Erd oder Feuerbestattung II

Urevangelium
Hallo Barbara! Hallo Franz-Christian u. Thomas!
Nein, die meine ich nicht. Ich will herleiten was ich meine und zeigen, daß es Zeit ist, daß die, die Jesus wirklich lieben, endlich aufwachen.
Gott, unser liebevoller heiliger Vater im Himmel, spricht zu uns Menschen durch die Propheten. Im Alten Testa-ment sind die Schriften gesammelt, die vor Jesus aufgeschrieben wurden. Den Juden wurde darin ein Retter ver-heißen, der einst kommen sollte. Als die Zeit reif war schickte sich Gottvater Selbst als Retter zu den Juden und umhüllte zu diesem Zweck seinen Gottgeist mit dem Menschenleib, Menschensohn Jesus genannt, damit er, der Urmensch aller Menschen, ein Mensch unter Menschen sein und wirken konnte. Als Gottvater in Jesus seine Kin-der belehrte und ihnen ein Beispiel gab, wie sie leben sollten, da sagten die Pharisäer: Wir haben Moses und die Propheten, was brauchen wir diesen? Sie lehnten Jesus und damit den in ihm wirkenden Gottvater ab und brachten Ihn um, so wie sie die meisten Propheten des Alten Testaments umgebracht hatten. Aber Gottvater belebte seinen zu Tode gebrachten Erdenleib, den Menschensohn Jesus, erneut, was für seine Anhänger die herrlichste Bestäti-gung ihres Glaubens darstellte.

Folgende Stellen zeigen, daß tatsächlich Gottvater selbst, in Jesus die Erde betrat:

a) Joh.10,30: Ich und der Vater sind eins.
b) Joh.12,45: und wer Mich sieht, der sieht Den, der mich gesandt hat.
c) Joh.14,9: . Wer Mich sieht, der sieht den Vater.
d) Joh.14,10: Der Vater aber, der in Mir wohnt, Derselbige tut die Werke.
e) Joh.15,23: Wer Mich haßt, haßt auch Meinen Vater.
f) 1.Joh. 5,20: Jesus Christus ist der wahrhaftige Gott.
g) Matth. 28,8:.Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf Erden.
h) Röm. 9,5: Christus, Der da ist Gott über alles.
i) 2.Kor. 5,19: Denn Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit Sich Selbst.
k) Kol. 2,9: Denn in Ihm (dem Herrn Jesus Christus) wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig.

Die Lehren von Jesus sind uns als Auszüge aus dem Urevangelium in den Evangelien des Matthäus, Markus, Lukas und Johannes überliefert, worunter aber nur das Evangelium des Johannes wirklich authentisch ist, da es unter der persönlichen Leitung Jesu durch den Lieblingsjünger Johannes aufgeschrieben und uns erhalten wurde. Außer dem Evangelisten Johannes ist der Evangelist Markus am meisten zu berücksichtigen. Auch die Bergpredigt bei Matt-häus ist völlig authentisch! Daß es sich bei den Evangelien tatsächlich nur um Auszüge aus dem Urevangelium han-delt, beweist folgende Stelle:

Joh. 21,25 Es sind auch viele andere Dinge, die Jesus getan hat; so sie aber sollten eins nach dem andern geschrie-ben werden, achte ich, die Welt würde die Bücher nicht fassen , die zu schreiben wären.

So wie nun einst im Alten Testament auf den Retter hingewiesen wurde, so weist Jesus im Neuen Testament auf weitere Offenbarungen hin. Hier einige Stellen:

Joh. 14,21 Wer Meine Gebote hat und hält sie, der ist es, der Mich liebt. Wer Mich aber liebt, der wird von Mei-nem Vater geliebt werden, und Ich werde ihn lieben und Mich ihm offenbaren.

Joh. 14,23 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wer Mich liebt, der wird Mein Wort halten; und Mein Vater wird ihn lieben, und Wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen.

Joh. 14,26 Aber der Tröster, der Heilige Geist, welchen Mein Vater senden wird in Meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch erinnern alles des, das Ich euch gesagt habe.

Joh. 16,12 Ich habe euch noch viel zu sagen; aber ihr könnt es jetzt nicht tragen.

