Hallo,
ich mache mir Sorgen wegen meiner Lebenspartnerin. Sie hat Angst zu Essen, nicht weil Psychische Probleme dahinterstecken, wie Bei Bulimie Stress etc. Sondern aus Angst zu Erbrechen.
Sie hat nun seit etwa 3 Monaten immerzu die Regel, wenn sie etwas ist, kommt es nach spätestens 2 Stunden wieder durch den Eingang heraus.
Das Erbrochene ist nicht unverdaut, somit gehe ich davon aus, dass der Körper eine gewisse Menge Nährstoffe aufnimmt und den Rest wieder abstößt.
Interessant wird aber die Tatsache, dass der Genuss von nicht viel Alkohol, die Regel des Erbrechens aussetzt und die Nahrungsaufnahme bis zum Ausscheiden normal gesund verlaufen lässt.
Was ist mit ihr und was wäre zu raten, um ihr helfen zu können, dass sie „Normal Essen Kann“?
zuerst sollte dringend abgeklärt werden, ob organische Ursachen vorliegen. Das kann eine Allgemeinmediziner oder eine Internistin machen.
Wenn keine körperlich begründbaren Ursachen zu finden sind, können auch psychische Gründe dafür verantwortlich sein, die nichts mit Bulimie zu tun haben.
Seelische Belastungen können ganz unterschiedliche (körperliche) Beschwerden verursachen, so z.B. auch Erbrechen bzw. Angst.
Ein Indiz für eine psychische Beteiligung kann sein (muss nicht sein), dass nach dem Genuß von Alkohol die Symptomatik nicht auftritt. Vielleicht spielt ja die entspannende Wirkung von Alkohol eine Rolle.
In jedem Fall machen solche Symptome Angst. Vielleicht kann (auch parallel zu einer medizinischen Behandlung) ein Gespräch mit einer psychologischen Fachfrau unterstützend sein. In etwas größeren Städten gibt es Frauenberatungsstellen. Ein Beratungsgespräch kann dort anonym und meistens auch kostenlos stattfinden.
Vielleicht interessieren dich die Infos auf dieser Website: www.gestalt-hl.de