rund 3 Jahren „fremd gegangen“, was mein Mann auch weiss. Diese „Affäre“ war für mich nur sexueller Natur und ich beendete sie nach rund 4 Monaten.

Was mich aber ganz extrem belastet, ist folgendes:

Seit ca. 2 Jahren mag mein Mann absolut keinerlei Zärtlichkeiten mehr! Kein mal in den Arm nehmen, keinen „richtigen“ Kuss, kein Haarestreicheln usw. usw.
Ich weiß, dass mein Mann mich liebt , er sagt es und ich glaube es ihm auch!
Wir hatten gestern Abend ein sehr langes Gespäch und er meinte, ich soll hier mal nachfragen, ob jemand eine Idee hat die uns helfen könnte.
Er hat Jahrelang eine Therapie nach der anderen gemacht, bis wir irgendwann erfuhren, dass er A-Sexuell ist.
Er leidet selbst darunter, dass er mir keine Zärtlichkeiten geben kann.
Gestern sagte er u.a. „Ist es dir denn lieber, wenn ich dir nur gezwungernermaßen Zärtlichkeiten zukommen lasse…“.
Er hat mir schon mehrfach angeboten, dass wir uns trennen, doch wir lieben uns beide und eine Trennung von meinem Mann ist für mich total indiskutabel!

Was ratet ihr mir/uns?
Im voraus vielen Dank für - hilfreiche - Antworten und
liebe Grüße,
Maria

Ein freundliches „Hallo“ zurück,

Er hat Jahrelang eine Therapie nach der anderen gemacht, bis
wir irgendwann erfuhren, dass er A-Sexuell ist.

Haben die Therapien denn keinen Grund für die A-Sexualität Deines Mannes ergeben, der einen Ansatzpunkt für eine Veränderung darstellt ?

Was ratet ihr mir/uns?

Zu allererst würde ich an eine Paartherapie denken, aber dazu müßte man mehr zu den Therapien wissen, die Dein Mann durchgeführt hat.

Gruß

Nordlicht

Ein freundliches „Hallo“ zurück,

Haben die Therapien denn keinen Grund für die A-Sexualität
Deines Mannes ergeben, der einen Ansatzpunkt für eine
Veränderung darstellt ?

Eine A-Sexualität ist angeboren! Sie wird nicht durch irgenein „Erlebnis“ ausgelöst.

Zu allererst würde ich an eine Paartherapie denken, aber dazu
müßte man mehr zu den Therapien wissen, die Dein Mann
durchgeführt hat.

Wir haben alle!! in Frage kommenden Therapien versucht!! Alleine, aber auch zusammen…

Übrigens: Homosexuell ist er definitiv nicht.

Gruß,
Maria

Gruß

Nordlicht

Übrigens: Homosexuell ist er definitiv nicht.

wie habt ihr das herausgefunden? weil das verhalten doch typisch homosexuell ist oder?

Eine A-Sexualität ist angeboren! Sie wird nicht durch irgenein
„Erlebnis“ ausgelöst.

Wir haben alle!! in Frage kommenden Therapien versucht!!
Alleine, aber auch zusammen…

Übrigens: Homosexuell ist er definitiv nicht.

Dann fürchte ich, könnt Ihr nichts mehr machen, sondern müßt so weiterleben wie bisher.

wie habt ihr das herausgefunden? weil das verhalten doch
typisch homosexuell ist oder?

Natürlich habe ich daran gedacht und meinen Mann quasi bei jeder Geste beobachtet, doch mir ist niemals was aufgefallen!
Ausserdem hat er aus 1. Ehe eine Tochter. Natürlich heißt das nichts…er hat sich bei seiner 1. Frau genauso zu Zärtlichkeiten gezwungen, wie bei mir auch.
Selbstverständlich habe ich ihn auf Homosexuallität angesprochen, doch er hat es immer wieder verneint. Ich glaube schon, dass er mir ehrlich geantwortet hat, da ich sehr tolerant bin.
Ich bin einfach nur noch traurig und weiß nicht mehr, wer uns helfen kann.