Apg. 2,17 Und es soll geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, Ich will ausgießen von meinem Geist auf alles Fleisch; und eure Söhne und eure Töchter sollen weissagen, und eure Jünglinge sollen Gesichte sehen, und eure Ältesten sollen Träume haben;

Offb. 14,6 Und ich sah einen Engel fliegen mitten durch den Himmel, der hatte ein ewiges Evangelium zu verkündi-gen denen, die auf Erden wohnen, und allen Heiden und Geschlechtern und Sprachen und Völkern,

Nun, die voraussagenden Stellen sind da. Die große Neuoffenbarung Jesu und damit das wiedergeoffenbarte Ure-vangelum durch den Propheten Jakob Lorber, der viele Vorläufer hatte, ist da, aber seine Offenbarung wird viel-fach abgelehnt, weil die Menschen sich scheuen, etwas neues anzunehmen und Angst vor falschen Propheten haben. Zwar wird heute ein Prophet nicht mehr umgebracht, aber totgeschwiegen, weil er die Fehlhandlungen der Mäch-tigen aufdeckt.

Der Evangelist Johannes selbst warnt vor falschen Propheten:

1.Joh. 4,1: Ihr Lieben, glaubet nicht einem jeglichen Geist, sondern prüfet die Geister, ob sie von Gott sind; denn es sind viel falsche Propheten ausgegangen in die Welt.

Aber er weist auch darauf hin, wie Propheten geprüft werden sollen:

1.Joh. 4,2 Daran sollt ihr den Geist Gottes erkennen: ein jeglicher Geist, der da bekennt, daß Jesus Christus ist in das Fleisch gekommen, der ist von Gott;

1.Joh. 4,3 und ein jeglicher Geist, der da nicht bekennt, daß Jesus Christus ist in das Fleisch gekommen, der ist nicht von Gott. Und das ist der Geist des Widerchrists, von welchem ihr habt gehört, daß er kommen werde, und er ist jetzt schon in der Welt.

In der Offenbarung Jesu durch Jakob Lorber (1800-1864, Graz) ist Gottvater in und als Jesus Christus der Mittel-punkt! Das Schlusswort in dem letzten Buch der Bibel, in der Offenbarung des Johannes: Offb.Joh. 22,18: „Ich bezeuge allen, die da hören die Worte der Weissagung in diesem Buch (= die Offenbarung Johannes!): So jemand dazu setzt, so wird Gott zusetzen auf ihn die Plagen, die in diesem Buch (= Offenbarung Johannes) geschrieben stehen“ bezieht sich wirklich nur auf Zusätze zur Offenbarung des Johannes und nicht auf Zusätze zur gesamten Bibel! Ferner bezieht sich dieses Wort nur auf eigenwillige subjektive falsche Zusätze durch irrende Menschen zur Offenbarung des Johannes, nicht aber auf eine weitere große Offenbarung durch unseren liebevollsten Gott und Vater Jesus Selbst, mit der Er uns in der jetzt immer bedrohlicher und schrecklicher werdenden Endzeit, die wir selbst hervorgerufen und bewirkt haben, helfen will!

Gott gab uns Menschen einen völlig freien Willen. Wir können natürlich mit diesem freien Willen die große Offen-barung Jesu für unsere Zeit, die durch den Propheten Jakob Lorber erfolgte, ohne sorgfältige Prüfung ablehnen, aber damit lehnen wir die größte Hilfe ab, die uns der allein wahre Gott und Himmlische Vater Jesus in der jetzt begonnen habenden Endzeit geschenkt hat als Seine neu und völlig rein wiedergegebene Lehre aus den Himmeln.
Wir haben dafür lieber viele Bücher menschlicher Autoren gelesen, die voller Irrtümer sind. Da war uns die Zeit dafür nicht zu schade. Warum begreifen wir nicht, daß Gottvater mit seinen Kindern immer die Verbindung hält, daß er aber seine Offenbarung stets nach dem Verständnis seiner Kinder richtet, das sich in den letzten 2000 Jah-ren auch höher entwickelt hat.

