Wenn der Vater dann aber z.B. erneut heiratet, ist seine neue
Ehefrau die Haupterbin, was bestimmt nicht im Sinne der
verstorbenen Mutter wäre.
Ja. Und? Sie hätte das ja vorher zusammen mit ihrem Mann anders regeln können. Warum sollte der Staat das denn vorschreiben müssen? Wird das Erbe dadurch größer? Ist es gerecht, wenn die nachfolgenden Kinder dann nichts oder zumindest erheblich weniger erben?
Es ist traurig, daß die lebenslange Arbeitsleistung der Frau
nicht gewürdigt wird insofern, daß sie nichts zu vererben hat,
daß sie nicht als Teilhaberin des ehelichen Vermögens gilt.
Und?
Das geht den Staat gar nichts an.
Bei Strukturen, wo nur ein Partner das gesamte Vermögen
besitzt, hat der mittellose Partner meist nicht die Macht, den
vermögenden Partner dazu zu bringen, die Besitzverhältnisse zu
ändern.
Was daran sollte ungerecht sein? Willst, Du dass Leute mit Geld dann gar nicht mehr heiraten?
Die einzige Möglichkeit wäre eine Scheidung, bei einer
Scheidung würde dem mittellosen Partner die Hälfte des
Vermögens zugesprochen und könnte dann an die Kinder vererbt
werden.
Quatsch.
Warum sollte die Frau dabei das halbe Vermögen bekommen, wenn ihr doch nichts gehört? Kann es sein, dass Du davon auch keine Ahnung hast?
Es wäre schön, wenn es eine gesetzliche Regelung gäbe, welche
die Aufteilung des ehelichen Vermögens nach dem Tod eines der
Ehepartner regelt, egal auf welchen Namen das Vermögen läuft.
Gibt es doch. Nennt sich Erbschaftsrecht. Was Du hier einführen möchtest, ist nur Pseudogerechtigkeit, die zum Glück mit der Realität nichts zu tun hat.
Gruß
loderunner (ianal)