Erdanziehungskraft?

Hallo Oliver,

Wieder falsch. In der Stahlkugel werden beim freien Fall
Wirbelströme induziert, die ein Magnetfeld hervorrufen,
welches der Ursache seiner Entstehung, nämlich dem freien
Fall, entgegenwirkt. Dadurch wird die Kugel abgebremst.

auch falsch, das Magnetfeld ist im Bewegungsbereich der Kugel nahezu homogen. --> keine Flußänderung in der Kugel --> keine induzierten Wirbelströme.
Ist das Feld inhomogen, d.h. mit zur Oberfläche hin zunehmender Feldstärke, wirken auf eine Eisenkugel anziehende magnetische Kräfte, die aber wesentlich stärker sind als die von den Wirbelströmen verursachten abstossenden Kräfte. Wenn überhaupt, würde die Eisenkugel also beschleunigt fallen.

Jörg

Hallo Oliver,

Wieder falsch. In der Stahlkugel werden beim freien Fall
Wirbelströme induziert, die ein Magnetfeld hervorrufen,
welches der Ursache seiner Entstehung, nämlich dem freien
Fall, entgegenwirkt. Dadurch wird die Kugel abgebremst.

auch falsch, das Magnetfeld ist im Bewegungsbereich der Kugel
nahezu homogen. --> keine Flußänderung in der Kugel -->
keine induzierten Wirbelströme.

Hi,

auch in einem hoogenen Feld würde die Kugel abgelenkt, wenn sie elektrisch geladen wäre. Es wäre also zu untersuchen, ob der Schütze beim Abschuß geerdet ist, bzw. wieviel Coulomb die Kugel enthält.

Liebe Grüße,

Max

Hallo Jörg,

auch falsch, das Magnetfeld ist im Bewegungsbereich der Kugel
nahezu homogen. --> keine Flußänderung in der Kugel -->
keine induzierten Wirbelströme.

Huch! Du hast natürlich recht… Wo hab ich nur meinen Kopf?

Ist das Feld inhomogen, d.h. mit zur Oberfläche hin
zunehmender Feldstärke, wirken auf eine Eisenkugel anziehende
magnetische Kräfte, die aber wesentlich stärker sind als die
von den Wirbelströmen verursachten abstossenden Kräfte. Wenn
überhaupt, würde die Eisenkugel also beschleunigt fallen.

Das wäre noch nachzurechnen, aber in Anbetracht der Tatsache, dass Stahl ferromagnetisch ist, bestehen gute Chancen, dass du recht hast.

Gruß
Oliver

richtige Antwort, falsche Stelle!
Hallo,

und was noch keiner bedacht hat, ist die Geschwindigkeit des
Geschossen une seine Flugbahn relativ zur Erde.

Jetzt hast du dich aber im Thread verheddert.
Hier geht es um den Vergleich von fallender Stahlkugel und fallender Feder im Vakuum.

Gruß
Oliver

Hallo,

Jetzt hast du dich aber im Thread verheddert.
Hier geht es um den Vergleich von fallender Stahlkugel und
fallender Feder im Vakuum.

Opps, naja, egal. Wird sowieso irgendwann zu akademisch. Man kann es ja immer mehr übertrieben.

Hallo Jörg,

auch falsch, das Magnetfeld ist im Bewegungsbereich der Kugel
nahezu homogen. --> keine Flußänderung in der Kugel -->
keine induzierten Wirbelströme.

Huch! Du hast natürlich recht… Wo hab ich nur meinen Kopf?

Ist das Feld inhomogen, d.h. mit zur Oberfläche hin
zunehmender Feldstärke, wirken auf eine Eisenkugel anziehende
magnetische Kräfte, die aber wesentlich stärker sind als die
von den Wirbelströmen verursachten abstossenden Kräfte. Wenn
überhaupt, würde die Eisenkugel also beschleunigt fallen.

Das wäre noch nachzurechnen, aber in Anbetracht der Tatsache,
dass Stahl ferromagnetisch ist, bestehen gute Chancen, dass du
recht hast.

Bei den Spitzfindigkeiten hier setzte ich mal noch einen drauf: Einfach die Stahlkugel über ide Curie-Temperatur erhitzen, dann ist sie nicht mehr ferromagnetisch!
:wink:)

Gruß
Oliver

Gruß, Ralle

Bei den Spitzfindigkeiten hier setzte ich mal noch einen
drauf: Einfach die Stahlkugel über ide Curie-Temperatur
erhitzen, dann ist sie nicht mehr ferromagnetisch!
:wink:)

Dann ist sie aber immer noch paramagnetisch.
Es kommt halt immer auf die Rahmenbedingungen an.

Jetzt langt’s aber!

Gruß
Oliver

Danke für die vielen Antworten.

Aber… äh… ist die Aussage jetzt eigentlich richtig oder falsch? :smile:

Curto

Danke für die vielen Antworten.

Aber… äh… ist die Aussage jetzt eigentlich richtig oder
falsch? :smile:

Hallo Curto,

das kommt drauf an :smile:
Und zwar darauf, welches Modell Du zugrundelegst.
Beim einfachen Modell, die Erdoberfläche wird als flach angenommen, DIe Gravitation Newtonisch, Luftreibung, Erdmagnetismus etc. wird vernachlässigt, gilt die Aussage. In diesem Modell kommen beide Kugeln zur gleichen Zeit auf dem Boden an.
Bei Berücksichtigung aller möglichen Effekte tun sie das nicht.

Das heißt nun aber nicht, daß das einfachere Modell falsch ist!
Es deckt nur eine andere Fragestellung ab. Nämlich die, ob vertikal und Horizontalbewegung in Newtonscher Mechanik einander beeinflussen. Was sie eben nicht tun.

Liebe Grüße,

Max

Hallo,

Beim einfachen Modell, die Erdoberfläche wird als flach
angenommen,

Das behaupten heute immer noch viele.

-)

Hallo,

Beim einfachen Modell, die Erdoberfläche wird als flach
angenommen,

Das behaupten heute immer noch viele.

Hi,

und zwar völlig zurecht.
Wenn ich berechnen will, wie groß z.B. die Strecke von meinem Haus zum nächsten Supermarkt ist, wäre es höchst unsinnig, eine Erdkrümmung einzuberechnen.

Liebe Grüße,

Max

moin.
Also: Lässt mann einige Faktoren ausser acht, dann stimmt die Aussage. Die Kugel wird sich immer, egal wie schnell oder schwer sie ist, gleich in richtung Erde bewegen (Formel: v=g*t;
s=1/2*g*t^2), nämlich gleichmäßig beschleunigt.
Alle anderen außeneinwirkungen: Wind, rotation, höhe,
Sonneneinstrahlung, evtl. Schall, Luftdruck usw, beeinflussen die Kugel. All diese Faktoren sind aber relativ egal.

MfG. Goms

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

du wohnst in Sibirien.

MfG. Goms

selbst…

du wohnst in Sibirien.

MfG. Goms

…dann mach es noch nichts. bevor sich die erdkrümmung bemerkbar macht, ist die kugel schon lange am boden.

sag mal, liest du die anderen postings auch?

Alle anderen außeneinwirkungen: Wind, rotation, höhe,
Sonneneinstrahlung, evtl. Schall, Luftdruck usw, beeinflussen
die Kugel. All diese Faktoren sind aber relativ egal.

in der realität sind diese einflüsse nicht vernachlässigbar.