Zum Schluß noch eine Übersicht über Gottes Handeln an uns Menschen:
Aus der Offenbarung durch Lorber wissen wir, daß alle 2000 Jahre etwas Entscheidendes geschieht.
Vor 6000 Jahren wurden die ersten Menschen auf die Erde gesetzt, deren Wesenheit aus Geist, Seele und Leib be-standen. (davor gab es Vormenschen, welche zwar die Menschengestalt hatten, deren Wesenheit aber nur aus Seele und Leib bestanden.
Vor 4000 Jahren vernichtete die Flut den größten Teil der Menschen, welche diese durch ihre Kriege selbst hervor-gerufenen hatten.
Vor 2000 Jahren kam Gott selbst im Menschenleib Jesus auf die Erde.
Heute: Für unserer Zeit ist vorausgesagt, daß die Erde gereinigt wird durch Katastrophen, welche wir Menschen selbst verursacht haben, bzw. noch verursachen
Gruß Helmut

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Lorber…
Hi helmut
Nun, ich möchte ja niemandem zu nahe treten
aber Offenbartes sollte sich beim Nachschauen doch tunlichst als wahr erweisen, oder?

Lorbers Ansichten zum Saturn:
http://www.neuoffenbarung.de/saturn/1.htm
bitte auch die weiteren Seiten beachten

Stellt sich mir jetzt die Frage, an welchem Planeten Voyager 1 und 2 vorbeigeflogen sind… Lorbers Saturn wars jedenfalls nicht.
Siehe:
http://nssdc.gsfc.nasa.gov/planetary/planets/saturnp…

man könnte jetzt noch mehr dazu bringen, aber ich mag nicht…

warum ich das hier jetzt anbringe:
Ich stehe auf dem Standpunkt: wer behauptet, seine Aussagen wären Offenbarungen, und damit einen Absolutheitsanspruch aufstellt, der muss sich die Überprüfung am Objekt gefallen lassen.
Sollte diese überprüfung in mehreren Punkten negativ ausfallen, dann sind die restlichen Aussagen mit demselben Anspruch zumindest sehr sehr zweifelhaft…
Lorbers Aussagen zum Saturn sind nachprüfbar… und haben sich als volkommen falsch erwiesen.

fazit: entweder Lorber hatte einen Hörfehler…
oder seine Offenbarungen waren keine…
(denn dass GOTT ihn bewusst anlügt, können wir wohl ausschliesen)

Ach ja: eine weltumspannende Flut vor 4000 jahren ist geologisch/archäologisch nicht nachweisbar…

Gruß
Mike *sceptic* Hammer

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Hallo Helmut

Deine Interpretation der Tatsache, daß Jesus und Gott eins sind ist zwar etwas merkwürdig formuliert, kann ich aber gelten lassen.

Die Stellen, die Du zitierst, was eine zukünftige Offenbarung angeht, sprechen selber davon, daß dies auf den heiligen Geist hinweist. Dieser ist zu Pfingsten auf die ersten Christen ausgegossen worden und wirkt seither inmitten aller Christen. Diese Stellen auf einen Mensch im 19ten Jahrhundert hinzudeuten, bedeutet Gottes Wort doch arg strapazieren.

Ich habe ehrlich gesagt noch nichts von Lorber gehört, aber das, was ich durch Dich heraushöre, scheint mir ein Ausgeburt von Falschheiten zu sein. Aber wie Du selbst sagst, es wird sich selbst als falsch herausstellen, denn das Besondere, das alle 2000 Jahre eintreten soll, müsste ja noch kommen - und die Zeit wird knapp, schliesslich haben wir schon 2002.

Ich bin sicher, daß Herr Lorber auch genau wusste, was da auf uns zukommt - lass mich mal rate - Weltuntergang, Apokalypse, Verwüstungen etc. etc.?? Ja, ja, die Zeugen Jehovas sind auch schon mal mit solchen Ideen reingefallen.