Liebe Grüße,
Maria

Natürlich habe ich daran gedacht und meinen Mann quasi
bei
jeder Geste beobachtet, doch mir ist niemals was
aufgefallen!
Ausserdem hat er aus 1. Ehe eine Tochter. Natürlich
heißt das
nichts…er hat sich bei seiner 1. Frau genauso zu
Zärtlichkeiten gezwungen, wie bei mir auch.
Selbstverständlich habe ich ihn auf Homosexuallität
angesprochen, doch er hat es immer wieder verneint.
Ich glaube
schon, dass er mir ehrlich geantwortet hat, da ich sehr
tolerant bin.
Ich bin einfach nur noch traurig und weiß nicht mehr,
wer uns
helfen kann.

ich weiß nicht, aber auch wenn wir in einem land leben, in dem jeder frei seine homosexualität frei gestehen kann…das ist noch lange nicht so. es ist ein kampf, so etwas zugeben zu können. wenn dein mann seit 22 jahren etwas unterdrückt, es aber einfach nicht sagen kann, dann könnte die auswirkung sein, dass er dir asexuell vorkommt. sowas gibt man ja nur zu, wenn man erstens sich selbst ganz sicher ist und zweitens die beziehung beenden will.
wenn er es nicht weiß(ob er schwul ist) oder eben nicht bereit ist,zuzugeben, dann kann das solche auswirkungen haben.
es gibt doch tests(beim arzt oder in der klinik), wo man herausfinden kann, was einen reizt, wo man innere aktivitaeten messen kann, wenn man eben verschiedene bilder oder filme vorspielen lässt. ich meine, vielleicht ist es auch etwas völlig anderes…vielleicht steht er auf schmerzen oder so oder sm oder irgendetwas anderes,was er nicht bereit ist, zu tun. aber asexuell…so etwas wuerde bedeuten, dass er keine hormone hat oder aehnliches.

wenn ich asexuell wäre, wäre mein größter traum, einmal sexualität zu fühlen…und dann würde ich auch alle möglichen test mitmachen.

wenn ich allerdings angst vor etwas habe, würde ich lieber alles tun, damit mein gegenüber nicht merkt, dass ich so fühle. glaub mir, sowas geht…allerdings ist nie nichts fühlen fast unmöglich. kein reiz, kein mensch.

mfg:smile:
rené

Hi!

wenn ich asexuell wäre, wäre mein größter traum, einmal
sexualität zu fühlen…

Asexuell zu sein bedeutet, kein Interesse an Sex zu haben (lapidar gesagt). Du behauptest nun, daß wenn du kein Interesse an Sex hättest, dein größter Wunsch Sex wäre.
Das klingt nicht sehr logisch :wink:))

@Fragestellerin
Leider hab ich auch keinen wegweisenden Tipp. Wurde denn schon an Partnertherapie bzw. Eheberatung gedacht? Auch die könnten ev. weiterhelfen oder Wissen Stellen die helfen können. Darüber hinaus kann ich mir vorstellen, daß es auch Selbsthilfegruppen gibt - vielleicht wäre das was für euch?

Gruß,
Sharon

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eine kleine Ergänzung
N’Abend,

Asexuell zu sein bedeutet, kein Interesse an Sex zu haben
(lapidar gesagt). Du behauptest nun, daß wenn du kein
Interesse an Sex hättest, dein größter Wunsch Sex wäre.
Das klingt nicht sehr logisch :wink:))

naja oder schwul zu sein… :wink:

@Fragestellerin
Leider hab ich auch keinen wegweisenden Tipp. Wurde denn schon
an Partnertherapie bzw. Eheberatung gedacht? Auch die könnten
ev. weiterhelfen oder Wissen Stellen die helfen können.
Darüber hinaus kann ich mir vorstellen, daß es auch
Selbsthilfegruppen gibt - vielleicht wäre das was für euch?

