Erdschutz

Titel: Erdschutz
Hallo Experten,
Die Frage mag banal sein, aber was ist der letzte Stand der
Wissenschaft gegenüber der elektrischen Erdung eines Hauses. Ich
meine, was ist die beste Methode diese Erdung durchzuführen. Genügt
eine Elektrode in die Erde zu klopfen? Vielleicht ein Dreieck von
Elektroden ist es besser? Müssen die Verbindungen mit Silikon oder
Vaselin wasserdicht und rostfest gemacht werden? Wie steht es also
mit der Theorie und wie ist die berufliche Praxis. Was sagen die VDE
und DIN Vorschriften dazu.

Mit freundlichen Grüßen, danke im Voraus für jeden Hinweis

Titel: Erdschutz
Hallo Experten,
Die Frage mag banal sein, aber was ist der letzte Stand der
Wissenschaft gegenüber der elektrischen Erdung eines Hauses.
Ich
meine, was ist die beste Methode diese Erdung durchzuführen.
Genügt
eine Elektrode in die Erde zu klopfen? Vielleicht ein Dreieck
von
Elektroden ist es besser?

Wenn Du ganz sicher sein möchtest nimm Fundamenterder, Ringerder und Erdspieß

Müssen die Verbindungen mit Silikon oder
Vaselin wasserdicht und rostfest gemacht werden?

Nimm Edelstahl - der rostet nicht. Schraubverbindungen umwickelt man mit Densobinde.

Wie steht es also mit der Theorie und wie ist die berufliche Praxis. Was sagen die VDE und DIN Vorschriften dazu.

Das der Erdungswiderstand

Moin,

Wie steht es also mit der Theorie und wie ist die berufliche Praxis.
Was sagen die VDE und DIN Vorschriften dazu.

Hier wird auf alles, dazu eingegangen.
Nicht irritieren lassen durch die Startseite,
die auf " Betreiber oder Errichter von Kraftwerken, Umspannwerken, Stationen oder Freileitungen" hinweist.

Zitat:
Normen der Erdungstechnik

Auf dem Gebiet der Erdungstechnik einschließlich der bei Gleichstromanlagen 
geltenden Forderungen zur Streustromverringerung sind gegenwärtig nachstehende 
internationale, europäische und nationale deutsche Normen verbindlich - 
teilweise mit Berichtigungen - oder als Vornorm (V) veröffentlicht 
(im Folgenden Fettdruck), liegen als Entwurf (E) oder im deutschsprachigen 
Manuskript vor. 
Internationale (IEC) und europäische (EN, ETS) Normenausgaben sind nur dann explizit aufgeführt, 
wenn dazu noch keine aktuelle deutsche Norm verbindlich ist.

Aufgeführt werden auch staatliche Verordnungen, Richtlinien und Empfehlungen von 
Fachverbänden und Sachversicherern, die für das Fachgebiet Erdungstechnik und 
tangierende Fachgebiete relevant sind.

http://www.erdungsmessung.de/index.htm

Mit freundlichen Grüßen, danke im Voraus für jeden Hinweis

mfg
W.

Vielen Dank für die Informationen. Das Haus, an dem ich gerade wohne, ist 40 Jahre alt. Damals hatte der Elektriker 3 Kupferelektroden in dem Garten gesteckt und diese miteinander verbunden. Das ist allen was ich weiß. An diesen Stellen stehen heute Rosenblumen. Nach all dem was ich hier gelesen habe, frage ich mich ob alles noch in Ordnung ist, und nicht die ganzen Elektroden durchgerostet sind, oder die Schraubverbindungen lose geworden sind und keinen Kontakt mehr mit dem Kabel haben. Wie kann ich diesen Erdungswiderstand (von weniger als 100 Ohm) richtig messen?

Vielen Dank für die Seite. Ich werde mir diese ganz studieren.

Vielen Dank für die Informationen. Das Haus, an dem ich gerade
wohne, ist 40 Jahre alt. Damals hatte der Elektriker 3
Kupferelektroden in dem Garten gesteckt und diese miteinander
verbunden…

Drei Kupferelektroden? In den Boden gesteckt? Vielleicht nicht doch einen Erdspieß (Stahl) mit einem 10-20 kg Hammer in den Boden geschlagen?

