Erbrecht Haus 2 Kinder Übervorteilung

Man stelle sich folgenden Fall vor:
Elternpaar mit 2 Kindern haben ein 2 Familienhaus.
Ein Kind bewohnt die eine Hälfte und die Eltern die andere.
Das bei den Eltern wohnende Kind Investierte vor 20 Jahren in sein selbst genutztes Haus welches ihm aber laut Grundbuch nicht gehört, denn dort läuft alles auf die Eltern, welcher mit dem Anwesen als Sicherheit bürgt. Das andere Kind finanziert in das Elterliche Projekt (Anbau an Altbau) mit einer kleineren Summe so sagen wir 30.000, hat aber keinen Nutzen da es anderswo Wohnt.
Nun nach vielen Jahren wäre alles gut runter bezahlt aber das eine Kind welches im Haus wohnt reizt die eingetragene Grundschuld jüngst (Spielraum durch Zweckserklärung) rd 120.000 aus um wieder „flüssig“ zu sein.

1)Wie sollten sich die Eltern und das andere Kind verhalten?
2)Wie können sich die Eltern vor Schulden schützen wenn das eine Kind mal den Zahlungen nicht mehr nach kommen kann (Jobverlust, Scheidung, Unfall…)?
3) Wie könnte hier eine gerechte Erbregelung gegenüber dem 2 Kind welches 30.000 zahlte aber keinen Nutzen bisher hatte aussehen?
4) Was passiert bei Schenkung an ein Kind oder je zur Hälfte?
5) Kosten die auf die Eltern zu kommen?

Anwesen Wert so 300.000
Eltern über 70 Jahre
Kinder1: 50 und Kind 2: 40 J.

Hallo,

wie kann das Kind 1 die Grundschuld ausreizen?
Im Grundbuchz steht es ja nicht und die Grundschuld haben die Eltern eintragen lassen. Also können nach meinem Verständnis auch nur die Eltern eine Grundschuldverwendung veranlassen.

Gruß