DAzu würde ich gern die weitere Alternative hinzufügen, „einfach“ so wie es ist mit der offenbar doch sehr starken Lieben zwischen den beiden auch ohne Sex weiterzuleben. Die beiden sollten sich allerdings gemeinsam überlegen, wie Maria u.a. ihr Bedürfnis nach körperlicher Nähe auch leben kann. D.h. er müsste seine Eifersucht überwinden. Aber das ist vielleicht ein greifbarerer Therapieansatz als alles andere…

Nur mal so zur Anregung, dass man sich vielleicht auch mit den Gegebenheiten anfreunden sollte…

Gruß
Demenzia

Gruß,
Sharon

2 „Gefällt mir“

Du behauptest nun, daß wenn du kein
Interesse an Sex hättest, dein größter Wunsch Sex wäre.
Das klingt nicht sehr logisch :wink:))

ich habe mich falsch ausgedrückt. ich würde mich selbst testen wollen und reizen.
und das zwar deswegen, weil ich(rene) im moment genau weiß, was mich reizt. und wenn ich nicht will, dass ich gereizt werde, setze ich mich dem nicht aus.
also wenn ich nichts fühlen würde ich mich als neugieriger mensch selbst testen wollen.

wenn er wirklich asexuell ist, muss das ein arzt im körper feststellen können. also es müssen hormone fehlen, nerven kaputt sein oder im hypothalamus keine aktivität stattfinden oder irgendwas anderes. und genau das würde ich herausfinden wollen.
es sei denn, ich habe unglaubliche angst vor ärzten oder ich weiß 100%ig, was mich reizt und möchte es aus liebe zu frau und kind für mich behalten.

aber aus der ferne schlecht einschätzbar.

mfg:smile:
rené

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Asexualität
Hi Maria,

Daß das an sich immer schon bekannte Phänomen „Asexualität“ erstaunlich häufig vorkommt, ist seit noch gar nicht langer Zeit ans Licht der Öffentlichkeit gekommen. Zusammenfassend kann man sagen, daß es bisher noch weder psychotherapeutisch noch medizinisch verstanden ist. Daher ist deine Aussage, Asexualtität sei angeboren, definitiv falsch. Richtig ist, daß man noch nichts darüber weiß, ob sie genetisch oder individuell-biografisch verursacht ist, oder gar eine, dem Betroffenen nicht reflektierbare, Reaktion auf gesellschaftlichen Umgang mit Sexualtität. Die Aussagen bzw Selbstdarstellungen und Verhaltensweisen von asexuellen Persönlichkeiten lassen vorerst keine Differenzierung zu.

Dazu kommt, daß Asexualtität sehr verschiedenartige Ausprägungen hat. Fehlendes Interesse an sexueller Interaktion mit Pertnern, fehlendes Interesse an sexueller Erregung und erst recht Befriedigung überhaupt, Unfähigkeit zur sexuellen Erregung bis zum Widerwillen oder gar Ekel gegen jede Art körperlicher Berührung und anderes mehr: Alle diese Dinge faßt man vorläufig unter dem summarischen Begriff „Asexualität“ zusammen. Auch deutlich fanatischer Abstinenzfanatismus findet sich unter den Phanomenen (der allerdings schon eher der psychologischen Erklärung zugänglich ist).

Deutlich davon unterscheidbare latente Homosexualtität und Probleme der sexuellen Identität zählen jedenfalls nicht dazu.

Auch daß dein Mann offenbar die andere Eigenschaften schon sehr lange oder immer schon hatte, aber erst seit relativ kurzer Zeit sogar Widerwillen gegen den Austausch von Zärtlichkeiten, ist in der Biografie von Asexuellen nicht ungewöhnlich. Von therapeutischen Erfolgen schient bisher nichts bekannt zu sein, zumal ja auch meist gar kein Bedürfnis der Betroffenen besteht, den Zusatnd zu verändern.

