Erdkruste-deren Stärke

Hallo Geologen u.ä.- bin ich auf dem richtigen Brett?
Mich würde mal interessieren wie stark die Erdkruste (fester Teil) im Durchschnitt(falls es den überhaupt gibt , abgesehen von vulkanischen Gebieten) ist. Oder z.B. bei uns in Deutschland?
Vilen Dank
Gruß Fritz

hi.

also ich hab mal was gehört von 60km oder so.

gruß

michael

Hallo Geologen u.ä.- bin ich auf dem
richtigen Brett?
Mich würde mal interessieren wie stark
die Erdkruste (fester Teil) im
Durchschnitt(falls es den überhaupt gibt
, abgesehen von vulkanischen Gebieten)
ist. Oder z.B. bei uns in Deutschland?
Vielen Dank
Gruß Fritz

Hallo Fritz,

ueber Altavista fand ich folgende Antwort:

Im Grunde genommen ist die Erdkruste nicht viel dicker als die Schale eines Hühnereis, das Eiweiß entspricht dem Erdmantel und das Eigelb dem Erdkern. Diese „Eierschale“ ist unter den Ozeanen gerade 8 km, unter den
Kontinenten bis ca. 40 km dick darunter folgt ein ca. 2.000 km dicker Mantel, im Inneren ein schmelzflüssiger Kern
aus Eisen und Nickel.

Quelle: http://www.mabi.de/~a_jorde/mathe/
planeten.html

Viele Gruesse,
Hartmut

Hallo Fritz!

Zur Stärke der Erdkruste ist folgendes zu sagen:
Die untere Grenze der Erdkruste wird durch eine plötzliche Erhöhung der Geschwindigkeit von Erdbebenwellen bestimmt (weil das Gestein darunter eine höhere Dichte hat). Unter dem Ozeanboden liegt diese Grenze bei 5-8km, unter den Kontinenten bei ungefähr 40km. Unter Gebirgen, wo die Kruste zusammengestaucht ist, kann die Dicke bis zu 90km betragen.
Unterhalb dieser Grenze ist das Gestein aber immer noch fest, das heißt die Erdkruste und ein Stück des Erdmantels bilden ZUSAMMEN die feste „Außenhaut“ der Erde. Erst in etwa 100-150km Tiefe wird das Gestein schwach zähflüssig.

In den meisten Teilen von Deutschland hat die Erdkruste eine Dicke von 28-32km. An einigen Stellen, z.B. am Oberrhein, ist sie auf 25km ausgedünnt, weil sich darunter eine Aufwölbung des Mantels befindet (hervorgerufen durch „Hitzestau“).