Gruß
Thomas

Hallo Thomas!
Wenn Du Gott liebst, warum spottest Du dann über sein Werkzeug? Du hast bekannt, daß Du noch nie etwas von dem Propheten Lorber gehört hast. Warum urteilst Du dann über diese Offenbarung die 1864 beendet war und danach veröffentlicht wurde, ohne sie vorher geprüft zu haben? Willst Du etwa das durchlesen meiner paar Zeilen schon als Prüfung bezeichnen? Die Kirchen haben bisher die Offenbarung durch Lorber totgeschwiegen. Warum wohl? Weil sie durch die Offenbarung gewaltig bloßgestellt werden! Wenn es heiß, alle zwei tausend Jahre, so ist damit kein Jahr bezeichnet. Jesus sagte aber durch Lorber, daß es nach ihm keine 2000 Jahre dauern würde, bis die Erde erneut gereinigt würde. Aber nicht durch Gottes Hand, sondern hervorgerufen durch die Fehlhandlungen der Menschen. Übrigens wird nicht die Welt untergehen, sondern noch Millionen Jahre um die Sonne kreisen.

Für unsere Wendezeit hat uns Jesus durch seinen Propheten Jakob Lorber, diese große Offenbarung geschenkt, welche die Voraussage aus Johannes 16,13 erfüllt, unsere Lebensfragen eindeutig beantwortet und uns unter anderem auch die Gespräche wiedergibt, die er bei seiner Menschwerdung vor 2000 Jahren geführt hat und die viele Geheimnisse lüftet. Dazu hat er dem Propheten Informationen gegeben, die dieser auf irdischen Wegen nicht haben konnte, um ihn zu legitimieren. Jakob Lorber hat damit eine umfangreiche, unvergleichliche Offenbarung, die keine wichtige Frage offen läßt, in deutscher Sprache erhalten, die völlig mit den reinen Erkenntnissen der Wissen-schaft übereinstimmt. Hier gibt es keine Übersetzungsprobleme! Nun wirst Du natürlich fragen: „Wie kann ich prüfen, ob es sich bei diesem Propheten um einen Betrüger oder um einen von Gottes Geist erfüllten Menschen handelt?“ Es gibt zwei Wege um dies festzustellen. Der erste und kurze Weg besteht darin, daß Du die Erkenntnis-se aus dieser Offenbarung in Deinem Leben tätig anwendest und dann selbst in Dir erkennst, ja, das ist Gottes Wort! Dazu dient auch das Lesen des Büchleins: „Weg zur geistigen Wiedergeburt“, in welchem der kürzeste Weg zu Jesu Herzen gezeigt wird. Der zweite und längere Weg: Lorber ist ein nachprüfbarer Prophet, von dem noch alle Aufzeichnungen vorliegen und der, hinsichtlich wissenschaftlicher Erkenntnisse, Voraussagen gemacht hat, die sich einwandfrei nachprüfen lassen. Die wissenschaftlichen Angaben sind in dieser Offenbarung natürlich nicht das Wichtigste, obwohl sie alle unsere Wissenschaftsgebiete zum Vorteil der Menschen neu befruchten können. Im Vordergrund steht die Heilsvermittlung. In der Offenbarung sind die Menschheitsfragen: Wo kommen wir her? Warum leben wir auf Erden? Wohin gehen wir nach Ablegung unseres Fleisches? Wie ist das mit der Dreieinigkeit von Gott und Mensch? Wie verhalten sich Geist, Seele und Leib zueinander? ebenso im Klartext beantwortet, wie die Geistige Urschöpfung, die Erschaffung des materiellen Universums, Jesu Wirken vor 2000 Jahren, die Entste-hung des Neuen Testaments und die brennenden Fragen unserer Zeit. Sie zeigt auch, wohin eine falsche Lebenswei-se und Ernährung uns selbst und unsere Erde führt, gibt Hinweise, wie wir leben sollen und was uns bevorsteht, wenn wir nicht umkehren. Sie ist der Schlüssel zum tieferen Verständnis der Bibel! Sie beseligt die Leser durch die lebendige Darstellung, so daß sie z. B. bei Schilderung der drei Lehrjahre Jesu (im großen Evangelium Johannes) das Gefühl haben, selbst mit Jesu und den Seinen dabeigewesen zu sein! Durch diese Offenbarung können wir Gott, unseren himmlischen Vater in Jesus, in einer bisher unbekannten Tiefe und Höhe kennenlernen, verstehen und lieben.
Die Juden sagten vor 2000 Jahren, wie haben Moses und die Propheten, was brauchen wir Jesus? Wollen wir heute wieder den selben Fehler begehen?
Wir Menschen haben von Gott aus die völlige Willensfreiheit. Wir können handeln nach der Gebrauchsanleitung Gottes, niedergelegt in den 10 Geboten, oder nach unserem eigenen Genußdenken.
Jeder tue wie er mag. Niemand wird zu etwas gezwungen. Aber ich finde es schade, daß dieses herrliche Offenbarungswerk nur verspottet wird.
Gruß Helmut.