Wir hatten gestern Abend ein sehr langes Gespäch und er
meinte, ich soll hier mal nachfragen, ob jemand eine Idee hat
die uns helfen könnte.

Das kommt darauf an, wobei und zu was ihr einer Hilfe bedürft.

Sicher ist, daß Spekulationen über ggf. latente Homosexualität absurd und sinnlos sind. Laien suchen bei der Begegnung mit ihnen unbekannten Phänomenen gerne Erklärungen, die ihnen plausibel erscheinen. Abgesehen davon, daß sowas sich ganz anders zeigen würde als das, was du beschrieben hast.

Er hat Jahrelang eine Therapie nach der anderen gemacht, bis
wir irgendwann erfuhren, dass er A-Sexuell ist.

Wenn ihr das erst „irgendwann“ nach „jahrelangen“ Therapien erfahren habt, ist das nicht gerade ein Kompliment für betreffenden Therapeuten …

Er leidet selbst darunter, dass er mir keine Zärtlichkeiten geben kann.

Das ist etwas, woran ihr arbeiten könnt. Am besten mit Hilfe einer guten Paartherapie. Aber nicht irgendeine, sondern eine, die mit Problemen der Sexualitität gut vertraut ist.

Er hat mir schon mehrfach angeboten, dass wir uns trennen,
doch wir lieben uns beide und eine Trennung von meinem Mann
ist für mich total indiskutabel!

Das spricht für eure Beziehung. Dein grundsätzlicher und offenbar unumgänglicher Verzicht auf Sexualtität und - wie es sich wohl jetzt mehr und mehr entwickelt - auf jegliche Zärtlichkeit innerhalb eurer Beziehung ist aber ein gewaltiges Problem, das sorgfältig und offen besprochen werden sollte (in welcher Hinsicht kann wohl kaum hier öffentlich diskutabel sein), wenn es euch nicht irgendwann trotz 22jähriger Ehe zerfetzen soll. Da müssen Lösungswege gesucht werden.

Hier noch einige Links über Asexualität. (Dort finden sich u.a. auch Hinweise auf Foren, in denen sich Betroffene austauschen. Ich möchte mich aber eines Urteils darüber enthalten):

https://www.gleichklang.de/asexualitaet.html
http://asexuality.meetup.com/
http://www.asexuality.org/de/
http://www.asexuality.org/haupt/

Gruß

Metapher

Hallo Metapher

darf ich mich persönlich - per E-Mail - an dich wenden?
Herzlichen Dank für deinen Beitrag, der uns - also meinem Mann und mir - etwas Hoffnung aus unserer desolaten Lage gibt!

Wir haben vor Jahren von unserem Hausarzt das Buch:

Sexualtherapie bei Störungen des sexuellen Verlangens
(Helen Singer Kaplan) Thieme Verlag

bekommen (nur als vorab Info)

Liebe Grüße,

Maria

https://www.gleichklang.de/asexualitaet.html
http://asexuality.meetup.com/
http://www.asexuality.org/de/
http://www.asexuality.org/haupt/
Gruß
Metapher

Liebe Maria, Dir ein freundliches „Hallo“ zurück.

ich erinnere mich an Dein damaliges Posting bei L&L und nun bist Du hier im Psycho-Brett, weil es bei L&L gar nicht mehr passt . . .

Meiner Meinung nach, formulierst Du (und bewertest vieleicht auch) die Situation viel zu sehr aus Sicht Deines Mannes. Dein wirklich eigens Posting könnte lauten „Hilfe, ich bekomme von meinem geliebten Mann keine Zärtlichkeit“.

Wobei ich mir das Liebesverhältnis aus Deiner Perspektive (trotz heftiger Abrede) irgendwie unvollständig/amputiert vorstelle, da Du ja nach eigener Aussage einen wesentlichen Teil nicht bekommst und diesen sogar schon Mal außerhalb gesucht hast. Ist das wirklich ein glückliches/ausgeglichenes Liebesverhältnis oder die Glorifizierung einer Vorstellung davon?

