In der Wahrscheinlichkeitsrechnung wird häufig die Wahrscheinlichkeit von P(A geschnitten B) berechnet.
Beispielsweise man hat ein Versuch, wo man erst eine Laplace-Münze würft, und dann noch einen L-Würfel. Sagt man das Ereignis A wäre das Werfen des Wappens und das Ereignis B wäre das Werfen einer 6 auf dem Würfel.
Man könnte schreiben P(A geschnitten B)=(1/2)*(1/6).
Aber was ist genau die Teilmenge, die Ereignis A und Ereignis B gemeinsam haben?
Aber was ist genau die Teilmenge, die Ereignis A und Ereignis
B gemeinsam haben?
geschnitten heißt in diesem Fall einfach das logische „UND“… also, wenn z.B. das Ereigniss „Kopf UND 6“ eintritt.
im Gegensatz dazu bedeutet, die Vereinigung zweier Ereignisse also P(A U B)… die Wahrscheinlichkeit dafür daß A oder B eintritt.
streng genommen betrachtest du den diskreten Wahrscheinlichkeitsraum O der Ereignisse o mit:
O={o=o1*o2;o1 e {Wappen,Zahl} o2 e {1,2,3,4,5,6}}
* steht dabei für das Kreuzprodukt, e bedeutet element aus
Das in deiner Frage Ereignis A(Wappen) bezeichnete Eregnis ist also eigentlich das Ereignis A=Wappen*{1,2,3,4,5,6}
und B= {Wappen, Zahl} * {6}
Die Schnittmenge ist offenbar o=(Wappen,6)
Max
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