Hallo Michael!
Es gibt in jeder Besprechung Menschen mit Killerargumenten, welche die ganze Sache lächerlich machen sollen. Ich will Dir Deinen Glauben nicht nehmen. Die Offenbarung durch Lorber hat ungefähr 10.000 Druckseiten. Du hast Dir ein beliebtes Killerargument herausgesucht. Dient das dem Heil Deiner Seele? Durch oberflächliches Betrachten wird man dieser Offenbarung nicht gerecht.
Gruß Helmut

Hallo Helmut!

Jesus
sagte aber durch Lorber, daß es nach ihm keine 2000 Jahre
dauern würde, bis die Erde erneut gereinigt würde. Aber nicht
durch Gottes Hand, sondern hervorgerufen durch die
Fehlhandlungen der Menschen. Übrigens wird nicht die Welt
untergehen, sondern noch Millionen Jahre um die Sonne kreisen.

Vielleicht hast Du Dich hier nur in der Kürze etwas unpräzise ausgedrückt. Aber ein Studium der Offenbarung des Johannes läßt mich die Aussagen des Herrn Lorber anzweifeln.

Gruss Harald

Urevangelium, Lorber etc.
Hallo, Helmut!

Da Du mich direkt angesprochen hast, will ich noch einmal antworten, obwohl ich dieses unerquickliche Thema lieber „abhaken“ möchte. Du machst mir den Eindruck, durch eine extreme Sekte indoktriniert worden zu sein - und in solchen Fällen ist eine „vernünftige“ Diskussion ausgeschlossen. Wenn Du mit dem Glauben, den Deine Gemeinschaft Dir vermittelt, glücklich bist, soll das „O.K.“ sein … Allerdings bin ich das falsche Objekt für Bekehrungsversuche.

Die göttliche Trinität steht für mich, wie für die anderen christlich orientierten Forumsmitglieder (mit Ausnahme vielleicht der Zeugen Jehovas), außer Zweifel. Die ellenlange Zitatenreihe zur Belegung der Göttlichkeit Jesu war daher nicht notwendig.
Und was Lorber angeht, so zitiere ich Gottfried Büchner (18. Jhdt.!):
„Ein falscher Prophet welcher sich göttlicher Offenbarung und Befehle rühmt, … - Gott ließ und läßt zu allen Zeiten falsche Lehrer zu, theils zur Prüfung, daß man desto größere Treue gegen die Wahrheit beweise theils als Gericht, wo man undankbar die Wahrheit von sich gewiesen hat.“ - Dies bezieht sich zwar nicht direkt auf Lorber, zeigt aber, daß solche Propheten nichts Neues sind.
Sicher muß ich nicht auch noch Jesus’ Hinweis auf die falschen Propheten und falschen Christi zitieren.

Eine Periodisierung als Methode der Schriftdeutung (zumal zur Deutung der Offenbarun Johannes) hat es zu allen Zeiten gegeben, besonders ausgeprägt war dieses Denken im Europa des 18. und 19. Jahrhunderts. - Mittlerweile ist aber ziemlich genau dokumentiert, daß die veranschlagten Zeitperioden nicht zutreffend sind, die Methode der Periodisierung hat sich als ungeeigneter Versuch herausgestellt. Übrigens macht es auch überhaupt keinen Sinn, durch Periodisierung die Wiederkunft Christi zeitlich zu fixieren! Seine eigenen Worte dazu kannst Du in Matth. 24, 36 nachlesen.

Auf das sogenannte Urevangelium möchte ich jetzt nicht mehr eingehen, Du hast ja bereits eine genügende Anzahl Denkanstöße von Barbara et al erhalten …

So weit es mich betrifft, werde ich aus den Eingangs genannten Gründen auch zukünftig keinen weiteren Diskussionbeitrag zu Deinen Threads mehr leisten.

