Hi Rechtskundige,
folgender Fall:
Ein Mensch (Witwer) lebt alleine in einem Haus und wird von einem seiner Kinder gepflegt (insg. zwei Kinder).
Nun will er das ihn pflegende Kind beim Erben höher ‚entlohnen‘ und schenkt ihm einen Teil des Hauses (ca. 100.000,- DM)
Acht Jahre nach der Schenkung stirbt der Mann und das Erbe, das zum größten Teil aus diesem Haus besteht, wird unter den Kindern aufgeteilt.
Das nicht beschenkte Kind behauptet nun, das Haus müsse 50:50 aufgeteilt werden, das andere Kind setzt die Hälfte des Wertes abzüglich der Schenkung an.
Das erste Kind bringt allerdings vor, daß die Schenkung noch keine zehn Jahre verstrichen sei und der Wert davon voll in die Erbmasse gerechnet werden müsse.
Wie stehen nun die Fakten?
Gandalf