Nach all dem was ich hier gelesen habe, frage ich mich ob alles noch in :open_mouth:rdnung ist, und nicht die ganzen Elektroden durchgerostet sind, :oder die Schraubverbindungen lose geworden sind und keinen Kontakt :mehr mit dem Kabel haben.
Wie kann ich diesen Erdungswiderstand (von weniger als 100 Ohm) :richtig messen?

Da solltest Du dir eine Elektrofirma bestellen und einen E-Check der ganzen Anlage machen lassen. Dazu gehört auch das messen des Erdungswiderstandes. Du wirst das mit „normalen“ Meßgeräten nicht messen können.

Gruß
Holger

Hallo,

Drei Kupferelektroden? In den Boden gesteckt? Vielleicht nicht
doch einen Erdspieß (Stahl) mit einem 10-20 kg Hammer in den
Boden geschlagen?

Das klingt alles so katastrophal, ist es wirklich so schlimm? Ich sprach mit den Älteren (Nachbarn, Eltern) hier, sie meinen das war die übliche Methode in der Gegend. Die Kupferelektroden waren etwa 1,8m lang und tief in den Boden geschlagen, bis zu einer Tiefe von 50cm von der Oberfläche. Kein Erdspieß (Stahl).

Da solltest Du dir eine Elektrofirma bestellen und einen
E-Check der ganzen Anlage machen lassen. Dazu gehört auch das
messen des Erdungswiderstandes. Du wirst das mit „normalen“
Meßgeräten nicht messen können.

OK, Ich werde es dringest tun.
Gruß

Hallo,

Drei Kupferelektroden? In den Boden gesteckt? Vielleicht nicht
doch einen Erdspieß (Stahl) mit einem 10-20 kg Hammer in den
Boden geschlagen?

Das klingt alles so katastrophal, ist es wirklich so schlimm?
Ich sprach mit den Älteren (Nachbarn, Eltern) hier, sie meinen
das war die übliche Methode in der Gegend. Die
Kupferelektroden waren etwa 1,8m lang und tief in den Boden
geschlagen, bis zu einer Tiefe von 50cm von der Oberfläche.
Kein Erdspieß (Stahl).

50cm unter der Erde ist ja keine tiefe - die kann man ja fix angraben (angesichts von Bodenfrost im Moment vielleicht nicht).
Das es Kupfer ist kann ich nicht glauben. Die müssen dann so dick gewesen sein das man sie nicht mit einer Person tragen kann. Zudem ist Cu so weich das die nicht gerade in den Boden zu bekommen sind. Zudem ist dann oben ein riesiger Pilz drauf geprügelt worden ist (Beispiel an einem Meißel http://vorschriften.portal.bgn.de/files/5841/ASI_7-1… siehe Abb. 5)
Wenn Du die Spieße gefunden hast, setze ein KG-Rohr mit Deckel darüber - so kommt man immer wieder dran.

Da solltest Du dir eine Elektrofirma bestellen und einen
E-Check der ganzen Anlage machen lassen. Dazu gehört auch das
messen des Erdungswiderstandes. Du wirst das mit „normalen“
Meßgeräten nicht messen können.

Gruß und ein frohes Fest
Holger

Nachfrage

Titel: Erdschutz
Hallo Experten,
Die Frage mag banal sein, aber was ist der letzte Stand der
Wissenschaft gegenüber der elektrischen Erdung eines Hauses.
Ich
meine, was ist die beste Methode diese Erdung durchzuführen.

Hallo!

Ich hänge mich mal ganz frech hier mit ran.
Bei mir war kürzlich auch ein Elektrofachmann, um einen E-Check durchzuführen.
Der hat mir fast ein Buch mit Mängeln geschrieben, was inzwischen nahezu alles abgearbeitet ist.

U. anderem hat er mir empfohlen, eine Potentialausgleichsschiene zu setzen, die auch mit dem Blitzableiter verbunden ist.
Das wäre doch in meinen Augen die beste Erdung, oder?

Beim Blitzableiter habe ich insgesamt fast 6 m dieser dicken verzinkten Eisenstangen hintereinander eingeschlagen, weiter ging es dann nicht mehr. (Lehmboden, an dieser Stelle sehr feucht)

Ich frage mich nur, wenn doch mal ein Blitz einschlagen sollte,
ob der mir dann wegen dem Potentialausgleich usw. nicht alle Elektrogeräte zerstört?

