Hallo zusammen,
in letzter Zeit liest man ja immer mal wieder Artikel zum Thema Erbschaftssteuer… zumal sie in einigen europaeischen Laendern abgeschaft wurde. Der Abschaffungsbegruendung kann ich folgen, da das zu vererbende Vermoegen ja schon (wenn nicht schwarz erwirtschaftet) besteuert wurde.
So lange es sich um entfernte Verwandte oder nicht Verwandte handelt wuerde ich die Erbschaftssteuer ja auch noch verstehen… es ist halt ein zusaetzliches Einkommen ohne etwas dafuer getan zuhaben. In der Familie sehe ich das allerdings nicht so denn das angehaeufte Vermoegen, zumindest bei Normalverdienern, geht m.E. mit Verzicht der Angehoerigen einher, waehrend andere in Saus und Braus die Kohle verprassten.
Apropros - verprassen wie verhaelt sich die Sache eigentlich wenn die lieben Angehoerigen auf Schulden gelebt haben und ein negatives Erbe hinterlassen… kann man die vererbten Schulden steuerlich geltend machen? Ich meine hier die Zwickmuehlenfaelle (z.B. unabgesicherte Hypothek z.B. 160 TEur - 2 Kinder) in denen man das Erbe schlecht oder nicht ausschlagen kann weil es z.B. die Schwiegermama/papa aus dem Haeuschen vertreiben wuerde?
Gruss aus UK
Keuper