Erbensuppe #2

Sorry, dass ich nochmal damit komme…
Frage 1) schüttet man das Einweichwasser nun weg oder nicht? Ein Koch im Fernsehen sagt, unbedingt weg damit, allein schon um Blähungen zu vermindern; in Rezepten und auf den Erbsentüten heißt es, Einweichwasser mit verwenden.

Frage 2) Aus dem Munde älterer Leute erhält man den Rat: Natron rein in die Suppe, falls die Erbsen nicht weich werden wollen. O.a. Koch sagte: Um Gottes willen kein Natron, hilft den Erbsen nicht, weich zu werden und regt die Gasbildung im Darm noch zusätzlich an.

Was stimmt nun…?

Damke & Gruß,
Eva

Hi,

ich nehme das Wasser; mit einem Spritzer Zitrone oder Essig sowie etwas Sellerie scheint sich das Blähungsproblem ganz gut zu beheben.

Grüßle,

Susanne

Hallo Eva,

Frage 1) schüttet man das Einweichwasser nun weg oder nicht?
Ein Koch im Fernsehen sagt, unbedingt weg damit, allein schon
um Blähungen zu vermindern; in Rezepten und auf den
Erbsentüten heißt es, Einweichwasser mit verwenden.

Einweichwasser würde ich verwenden, weil sonst ausgelaugte Mineralstoffe, Vitamine und Stärke verloren gehen. Hülsenfrüchte können Blähungen verursachen, wenn durch falsche Zubereitung die Zellulose und ein Teil der Vitamine zerstört oder verändert wurde. D.h. nicht zu lange und zu heiß garen, kein Salz, Essig vor Garende zugeben und auch nicht mit Natron oder Backpulver nachhelfen. Das das Einweichwasser Blähungen verursachen soll, ist mir nicht bekannt, wieso auch?? Eingeweichte Hülsenfrüchte sind auf jeden Fall bekömmlicher, weil die Garzeit verkürzt wird.

Frage 2) Aus dem Munde älterer Leute erhält man den Rat:
Natron rein in die Suppe, falls die Erbsen nicht weich werden
wollen. O.a. Koch sagte: Um Gottes willen kein Natron, hilft
den Erbsen nicht, weich zu werden und regt die Gasbildung im
Darm noch zusätzlich an.

Natron lässt die Erbsen schneller weich werden und würde ich nur im Notfall verwenden. Natron macht auch das Gemüse kaputt, verändert die Farbe der Erbsen und lässt den Eintopf schnell zu einem „Matsch“ werden. Natron zerstört auch Vitamine und belastet sicherlich den Darm.

Ach ja, wegen der Menge für 100 Personen in einem vorherigen Posting. Mit genauen Rezeptangaben kann ich leider nicht dienen, weil wir größere Mengen immer 10 kg Säcke in einem 80 Liter Kessel gekocht haben. D.h. 10 kg Erbsen (mit Wurzelgemüse usw.) ergaben ca. 70 Liter. Pro Person 0,5 Liter, ergibt ca. 140 Portionen. Kommt auch darauf an, wie dick man die Suppe haben möchte. Eintopf lässt sich prima einfrieren, daher kann man bedenkenlos eine größere Menge kochen. Wenn das zu ungenau ist, einfach mal eine kleine Menge zubereiten (500g) und messen wieviel fertige Suppe es ergibt. Anschließend Rezept hochrechnen.

Viele Grüße
Frank Vogel

Hallo Eva,

Frage 1) schüttet man das Einweichwasser nun weg oder nicht?
Ein Koch im Fernsehen sagt, unbedingt weg damit, allein schon
um Blähungen zu vermindern; in Rezepten und auf den
Erbsentüten heißt es, Einweichwasser mit verwenden.

Nachtrag:
Soll nun Einweichwasser wegschüttet werden oder nicht, wollte ich genauer wissen.
Hier eine Erklärung: http://www.sge-ssn.ch/d/dienstleistungen/ratgeber/ih…
Hängt also mit unverdaulichen Kohlenhydraten zusammen. Wieder was dazugelernt

Grüße
Frank Vogel