ich trage mich mit dem Gedanken mein sauer verdientes Geld in Investmentfond zu investieren. Habe nun Kontakte zu sogenannten Fond-Shops aufgenommen. (speziell www.fonds-shop.de )
Hat jemand mit diesem Unternehmen schon Erfahrungen gemacht und kann mir ein paar Tips geben ?
Deshalb ist das Risiko bei einem Dachfonds
oder einer fondsgebundenen Vermögensverwaltung viel geringer und die
Erträge sind ebenfalls höher!
(Nur das Agio ist gleich)
klar will ich nicht meine ganzen 3Mark50 in EINEN Fond investieren. Es ging mir auch weniger um die Auswahl eines (oder mehrere) Fonds, sondern eher, ob schon mal jemand mit diesem Unternehmen Erfahrungen hatte.
Ich sehe, Du bist auch in dieser Branche tätig, dann kennst Du ja das Problem, daß (fast) alle Berufssparten die mit Geld zu tun haben, keinen all zu guten Ruf genießen. Oder besser gesagt vom Kunden wenig Vertrauen entgegen gebracht bekommen. Es gibt halt leider viel zu viele schwarze Schafe…
da man aber nicht alles auf eine Karte setzen sollte, muß man schon einiges an Geld mitbringen, bevor man ein einigermaßen gestreutes Portfolio zusammenbringt (etwas schwierig, wenn einzelne Aktien schon einen Wert von einigen Hundert Mark haben).
Außerdem kannst Du beim direkten Aktienkauf keinen monatlichen Sparplan machen und hast dadurch Renditeverluste (Du mußt das Geld erstmal niedrigverzinst ansparen, bevor Du in eine Aktie investierst).
Außerdem muß man sich viel Zeit nehmen, um am Ball zu bleiben => macht beim Fond der Fondmanager, der dafür bezahlt wird.
Und als nächstes: welcher Laie kann so gute Renditeergebnisse erzielen, wie die Professionellen ???
Also, ich traue mir das nicht zu, vor allem nicht bei einer einigermaßen vertretbaren Risikostreuung.
Also wenn man zu wenig Geld mitbringt…
dann sollte man alles auf eine Karte setzen. Also zum Beispiel bei Anlagebeträgen unter 3000DM. Sonst macht es gar keinen Sinn zu investieren. Die Fonds werden an Dir durch Ausgabeaufschläge, Verwaltungs- und Verkaufsgebühren gut verdienen, abr Du nicht…
Versuchs also lieber glaich mit Aktien.
Zum Beispiel russische Werte…die haben noch sehr viel Potential und werden sich noch verdoppeln
Die Fonds werden an Dir durch
Ausgabeaufschläge, Verwaltungs- und
Verkaufsgebühren gut verdienen, abr Du
nicht…
Du solltest Dir mal die Wertentwicklung der Fonds in den letzten Jahren anschauen. Selbst der Fond von der Kreissparkasse (Deka) hat im letzten Jahr über 40% Rendite abgeworfen (z.Bsp.: 9/98 für 13.000 DM gekauft (inkl. Ausgabeaufschlag), 2/99 für 25.000 DM verkauft = 92% in 1,5 Jahren). Von sehr guten Fonds wie Fidelity o.ä. möchte ich hier dann noch gar nicht mal sprechen…
Damit Du so ein Ergebnis mit riskanten Aktien hinbekommst, mußt Du Dich schon gut auskennen und das Risiko ist sehr groß (vor allem bei russischen Aktien).
Ach ja, da war dann übrigens noch der Fond, der in kleine japanische Firmen investiert und 1999 eine Rendite von 540% (!) hatte. Na, wenn das mal nichts ist.
Und dann gibt’s noch die No Load - Fonds ohne Ausgabeaufschlag…
Also … von wegen Riskante Aktien…
Also mein lieber, hättest Du einfach im Oktober einen Indexzertifikat auf den DAX (Deutschen Aktienindex) gekauft, für den man übrigens keine Verkaufsgebühren/ Verwaltungsgebühren zu zahlen hat, dann hättest Du bis heute bereits 50% Gewinn gemacht…und nicht mit riskanten Aktien sondern mit Blue Chips wie Deutsche Bank, Daimler, Siemens, SAP etc.
Deine Rechnung ist eine Milchmädchenrechnung. Denn der Fondsverwalter hat Dir zwar einen Fonds Kursgewinn von 40% beschert, für sich wahrscheinlich in der gleichen Zeit aber auch den selben Gewinn erwirtschaftet.
Also wenn Du schon Angst vor Aktien hast, dann Kauf INDEXZERTIFIKATE, für die keine Verwaltungsgebühren berechnet werden.