Freundliche Grüße

Chris

Wir haben da also eine Gottesoffenbarung.
Eine Gottesoffenbarung sagt per Definition natürlich die absolute Wahrheit. Wenn eine Schrift absolut wahr ist, muss natürlich jede Einzelheit richtig sein.

Die vorliegende Schrift ist nun an einer Stelle offensichtlich nicht wahr. Womit sie dann keine Gottesoffenbarung sein kann. Da sie nun also keine Gottesoffenbarung ist, ist auch ihr Anspruch bezüglich des Seelenmodells und anderer Dinge die Wahrheit zu verkünden erloschen.

Du sagst nun dass diese argumentation falsch ist. Da würde mich doch glatt interessieren: Wo ist denn der Fehler?

SAN

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Datenübertragungsfehler *g*
Hi Michael

deine Bemühung um den alle Jahre wieder auftauchenden Lorber-Fan Helmut in allen Ehren - übrigens auch die um die „regulären“ Esoteriker (zu denen die christlich orientierten seltsamerweise meist nicht zählen *g*). Hab auch deine geologischen Argumentations-Studien („Steine“ im Eso-Brett) mit Interesse verfolgt. Deine Hoffnung, in diesem Sud von rekursiver Argumentationsform einmal den festen Boden eines Lerneffektes zu erzielen ist bewundernswert…

… zumal wir Helmut Betsch und Lorber doch schon einmal gründlich ausdiskutiert hatten:

http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…

Ich stehe auf dem Standpunkt: wer behauptet, seine Aussagen
wären Offenbarungen, und damit einen Absolutheitsanspruch
aufstellt, der muss sich die Überprüfung am Objekt gefallen
lassen.

Mit diesem Argument ist Vorsicht geboten: Wenn du (zweifellos notwendige) Kriterien für die Korrektheit einer sog. Text-Offenbarung aufstellst, erkennst du (siehe Präsuppositionslogik!) an, daß „Offenbarung“ ein sinnvoller Begriff ist - egal, ob die Kriterien erfüllt sind oder nicht :smile:

fazit: entweder Lorber hatte einen Hörfehler…
oder seine Offenbarungen waren keine…
(denn dass GOTT ihn bewusst anlügt, können wir wohl
ausschliesen)

Eben dieses Argument kann ja von einem, der Erkenntnisgewinn per Audition für möglich hält, nicht anerkannt werden, weil er seinerseits rekursiv argumentiert „Offenbarungen sind wahr - auch wenn sie empirischer Prüfung nicht standhalten - weil es Offenbarungen sind“. Aber eben auch dein Argument präsupponiert(!) die Möglichkeit von Offenbarungserkenntnis, weil du ein (Korrektheits-)Kriterium für ebendiese aufstellst. Ich geh mal davon aus, daß das nicht deine Absicht ist, oder?

ROTFL: man könnte ja auch sagen, Offenbarungen sind analoge und nicht digitale Datenübertragungen, die daher nicht vor Übertragungsfehlern gefeit sind *michduck*

Grüße

Metapher

wie willst du die interpretieren:

Herr, warum hast du mich verlassen?

*staun*
winkel

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Hallo Harald!
Bitte drücke Dich deutlicher aus!
Gruß Helmut

Hallo Helmut,

Du schreibst:

Übrigens wird nicht die Welt
untergehen, sondern noch Millionen Jahre um die Sonne kreisen.

Johannes schrieb:

„Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde verging, und das Meer ist nicht mehr.“ (Offb.21,1)

Wie passt das zusammen?

Gruss Harald

Eli, eli …
Hallo, Winkel!

Beziehst Du Dich auf das „Eli, eli lama asabtani“ aus Matthäus und Markus? Daraus geht lediglich hervor, das Christus sein Opfer in voller Menschlichkeit gebracht hat. Er hat quasi zeitweilig auf die Göttlichkeit „verzichtet“, weil’s sonst zu einfach gewesen wäre.
Laut Lukas 23, 46 waren Christus’ letzte Worte: „Vater, ich befehle meinen Geist in Deine Hände“. - Klare Aussage zu seiner Göttlichkeit … [In der griechischen Mythologie wäre er wenigstens als Halbgott akzeptiert worden … :smile:]