Grüße, Steffen!

Titel: Erdschutz
Hallo Experten,
Die Frage mag banal sein, aber was ist der letzte Stand der
Wissenschaft gegenüber der elektrischen Erdung eines Hauses.
Ich
meine, was ist die beste Methode diese Erdung durchzuführen.

Hallo!

Ich hänge mich mal ganz frech hier mit ran.
Bei mir war kürzlich auch ein Elektrofachmann, um einen
E-Check durchzuführen.
Der hat mir fast ein Buch mit Mängeln geschrieben, was
inzwischen nahezu alles abgearbeitet ist.

U. anderem hat er mir empfohlen, eine
Potentialausgleichsschiene zu setzen, die auch mit dem
Blitzableiter verbunden ist.
Das wäre doch in meinen Augen die beste Erdung, oder?

So macht man das - da alle leitfähigen Teile mit dem Potontialausgleich/ Blitzableiter verbunden sein müssen.

Beim Blitzableiter habe ich insgesamt fast 6 m dieser dicken
verzinkten Eisenstangen hintereinander eingeschlagen, weiter
ging es dann nicht mehr. (Lehmboden, an dieser Stelle sehr
feucht)

Mit dem Hammer? Dazu gibt es Motorbetriebene Schlaggeräte. Wer hat dir denn den Blitzschutz verkauft? Hierzu wird „normalerweise“ ein kompletter Ring um das Gebäude gelegt. Das hat etwas mit der Schrittspannung zu tun, die beim Einschlag eines Blitzes entsteht.

Ich frage mich nur, wenn doch mal ein Blitz einschlagen
sollte,
ob der mir dann wegen dem Potentialausgleich usw. nicht alle
Elektrogeräte zerstört?

Schau mal in „der Blitz“ -> Blitz Blitzschutz FAQs
http://www.dehn.de/www_DE/frameset_www.html

Gruß
Holger

Ich hänge mich mal ganz frech hier mit ran.
Bei mir war kürzlich auch ein Elektrofachmann, um einen
E-Check durchzuführen.
Der hat mir fast ein Buch mit Mängeln geschrieben, was
inzwischen nahezu alles abgearbeitet ist.

U. anderem hat er mir empfohlen, eine
Potentialausgleichsschiene zu setzen, die auch mit dem
Blitzableiter verbunden ist.
Das wäre doch in meinen Augen die beste Erdung, oder?

Die beste Erdung ist und bleibt ein Fundamenterder, aber den kann man wohl kaum nachrüsten.

Beim Blitzableiter habe ich insgesamt fast 6 m dieser dicken
verzinkten Eisenstangen hintereinander eingeschlagen, weiter
ging es dann nicht mehr. (Lehmboden, an dieser Stelle sehr
feucht)

OK, normalerweise wird ein Ringerder aus Edelstahl um das Haus gelegt.
Als Verbindung zur Potischiene sollte man aber nicht unbedingt einfach nur einen Draht nehmen, sondern besser eine Funkenstrecke.
Grund:
Meist wird ein sig. TN-C-S System vorhanden sein, das heißt, dass lokaler Erder und PEN (der Leiter vom Energieversorger, der gelichzeitig Schutz- und Neutralleiter ist) verbunden sind.
Der Strom, der von den Verbrauchern zurück zum Versorger (also zum Trafo irgendwo an der Straße) fließt, hat zwei Möglichkeiten:

  1. Über den PEN des Hausanschlusses
  2. Über die PEN-Klemme zum Erder und dann durchs Erdreich
    Es fließt also im TN System immer auch ein Teilstrom durch den Erder.
    Wenn dieser gut eingebettet im Beton ist --> kein Problem.
    Wenn dieser im Erdreich liegt, dann wird er sich durch galvanische Prozesse auflösen.
    Deine verzinkten Stahlerder werden sich bei einer leitfähigen Verbindung zur Potischiene also langsam auflösen.
    Deshalb nimmt man eine Funkenstrecke, die bei hohen Spannungen Blitzschutzerder und Hasuerder verbindet, ansonsten aber isoliert.

