Moin Experten,
gleich mal zur Entwarnung vorweg: Nein, ich werde nicht selber basteln. Es geht nur um eine Erklärung für einen Laien (mich!).
Also: Ich habe kürzlich im Rahmen von Tiefbauarbeiten ein 5x16 Erdkabel vom Wohnhaus in einen Schuppen legen lassen. Das Kabel (ca. 12m) endet in meiner Werkstatt im Keller des Hauses.
Was ich eigentlich haben wollte war: ein entsprechendes Kabel vom Hauptverteiler in die Werkstatt ziehen lassen und dort auf einen kleinen AP-Verteiler auflegen lassen. Von dem Verteiler wollte ich das Erdkabel und eine neu zu legende 16A Drehstromdose in meiner Werkstatt versorgen lassen. (In den Hauptverteiler natürlich getrennte Sicherungen und getrennter RCD)
Mein Hauselektriker (Schwager!) meint nun, dass ginge so nicht. Er wolle zwar das 5x16 Kabel HauptverteilerWerkstatt legen, dies aber direkt über eine Muffe mit dem Erdkabel verbinden. Für den Drehstrom wolle er noch ein eigenes Kabel parallel ziehen. Eine Unterverteilung lehnte er ab. Es sei schon schlimm genug, dass in den Schuppen eine rein müsse.
Nun kenne ich meine Elektriker als 150%-en und frage daher in die Runde: tut das Not? Übertreibt er nicht?
Ich fand schon das 5x16 gewaltig und jetzt noch so ein Trümmer quer durchs Haus nur für die Steckdose? Ich betreibe doch keine Walzstraße! Im Schuppen sind die größten Verbraucher eine 1000 Watt Elektroheizung und ein 800 Watt Häcksler - und selbst die werden wohl nie zusammen laufen. Rest Beleuchtung.
Gruß
Stefan