Viele Grüße
Chris

Hallo Winkel!
Du meinst vermutlich Mt 27,46 Und um die neunte Stunde schrie Jesus laut und sprach: Eli, Eli, lama asabthani? das heißt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen ?
Meine Antwort: Jesus ist vollkommener Gott und vollkommener Mensch, also ein Gottmensch. Am Kreuz, vor dem Tode des Menschensohns Jesus, hat sich die Gottheit vom Menschensohn getrennt und sich bei der Auferstehung wieder mit ihm verbunden.
Gruß Helmut

Hallo Chris!
Ich gehöre einer der beiden großen Kirchen an, bin aber sonst kein Mitglied irgendeiner Sekte. Aber ich bin ein Freund der Offenbarung Jesu durch Jakob Lorber, die in jeder Buchhandlung gekauft werden kann. Auch achte ich die Willensfreiheit meiner Mitmenschen. Vielleicht fügt es sich, daß wir unsere Diskussion in ein paar Jahren im Jenseits fortsetzen.
Gruß Helmut

wie willst du die interpretieren:

Herr, warum hast du mich verlassen?

Hallo winkel,

Jesus war immer mit seinem Vater in Verbindung.
Als er aber am Kreuz die Sünde der Welt auf sich nahm, musste sein Vater sich abwenden, weil Gott mit der Sünde keine Gemeinschaft haben kann. (Eure Sünde scheidet euch und euren Gott voneinander. Jes.59,2)

Und es war das erste Mal, dass Jesus von seinem Vater getrennt war. Aber sein Vertrauen zu seinem Vater wurde dadurch nicht getrübt. Und mit dem Tod waren auch die Sünden aus der Welt geschafft.

Gruss Harald

Hallo Harald!
So wie durch die Sündflut die Erde nicht zerstört wurde, so wird auch bei der vor uns stehenden Reinigung die Erde nicht zerstört. Aber später wird Sie umgewandelt werden. Hier dazu ein Auszug aus dem Großen Evangelium Johannes:

[GEJ.06_207,06] Solch eine bessere Zeit wird tausend und noch etliche Jahre währen und wird gleichen der gegenwärtigen Gestalt dieser Erde, die nun, von nur wenigen Stürmen heimgesucht, in einer gewissen Ruhe und Ordnung voll üppiger und fruchtreicher Fluren ist, aber daneben dennoch bei weitem mehr unfruchtbare und sehr stürmische Wüsten zählt als ruhige und fruchtbare Lande, – abgesehen vom großen Weltmeere.
[GEJ.06_207,07] Aber nach solcher über tausendjährigen Zeit wird die Erde abermals eine große Feuerprobe zu bestehen bekommen. In solcher Zeit werden die Berge auf dieser Erde auch zu einem ebenen und fruchtbaren Lande werden, und das Meer wird das tote Land, das noch in seinen Tiefen begraben liegt, vielfach hergeben müssen, und die besseren Menschen werden es in Besitz nehmen und es bald in ein Eden umgestalten. Da wird dann für immerhin, bis zur völligen Auflösung der ganzen Erde, der wahre Friede herrschen und der Tod sein Recht nicht und nimmerdar haben. [GEJ.06_207,08] Aber wie die Berge der Erde einst dem ebenen Lande gleichgemacht werden, also werden auch die Menschen ihren Hochmut durch harte Prüfungen gänzlich ablegen müssen, ansonst es auf der Erde unter den Menschen nimmerdar zu einem wahren, inneren Frieden käme. Denn den Krieg gebiert nur der Hochmut der Menschen; hört der Hochmut auf, dann hören auch Mißgunst, Neid, Geiz, Haß, Unfriede und mit ihm aller Zank, Hader, Streit und Krieg auf.

Gruß Helmut

Hallo helmut
Ich will niemandens Glauben angreifen.
Ich frage mich nur immer, wie man eine Offenbarung als allgemeingültig erkennt.

Wie unterscheide ich bei einer Offenbarten Schrift zwischen dem, was eher weniger wichtig und eher wichtig ist.
Sprich:
Wo ist der qualitative Unterschied zwischen den Aussagen Lorbers über Gott und den Aussagen über die Natur, ausser dass ich die über die Natur nachprüfen kann.
Was ist daran oberflächlich?
Warum ist das Stellen der simplen Frage nach der Nachprüfbarkeit oberflächlich… für mich ist sie viel tiefschürfender als der einfache, schlichte Glaube an sich.

