Erdwärme?

Ist das denn bereits ein ausgereiftes System?
Sind die Preise noch zu hoch?
Sollte man noch warten, eine solche Anlage zu erwerben?

Danke für alle Tipps!!!

Grüße
Caro

Hallo Caro,

Erdwärme zu nutzen ist schon relativ alt und die Anlagen dürften mittlerweile ausgereift sein. Doch schlechte Qualität wird es immer geben, so daß es auf die Auswahl der Lieferanten ankommt. Grundsätzlich ist der Einbau einer Erdwärmegewinnungsanlage bzw. Wärmepumpe relativ aufwändig. Abhängig von der Wärmemenge, die du benötigs müssen viele Meter Rohr tief im Boden verlegt werden. Bei nachträglichem Einbau natürlich sehr aufwändig. Desweiteren brauchst du einen speziellen Wärmetauscher mit Pumpe. Das ganze muß dann Über eine Steuerung betrieben werden, die abhängig von der benötigten Wärmemenge, Pumpenleistung und Temeratur regelt. Also nicht so einfach. Dementsprechen ist auch der Preis. Frage bei einem Heizungsfachbetrieb nach den Kosten. Wahrscheinlich ist eine solche Investition gar nicht rentabel, weil die Anschaffungs-, Wartungs-, Reparatur-und Betriebskosten teuerer sind wie Gas oder Öl.
Außer du hast heiße Quellen unterm Haus.

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Moinmoin,

ich habe 1979 mal so ein Ding gebaut, eine sogenannte Sole-wasser-wärmepumpe wurde eingebunden. Du brauchtes 3 bis 4fache Bodenfläche (zur Heizfläche) die niemals mehr mit Bewuchs versehen werden dürfen. Dann wird in dieses PE Rohr eine Toxische Wasserlösung eingebracht, damit bei minus Grade die Sole noch läuft. Eine Probe im Tiefkühschrank 24Std mit -24GrdC aussetzen-darf nicht frieren.
Dann die Übergäne von außen nach innen. Es ist mit sehr starken Eisbelag zu rechnen, so daß der Verteiler für die Sole besser draußen in einem Betonrig untergebracht wird.
Die Wärmepumpe brachte damals lediglich 45Grd.C was grade so für die Fußbodenheizug reichte. Es war alles sehr Kritisch und ich habe sehrviel dazugelernt. Meineserachtens ist das System tot.
Für den damaligen ärger einendrauf- also
Cheers
Friedrich-Matthias

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Ist das denn bereits ein ausgereiftes System?
Sind die Preise noch zu hoch?
Sollte man noch warten, eine solche Anlage zu erwerben?

Ein Kollege hat(te) so eine Anlage, inzwischen ist sie verschrottet. Die Rohre durch die Kellerwand waren immer mit einer dicken Eisschicht überzogen und im Garten ist nix gewachsen, weil da drunter offenbar ein großer Eisklumpen war. Irgendwann hat er überlegt, eine Solarheizung auf das Dach zu bauen, um im Sommer diesen Eisklumpen aufzutauen - dann hat er die Kosten dafür abgeschätzt und alles still gelegt. Da waren viele 1000 DM verjubelt. Jetzt hat er die Nase voll mit solchen Ideen… und heizt wieder mit Öl.

Herbert

lieber Saisonwärmespeicher und solar
, besonders wenn es ein neubau ist. Es sind ca. 20Tonnen Kies oder Wasser als Speicher im Haus zu integrieren.

und sparst
dabei die Wärmepumpe.