M. E. bist Du bei Deiner Bewerung oder Beschreibung nicht konsequent und aufrichtig: Tatsache scheint nach eigener Aussage, dass in diesem Liebesverhältnis aus Deiner Sicht was nicht stimmt. Für Deinen Partner ist das okay - Dir fehlt was, Du kommst zu kurz! Das kann auf Dauer nicht Basis eienr ausgelichenen Partnerschaft sein, weil Du „draufzahlst“, Dich quasi aufopferst, Dich zurückstellst . . .

Deinen Partner wirst Du nicht ändern (warum sollte er sich auch ändern, wo es ihm doch an nichts wirklich mangelt?). Trennung kommt für Dich nicht in Frage, also musst Du bei Dir was ändern: Genügt Dir die „Eigenliebe“ aus der Selbstbefriedigung? Könntest Du mit gekaufter Zärtlichkeit leben? Wäre eventl. irgendwann eine außereheliche Beziehung (ggf. alles mit offenen Karten) eine Möglichkeit?

Eine Lösung findest Du m. E. nur, wenn Du endlich Dich und Deine Bedürfnisse akzeptierst und auch in der Problemstellung oben an stellst, anstatt Di und Deine Bedürfnisse als Wurmfortsatz des ach so gebeutelten Gatten klein zu halten.

Hi Maria,

darf ich mich persönlich - per E-Mail - an dich wenden?

Selbstverständlich. Diese Möglichkeit gehört zum Konzept des wer-weiss-was.

Einige Kapitel aus

Sexualtherapie bei Störungen des sexuellen Verlangens

waren sicher interessant für euch zu lesen, auch insofern die zahlreichen Fallbeispiele nützlich sein können, die eigene Situation gegebenenfalls deutlicher zu reflektieren und zu beschreiben. Helen Singer Kaplan wird von vielen als Meilenstein in der Sexualtherapie angesehen.

Aber ein noch so interessantes elementares Lehrbuch für Therapeuten hilft einem ja nicht nicht, der selbst in einem Problem steckt. Bei Migräne hilft ja auch kein Lehrbuch, in dem die möglichen Ursachen diskutiert werden.

Und für die Bewältigung einer Beziehungssituation ist es ja nun nun erst recht kein Hilfmittel.

Gruß

Metapher

2 „Gefällt mir“

Hallo,

es ist wirklich schwierig eine Antwort zu finden, wenn man sich noch
nicht mit der Thematik genügend befasst hat.

Anscheinend weiss Metapher mehr - hoffentlich gibt es von seiner
Seite aus einen guten Wink in die richtige Richtung.

Mir fällt nur auf, dass es noch nicht ganz klar ist, wo das Problem
genau ist und Asexulität lässt sich anscheinend nicht so klar
diagnostizieren. Genauso wenig wie man Homosexualität
„diagnostizieren“ kann, da es auch bisexuelle Menschen gibt oder
Menschen die phasenweise ihres Lebens unterschiedliche sexuelle
Orientierungen haben, je nachdem welchen Menschen sie begegnen.

Ihr scheint aber ganz gut miteinander reden zu können, fühlt euch
miteinander verbunden und habt viele Therapien hinter euch - du hast
dir die sexuelle Befriedigung auch mal woanders geholt. Es muss auch
nicht immer die klassische Beziehung sein, wie sie immer die
Gesellschaft gerne hätte. Lebt so wie ihr es für euch am besten
findet. Hauptsache es ist für euch beide ok.

Mir fällt nur ein praktischer Rat ein: akzeptiere die Situation so
wie sie ist oder verändere sie so wie du sie gerne hättest. Wenn dein
Mann keine Sexualiät leben möchte, dann kannst du das nicht ändern.

Ich wünsche euch viel Glück!