Viele Aussagen Lorbers üer die Natur entsprechen dem, was damals in der Fachliteratur und „erbaulichen“ Literatur diskutiert wurde.
es sind z.B. starke Einflüsse von Hörbingers Welteislehre zu finden.

Ich frage dich: was soll ich als Naturwissenschaftler von einer Offenbarung halten, die sich auf weite Strecken wie ein billiger SF-Roman liest und in dem genannte Fakten einer Nachprüfung in keiner Weise standhalten.
Würde die genannten Fakten sich als korrekt heraus stellen würden, und zum damaligen zeitpunkt als „undenkbar“ betrachtet worden sein, dann könnte man von einer möglicherweise (sic!!!) echten Offenbarung sprechen.
Aber so???
Wohl eher nicht.

Du behauptest, dies seinen Killerargumente
Nun gut…
für mich sind diese Fragen wichtig,
Und alles ander als oberflächlich, denn die Frage: „wie erkenne ich eine allgemein gültige Offenbarung“ rührt an der Grundfeste jedes Glaubenssystems.

Gruß
Mike

Hi metapher
ja, ich halte „Offenbarung“ als Begriff für sinnvoll…
Ich bezweifle nur seine reale Existenz bzw ich postuliere die Unmöglichkeit, eine Offenbarung als solche zweifelsfrei zu erkennen.

es gab viele Begriffe und Postulate, die als solche einfach nicht exitierten z.B. der Äther (im physikalischen Sinne)

Zu Punkt 2
Was ich aufstelle, ist ein Ausschliesungskriterium.
Wenn man signifikante Teile einer Offenbarung widerlegen kann, dann ist die gesamte Offenbarung mit größter Wahrscheinlichkeit falsch bzw fehlerhaft.

Kann man sie NICHT widerlegen, so ist die Offenbarung möglicherweise korrekt… aber eben nur möglicherweise…

Die „Wahrheit“ einer Offenbarung würde natürlich unendlich gestärkt, wenn diese Voraussagen enthgielte, die mit den damaligen Wissensstand nicht machbar waren, bzw dem damaligen Theoriegebäude wiedersprachen, durch heutige messungen allerdings als Korrekt nachgewiesesn wurden.
(Lorber hätte z.B. die dunklen Ringe in der „Cassinischen Teilung“ des Saturns voraussagen können… oder die Ringe um andere große Planeten… das wäre ein Ding gewesen)

Ich bin allerdings zuversichtlich, dass eine solche Offenbarung nicht eintreten wird…

ROTFL: man könnte ja auch sagen, Offenbarungen sind analoge
und nicht digitale Datenübertragungen, die daher nicht vor
Übertragungsfehlern gefeit sind *michduck*

jaaaa, aber auch damit rührst du an den Fundamenten des Absoluten Wahrheitsanspruches…
Denn sobald ich Fehler annehmen muß, und damit die Offenbarung zur Interpretation freigebe, endet der Absolutheitsanspruch der „reinen Lehre“

Gruß
Mike :smile:))

wie willst du die interpretieren:

Herr, warum hast du mich verlassen?

Hallo winkel,

Jesus war immer mit seinem Vater in Verbindung.
Als er aber am Kreuz die Sünde der Welt auf sich nahm, musste
sein Vater sich abwenden, weil Gott mit der Sünde keine
Gemeinschaft haben kann. (Eure Sünde scheidet euch und euren
Gott voneinander. Jes.59,2)

Das heißt doch, daß Gott sich von allen Sündern dann abwenden müßte!

Und:

Wenn Gott doch selbst Jesus ist, wie das posting oben sagt, dann hat er sich von sich selbst abgewendet???

Veriirt ihr euch nicht manchmal in eueren Argumentationen. also mir wird da zumindest schwindlig!

winkel

Und es war das erste Mal, dass Jesus von seinem Vater getrennt
war. Aber sein Vertrauen zu seinem Vater wurde dadurch nicht
getrübt. Und mit dem Tod waren auch die Sünden aus der Welt
geschafft.

Gruss Harald

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