Ich frage mich nur, wenn doch mal ein Blitz einschlagen
sollte,
ob der mir dann wegen dem Potentialausgleich usw. nicht alle
Elektrogeräte zerstört?

Ja - und Nein! :wink:

Wenn der Blitz einschlägt, dann wird sich das Erdpotenzial rings um den Übergang des Blitzstroms ins Erdreich extrem erhöhen.
Angenommen, Deine Erder hätten einen Erdungswiderstand von 1 Ohm. Wenn jetzt die 200kA des Blitzes fließen, stehen an dieser Stelle 200.000V gegenüber dem Erdreich in sagen wir mal 100m Entfernung an.
Das Erdpotenzial Deines ganzen Hauses wird also um einige zig Tausend Volt angehoben.
Du solltest Dir Gedanken über einen Blitzstrompotenzialausgleich machen. Genug Info findest bei Google, aber Achtung, nimm die alte Rechtschreibung, also „Blitzstrompotentialausgleich“ !
Dieser Ausgleich verbindet alle Leiter (einschließlich Telefon, Kabelfernsehen, …) bei Blitzen miteinander und begrenzt so das Schadensrisiko. Im Prinzip sind es hoch stromfeste Überspannungsbaleiter.

Also hier wird alles durcheinander geworfen,
Potentialausgleich und und Blitschutzpotentialausgleich,
Werkstoffkunde und Erfahrungswerte.

Der Blitschutzpotentialausgleich hat die Aufgabe hohe Energie flächengleichmäßig und sicher in das Erdreich abzuleiten.

Der Potentialausgleich hat die Aufgabe alle metallisch leitenden Gebäudeteile (Rohrleitungssysteme Trägerkonstruktionen) auf das gleiche Potential zu bringen (sagt ja schon der Name) und auftretende Spannungen in das Erdreich abzuleiten. Hinzu kommt noch der Schutz der Elektroinstallation und angeschlossene Verbraucher, mittels FI (neu CRD) oder Sicherungsautomat.

Da in unserem allgemeinen Energieversorgungsnetz der N und PE-Leiter bis ins Gebäude zusammengeführt sind (TNC-Netz) und im Gebäude getrennt werden (TNS) braucht man theoretisch gar keinen funktionierenden ERder, aber Vorsicht tun das Alle hat man keinen funktionierenden Schutz mehr. Daher eine weitflächige Verteilung von Erdern ist der besondere Schutz unseres Netzes.

Die Einfachste Methode zur Prüfung der Erung ist die Verbindungsleitung vom Erder an der Potentialausgleichsschiene abzutrennen und mittels eines niederohmigen Spannungsmessgerätes (Duspol, weil er einen Verbraucher simuliert) die Spannung zwischen dem Erder und einem Außenleiter Phase messen. Ist die gemessene Spannung >= 230 Volt bzw bleich der Spannung zwischen Außenleiter und Neutralleiter ist im Grunde alles in Ordnung und du kannst ruhig Schlafen, ist das nicht der Fall Hilfe anfordern.

Erder ais Kupfer waren mal gängig als der CU-Preis noch gleich dem Stahlpreis war da zu dieser Zeit dei Verzinkungen der Erder nicht so hochwertig waren nahm man lieber Kupfer da dieser beständiger war als vorgenannte Stahlerder. Und zu der mechanischen Eigenschaft von Kupfer ist zu sagen je nach Legierung kann Kupfer auch ganz schön hart sein (Beispiel: Werkzeuge für den EX-Schutzbereich sind auch aus Kupfer, es gibt für den Blitzschutz sogar Tiefenerder aus Kupfer und die müssen 9m ins Erdreich.)

Gruß

Thomas

Also hier wird alles durcheinander geworfen,
Potentialausgleich und und Blitschutzpotentialausgleich,
Werkstoffkunde und Erfahrungswerte.

Der Blitschutzpotentialausgleich hat die Aufgabe hohe Energie
flächengleichmäßig und sicher in das Erdreich abzuleiten.

Der Potentialausgleich hat die Aufgabe alle metallisch
leitenden Gebäudeteile (Rohrleitungssysteme
Trägerkonstruktionen) auf das gleiche Potential zu bringen
(sagt ja schon der Name) und auftretende Spannungen in das
Erdreich abzuleiten. Hinzu kommt noch der Schutz der
Elektroinstallation und angeschlossene Verbraucher, mittels FI
(neu CRD) oder Sicherungsautomat.

