Erbrecht/Ehevertrag/Testament

Hallo liebe Forumsmitglieder,

mal angenommen:

Frau Deutsche (deutsche Staatsangehörigkeit ) und Herr Grieche (griechische Staatsangehörigkeit ) beschließen endlich zu heiraten.

Angenommen, sie leben in Deutschland und haben keine gemeinsamen Kinder. Herr Grieche hätte drei erwachsene Kinder aus erster Ehe.

Weiter angenommen, Herr Grieche hätte, wie bei Griechen so üblich,
fast sein ganzes Vermögen bereits zu Lebzeiten seinen Kindern
Übertragen,
und möchte das was noch geblieben ist nun im Testament so einsetzen
dass eine Versorgung seiner neuen Ehefrau gewährleistet ist,
der er deshalb einen Anteil an einer Immobilie sowie ein kleines unbebautes Grundstück hinterlassen möchte.
Die Kinder würden dann noch ein weiteres Grundstück sowie
die übrigen Anteile an der der Immobilie bekommen.

Nun, vermutet aber Herr Grieche, (mal angenommen)nicht ganz grundlos,
dass diese, angestachelt von ihrer Mutter, also der ersten Frau des Herrn Grieche, mit griechischen Rechtsanwälten versuchen würden,
das Testament anzufechten und nach Eröffnung des T. mölgichst
zu verhindern, das Ehefrau Nr. 2 am Erbe gemäß der Verfügung
des Herrn Grieche beteiligt wird.

Fragen:

wie müssten die Eheleute vorgehen,
damit die Ehefrau bei Todesfall des Gatten abgesichert wird,
ohne dass die Kinder etwas anfechten könnten?

-Nach welchem Gesetz wird entschieden: deutsches oder griechisches?

VG jeija

Da hier das …
Hallo liebe jeija

… RSP (Rundum-Sorglos-Paket (ohne Eigenbeteiligung)) in ganz großer
Gefahr ist, kann bei dieser komplexen Lage doch wohl nur ein
fachkundiger Anwalt gegen geringe, aber angemessenen Gebühr eine
verläßliche Auskunft geben.
Hier im Forum auf nette Meinungen aufzubauen, halte ich für sehr
riskant.

meint jedenfalls und grüßt freundlichst

Wilfried
der leider schon zweimal RSP abgedrückt hat.

Hallo lieber Wilfried,

sorry, kann leider nicht verstehen was Du hier mit RSP
und RSP abgedrückt meinst.
Vielleicht muß man auch erst mal eine Zeit lang diesem Forum
angehören, damit man Insider- Ausdrücke verstehen kann.

Solltest Du mir vielleicht nahelegen wollen,
dass dieses Forum nicht dazu geeignet ist komplexe Thematik
zu diskutieren,
nach dem Motto, wer Rechtsberatung braucht, der wende sich
an einem Rea?

Dazu möchte ich dann sagen, dass dieser Fall zwar, wie Du richtig
vermuten magst, für mich sehr interessant wäre hier zu diskutieren,

aber dann doch wieder nicht so interessant, dass ich damit eine
Beratung beim Rea in Anspruch nehmen möchte

Es handelt sich tatsächlich um ein Fallbeispiel,
und nicht um eine real existierende Problematik,
und damit geht man ja nicht zum Rechtsanwalt,
sondern vielleicht eher in die Büchetrei,
man fragt Bekannte, die vielleicht irgendwie mit der Thematik
zu tun haben oder man sucht im Internet nach Info, so wie ich es ja auch mache.

Es steht ja jedem frei mit mir dieses Thema zu diskutieren,
oder mir aus seinen Erfahrungen zu berichten!

Das dies natürlich nur Erfahrungen sind und keinesfalls eine Rechtsberatung ist,
ist mir doch bewußt.

Grundsätzlich interessiert mich das Thema,
weil ein solcher ähnlicher Fall, der sich allerdings noch viel komplizierter und verstrickter darstellte,
im Bekanntenkreis vor ein paar Jahren aufgetaucht war.

Es gab damals viel Verwirrung um die Informationen von
den Stellen, wo die Betroffenen um Rat gesucht hatten.

Jeder erzählte was anderes, andere Gesetze, Empfehlungen wurden
ausgesprochen vor dem europäischen Gerichtshof zu gehen, ectr.

Rechtsanwälte waren tatsächlich zunächst überfragt,
und wollten sich schlau machen.
Klarheit gab es letztendlich nicht.

Seit dem wird bei uns öfter mal darüber diskutiert.
Ich erhoffe mir, hier Informationen zu bekommen,
die man sonst durch die ganzen Unklarheiten (europäisches Gesetz?, deutsches Gesetz?, griechisches Gesetz?)
niemals irgendwo zusammentragen könnte,
nicht aus Büchern, nicht vom Rechtsanwalt (der muss auch erst nachfragen!!!).

Wie gesagt, in dem Beispiel von mir, dass hier zur Diskussion
stelle, wurde alles stark vereinfacht,
so daß es wirklich nur ein Fallbeispiel ist.

Anhand dieses Beispiels erhoffe ich mir nur,
eine grundsätzliche Linie,
also etwas Licht ins Dunkel zu bringen,
und soll nur zur groben Orientierung dienen.

VG, jeija

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