Jede Deutsche Grossbank bietet solche Produkte an, bloss die Kundenberater vermarkten lieber Fonds, da sie für jeden verkauften Fonds eine Bonusgratifikation erhalten…
Ansonsten empfehle ich Dir die Aktie von Gold-Zack genauer anzugucken.
VON WEGEN. Bonusgratifikation für Berater
Hallo Runde,
hier muss ich doch mal ganz entschieden intervenieren.
Direkt am Umsatz beteiligt werden vieleicht die „Berater“ mit der abgebrochenen Bäckerlehre bei diesen berühmeten beiden Wirtschafts- und Vermögensberatungsdiensten mit den drei Buchstaben, aber in der Kreditwirtschaft ist das eher die Ausnahme.
Provisionen fliessen dort regelmässig für einen einfachen Fondsverkauf regelmäßig nicht!
Von Indexzertifikaten halte ich persönlich nicht sehr viel, weil sie in der Regel nicht regulierend ausgestattet sind und in Ihrer Zusammensetzung daher meist keine Änderung erfahren (jaja, ich weiss, das tut der Index selber auch nicht, ein entsprechender Fonds aber schon).
Das ist eine gute Idee. Ich habe seit ungefähr 10 jahren mein Geld bereits in Aktien bzw. Aktienfonds angelegt. Wobei man mit den Fonds besser fährt als mit Einzelwerten. die beste Strategie meiner Meinung nach ist jeden Monat einen bestimmten Betrag einzuzahlen oder evt. 4x im Jahr eine grössere summe in den gleichen Fond einzuzahlen. Besser Durchschnittskurs. Ich kaufe meine Fonds direkt d.h. z.B. bei Fidelity Inv. oder Fleming. Dort ein Konto zu eröffnen ist kein problem. ausserdem wenn du bei einer Gesellschaft bleibst kannst du kostenlos umschichten, wenn du in Branchen investierst kann das über die jahre besser sein. Heute setzt du auf einen biotech-fonds in 3 Jahren vielleicht wieder mehr auf Standard - wer weiss das heute. Hier sparst du dir dann die 5 % die Normalerweise ein neuer Kauf kosten würde. ausserdem haben diese Gesellschaften eine grosse Bandbreite an Fonds und die Handhabung und Information ist einfach und sehr gut. In letzter zeit habe ich auch gute Erfahrungen mit Union Investment gemacht.
Grüsse
Traudl
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Deshalb ist das Risiko bei einem
Dachfonds
oder einer fondsgebundenen
Vermögensverwaltung viel geringer und die
Erträge sind ebenfalls höher!
(Nur das Agio ist gleich)
Im Prinzip richtig, aber man sollte eben sein Geld in unterschiedliche Fonds anlegen, nicht nur in einen. Dachfonds halte ich nicht für so gut, da hier ein nochmaliger Ausgabeaufschlag bezahlt wird. Da die Fonds, die der Dachfond beinhaltet aber auch Ausgabeaufschläge kosten, hat man hier quasi doppelte Gebühren. Meiner Ansicht nach sind Dachfonds nur etwas für ganz Bequeme, die sich über Jahre hinweg nicht um ihre Fonds kümmern wollen.
auch nicht in EINEN Fonds!
Deshalb ist das Risiko bei einem
Dachfonds oder einer fondsgebundenen
Vermögensverwaltung viel geringer und die
Erträge sind ebenfalls höher!
(Nur das Agio ist gleich)
Im Prinzip richtig, aber man sollte eben
sein Geld in unterschiedliche Fonds
anlegen, nicht nur in einen.
RICHTIG - dies wird ja über einen Dachfonds erreicht!
nochmaliger Ausgabeaufschlag bezahlt
wird. Da die Fonds, die der Dachfond
beinhaltet aber auch Ausgabeaufschläge
kosten, hat man hier quasi doppelte
Gebühren.
NEIN! Man zahlt nur einmal für die Einlage im Dachfonds z.B. 5% Agio - wenn der Fondsmanager die Fonds tauscht (es sind ja
immer mehrere im Dachfonds enthalten), dann
kommen für die Kunden KEINE zusätzlichen
Gebühren oder Agio mehr!
Meiner Ansicht nach sind
Dachfonds nur etwas für ganz Bequeme, die
sich über Jahre hinweg nicht um ihre
Fonds kümmern wollen.
Das kann schon sein, aber wer kann das als Laie wirklich 100%-ig richtig machen?
Richtig, auch Fondsmanager können irren -
doch das professionelle Ergebnis wird mit Sicherheit besser ausfallen als das selbstgemachte.
es kommt darauf an, ob der Dachfond nur in eigene Fonds investiert (z.B. Fidelity Portfolio Selector), dann berechnet sich die KAG natürlich nicht gegenseitig den Ausgabeaufschlag und auch die Managementgebühr ist nicht doppelt so hoch, da der Aufwand nicht doppelt so hoch ist.