Nun - wir sind ja hier beim Potentialausgleich/ Blitzschutz. Da lassen wir mal FI (RCD) und LS mal außen vor.
Wenn ein Blitzableiter vorhanden ist, ist dieser an den Potentialausgleich mit anzubinden. Ebenso müssen alle leitenden Verbindungen (wie Du schreibst: Rohrleitungen, metallene Dachrinnen etc.) mit angebunden werden um beim Blitzeinschlag alles auf gleichem Potential zu haben.

Da in unserem allgemeinen Energieversorgungsnetz der N und
PE-Leiter bis ins Gebäude zusammengeführt sind (TNC-Netz) und
im Gebäude getrennt werden (TNS) braucht man theoretisch gar
keinen funktionierenden ERder, aber Vorsicht tun das Alle hat
man keinen funktionierenden Schutz mehr. Daher eine
weitflächige Verteilung von Erdern ist der besondere Schutz
unseres Netzes.

Das sind ja teilweise lebensgefährliche Sachen die Du schreibst. Was passiert bei einem durchtrennten PEN Leiter im Netz? Daher sollte auf jeden Fall ein Potentialausgleich vorhanden sein.

Die Einfachste Methode zur Prüfung der Erung ist die
Verbindungsleitung vom Erder an der Potentialausgleichsschiene
abzutrennen und mittels eines niederohmigen
Spannungsmessgerätes (Duspol, weil er einen Verbraucher
simuliert) die Spannung zwischen dem Erder und einem
Außenleiter Phase messen. Ist die gemessene Spannung >= 230
Volt bzw bleich der Spannung zwischen Außenleiter und
Neutralleiter ist im Grunde alles in Ordnung und du kannst
ruhig Schlafen, ist das nicht der Fall Hilfe anfordern.

Erder ais Kupfer waren mal gängig als der CU-Preis noch gleich
dem Stahlpreis war da zu dieser Zeit dei Verzinkungen der
Erder nicht so hochwertig waren nahm man lieber Kupfer da
dieser beständiger war als vorgenannte Stahlerder. Und zu der
mechanischen Eigenschaft von Kupfer ist zu sagen je nach
Legierung kann Kupfer auch ganz schön hart sein (Beispiel:
Werkzeuge für den EX-Schutzbereich sind auch aus Kupfer, es
gibt für den Blitzschutz sogar Tiefenerder aus Kupfer und die
müssen 9m ins Erdreich.)

Könnte es sein, das wir dann nicht mehr bei Kupfer sondern bei Bronze sind? Wie lange halten Tiefenerder aus Kupfer in der Erde?

Gruß
Holger

Also hier wird alles durcheinander geworfen,
Potentialausgleich und und Blitschutzpotentialausgleich,
Werkstoffkunde und Erfahrungswerte.

Der Blitschutzpotentialausgleich hat die Aufgabe hohe Energie
flächengleichmäßig und sicher in das Erdreich abzuleiten.

Der Potentialausgleich hat die Aufgabe alle metallisch
leitenden Gebäudeteile (Rohrleitungssysteme
Trägerkonstruktionen) auf das gleiche Potential zu bringen
(sagt ja schon der Name) und auftretende Spannungen in das
Erdreich abzuleiten. Hinzu kommt noch der Schutz der
Elektroinstallation und angeschlossene Verbraucher, mittels FI
(neu CRD) oder Sicherungsautomat.

Nun - wir sind ja hier beim Potentialausgleich/ Blitzschutz.
Da lassen wir mal FI (RCD) und LS mal außen vor.
Wenn ein Blitzableiter vorhanden ist, ist dieser an den
Potentialausgleich mit anzubinden.

Warum? um das Potential der Erdung anzuheben und so Potentialunterschiede zu verhindern
Warum eie Trannfunkenstecke in diese Verbindung? um zu verhindern das eine der Erdungsanlagen durch ein galvanisches Element zerstürt wird.

Ebenso müssen alle
leitenden Verbindungen (wie Du schreibst: Rohrleitungen,
metallene Dachrinnen etc.) mit angebunden werden um beim
Blitzeinschlag alles auf gleichem Potential zu haben.

Da in unserem allgemeinen Energieversorgungsnetz der N und
PE-Leiter bis ins Gebäude zusammengeführt sind (TNC-Netz) und
im Gebäude getrennt werden (TNS) braucht man theoretisch gar
keinen funktionierenden ERder, aber Vorsicht tun das Alle hat
man keinen funktionierenden Schutz mehr. Daher eine
weitflächige Verteilung von Erdern ist der besondere Schutz
unseres Netzes.

Das sind ja teilweise lebensgefährliche Sachen die Du
schreibst. Was passiert bei einem durchtrennten PEN Leiter im
Netz?

Durchterennter PEN-Leiter im EV-Netz??? Du meinst doch nicht wirglich das dieser kümmerliche Draht auf den Hochspannungsmasten der Wirkklich Lastfüührende PEN-Leiter ist, damit würdest du einnen tollen Beitrag zur Klimaerwärmung geben. Ich schrieb das en Funktionierender Potentialausgleich die Stütze unsers Netzes ist und einzelne Schwachpunkte bei den Endverbrauchern nicht so tragisch wären, da der PE ja auch aus dem Netz kommt (vorraussetzung dichte Bebauung funktionierender PE´s)
durchtrennter PE ??? Achtung die ASliens kommen mit einer großen Säge und schneiden unseren Erdball durch.

Daher sollte auf jeden Fall ein Potentialausgleich
vorhanden sein.

sag ich doch gemeinschaft macht stark

Die Einfachste Methode zur Prüfung der Erung ist die
Verbindungsleitung vom Erder an der Potentialausgleichsschiene
abzutrennen und mittels eines niederohmigen
Spannungsmessgerätes (Duspol, weil er einen Verbraucher
simuliert) die Spannung zwischen dem Erder und einem
Außenleiter Phase messen. Ist die gemessene Spannung >= 230
Volt bzw bleich der Spannung zwischen Außenleiter und
Neutralleiter ist im Grunde alles in Ordnung und du kannst
ruhig Schlafen, ist das nicht der Fall Hilfe anfordern.

Erder ais Kupfer waren mal gängig als der CU-Preis noch gleich
dem Stahlpreis war da zu dieser Zeit dei Verzinkungen der
Erder nicht so hochwertig waren nahm man lieber Kupfer da
dieser beständiger war als vorgenannte Stahlerder. Und zu der
mechanischen Eigenschaft von Kupfer ist zu sagen je nach
Legierung kann Kupfer auch ganz schön hart sein (Beispiel:
Werkzeuge für den EX-Schutzbereich sind auch aus Kupfer, es
gibt für den Blitzschutz sogar Tiefenerder aus Kupfer und die
müssen 9m ins Erdreich.)

Könnte es sein, das wir dann nicht mehr bei Kupfer sondern bei
Bronze sind? Wie lange halten Tiefenerder aus Kupfer in der
Erde?

kommt auf den PH-Wert und den Oz wert des Erdreiches an unter gleichen bedingungen hällt CU länger als Stahl, und außerdem ungewalztes Reinkupfer ist schon verdammt hart.

Gruß

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Holger

Thomas

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Das sind ja teilweise lebensgefährliche Sachen die Du
schreibst. Was passiert bei einem durchtrennten PEN Leiter im
Netz?

Durchterennter PEN-Leiter im EV-Netz??? Du meinst doch nicht
wirglich das dieser kümmerliche Draht auf den
Hochspannungsmasten der Wirkklich Lastfüührende PEN-Leiter
ist, damit würdest du einnen tollen Beitrag zur Klimaerwärmung
geben.

Wunderbar vom Niederspannungsnetz zum Mittelspannungs-/ Hochspannungsnetz. Dann sind wir jetzt also beim Erdseil auf Hochspannungsmasten gelandet.

Ich schrieb das en Funktionierender Potentialausgleich
die Stütze unsers Netzes ist und einzelne Schwachpunkte bei
den Endverbrauchern nicht so tragisch wären, da der PE ja auch
aus dem Netz kommt (vorraussetzung dichte Bebauung
funktionierender PE´s)

PEN?

durchtrennter PE ??? Achtung die ASliens kommen mit einer
großen Säge und schneiden unseren Erdball durch.

Daher sollte auf jeden Fall ein Potentialausgleich
vorhanden sein.

sag ich doch gemeinschaft macht stark

Unterbrochener PEN im Niederspannungsnetz (beim Strom im Haushalt waren wir ja mal vorher). Dann benötigst Du bei dir nicht unbedingt einen Potentialausgleich? Wenn die Gemeinschaft dir dann auch noch hilft…

Gruß
Holger

Da ich hier einiges falsches und vermutungen in den antorten des Themas gelesen habe empfehle ich stark einen geschulten Meister für Erdungen oder E-Check diese Frage zu stellen.

Es gibt einige aktuelle Fachbücher und Schulungen zu diesen Thema, um diese zu verstehen ist aber eins ehr fundiertes Grundwissen erforderlich.

Das thema ist zu Kompackt und Flexiebel um es hier in einer einzigen schnellen Antowrt genüge zu leisten.

Nun - wir sind ja hier beim Potentialausgleich/ Blitzschutz.
Da lassen wir mal FI (RCD) und LS mal außen vor.
Wenn ein Blitzableiter vorhanden ist, ist dieser an den
Potentialausgleich mit anzubinden.

Warum? um das Potential der Erdung anzuheben und so
Potentialunterschiede zu verhindern
Warum eie Trannfunkenstecke in diese Verbindung? um zu
verhindern das eine der Erdungsanlagen durch ein galvanisches
Element zerstürt wird.

So habe ich es auch gelernt.

Das sind ja teilweise lebensgefährliche Sachen die Du
schreibst. Was passiert bei einem durchtrennten PEN Leiter im
Netz?

Durchterennter PEN-Leiter im EV-Netz??? Du meinst doch nicht
wirglich das dieser kümmerliche Draht auf den
Hochspannungsmasten der Wirkklich Lastfüührende PEN-Leiter
ist, damit würdest du einnen tollen Beitrag zur Klimaerwärmung
geben.

Ich denke, er meint einen PEN Leiter im Netz des VNB. So wie er schrieb.
Und wenn der durchtrennt wird (dazu braucht es keine Aliens, da reicht ein handelsüblicher Bagger), dann hast Du natürlich Probleme, die sich bei einem sehr niederohmigen lokalen Erder mit funktionierendem Potentialausgleich minimieren.
Wenn noch dazu in dem gesamten Straßenzug alle Häuser so ausgestattet sind, bilden die einen gemeinsamen, starken PEN. Wenn am Anfang der Straße echt mal ein Bagger den PEN erwischt (oder eine beliebige Kombination aus PEN und L), bist Du, was Überspannungen angeht, auf der sicheren Seite.

Nun - wir sind ja hier beim Potentialausgleich/ Blitzschutz.
Da lassen wir mal FI (RCD) und LS mal außen vor.
Wenn ein Blitzableiter vorhanden ist, ist dieser an den
Potentialausgleich mit anzubinden.

Warum? um das Potential der Erdung anzuheben und so
Potentialunterschiede zu verhindern
Warum eie Trannfunkenstecke in diese Verbindung? um zu
verhindern das eine der Erdungsanlagen durch ein galvanisches
Element zerstürt wird.

So habe ich es auch gelernt.

Das sind ja teilweise lebensgefährliche Sachen die Du
schreibst. Was passiert bei einem durchtrennten PEN Leiter im
Netz?

Durchterennter PEN-Leiter im EV-Netz??? Du meinst doch nicht
wirglich das dieser kümmerliche Draht auf den
Hochspannungsmasten der Wirkklich Lastfüührende PEN-Leiter
ist, damit würdest du einnen tollen Beitrag zur Klimaerwärmung
geben.

Ich denke, er meint einen PEN Leiter im Netz des VNB. So wie
er schrieb.

Das meinte er. Im Mittel- und Hochspannungsnetz gibt es selten einen PEN.

Und wenn der durchtrennt wird (dazu braucht es keine Aliens,
da reicht ein handelsüblicher Bagger),

Je nach Verlageart gibt es kleine vierbeinige Nager mit sehr langen Schwänzen die 50 Hz Kabel sehr gerne mögen. Aliens nenne ich die auch nicht - eher Ratten.

Gruß
Holger