Erektionsstörung im entscheidenden Moment

Hallo Leute,

ich (m 23)sprech jetzt mal ein sehr intimes Thema an.
Kürzlich hatte ich das Vergnügen mit einer schönen Frau, die ich an dem Abend erst kennenlernte, nach Hause zu gehen. Als es dann aber zur Sache ging, wollte „ein Teil von mir“ nicht ganz so, wie ich wollte. Leider ist mir das schon öfter passiert, wenn ich mit einer das erste Mal schlafe.
Davor hatte ich sehr lange keinen Sex mehr.Vielleicht hab ich mich selbst zu sehr unter Druck gesetzt: „Es muss doch jetzt endlich mal wieder passieren…“ Obwohl ich mich in dem Moment eigentlich nur auf die Sache gefreut hatte (ich konnte es vorhersehen).Ich hatte an dem Abend schon ein bisschen was getrunken, aber fühlte mich eigentl nicht betrunken, da ich auch sehr langsam getrunken hatte.
Kann auch teilweise am Kondom gelegen haben (bisschen eng) oder auch daran, dass es, als sie aus dem Bad kam, sehr unmotiviert und schnell losging.

Nun ist die Frage,was so als Ursache in Betracht kommt: eher die Psyche oder reichen doch schon geringe Mengen Alkohol, um einem den Spaß zu verderben? (naja schön wars ja trotzdem).Oder gibt es vllt noch andere Gründe?
Und vor allem: Was kann man machen??
Ich weiß,dass solche „Ferndiagnosen“ schwierig sind, vor allem bei Unbekannten. Und ich hoffe, dass ich niemanden hier beschäme mit meinen intimen Geständnissen.
Ich würde mich aber sehr über eure Antworten und Ratschläge freuen!Danke schonmal!

Liebe Grüße, Max.

Hallo Leute,

ich (m 23)sprech jetzt mal ein sehr intimes Thema an.

Hi. Nö das ist jetzt nicht soo intim :wink: Und bevor wir weiterreden: das kennt jeder Mann. Und viele haben sogar beim 2.,3.,4. mal mit der gleichen Personen das gleiche Problem.

Vielleicht hab ich
mich selbst zu sehr unter Druck gesetzt: „Es muss doch jetzt
endlich mal wieder passieren…“

Nicht vielleicht, sondern bestimmt. Du hast dich unter Druck gesetzt, Punkt.

Obwohl ich mich in dem Moment
eigentlich nur auf die Sache gefreut hatte (ich konnte es
vorhersehen).Ich hatte an dem Abend schon ein bisschen was
getrunken, aber fühlte mich eigentl nicht betrunken, da ich
auch sehr langsam getrunken hatte.
Kann auch teilweise am Kondom gelegen haben (bisschen eng)
oder auch daran, dass es, als sie aus dem Bad kam, sehr
unmotiviert und schnell losging.

Das sind jetzt alles nette Sachen, aber im Grunde nur eine Ausrede. Ein Mann kann immer und überall :smile:
Du hast schonmal bestimmt schlechtere Kondome und mehr Alk bei deine alten Freundin gehabt oder? Und da hat es auch geklappt oder?

Nun ist die Frage,was so als Ursache in Betracht kommt: eher
die Psyche oder reichen doch schon geringe Mengen Alkohol, um
einem den Spaß zu verderben?

Glaube das haben wir eben beantwortet woran das eig. liegt.

Naja und ja ich kenne das von mir aus auch. Oft kann ich mit der Eine nicht die ich kürzlich kennengelernt habe. Das nervt extrem. Ich kann langsam verstehen warum einige auf Viagra schwören. Das macht Frau und Mann glücklich. Denn wenn es einmal klappt, gehts dann ohne Hilfe mit Ihr immer und überall. Das ist so, weil man sich danach sicher fühlt und man nicht groß nachdenkt. Bis die nächste Freundin kommt… :wink:

Vielleicht sind wir einfach Beziehungstypen? Daran habe ich auch mal gedacht. Oder einfach Weicheier… :wink: Weiß es nicht genau. Gibt halt solche und solche Jungs. Die Mädels sind auch nicht alle gleich. Wobei die einen Vorteil haben: im Grunde müssen die Damen nur die Höschen runterkriegen :wink:

Gruß

Ich weiß,dass solche „Ferndiagnosen“ schwierig sind, vor allem
bei Unbekannten.

richtig
Neben den von dir schon beschriebenen möglichen Ursachen kann auch einfach der Zufall dazukommen. Manchmal gehts einfach nicht, wieso weshalb warum, weiß keiner. Manchmal hab ich auch keine Lust auf Äpfel und am nächsten kann ich zehn Stück essen. Es laufen dauernd irgendwelche Prozesse im Körper ab, von denen wir nicht allzuviel mitbekommen.

Davon unabhängig kann mir aber vorstellen, dass es gerade beim Sex mit unbekannten Menschen, gerade vor dem Hintergrund dass in der Vergangenheit schonmal was schiefgegangen ist, zu Anspannung und Unsicherheit kommen kann. Und wenn man unsicher ist, dann fühlt man sich nicht richtig wohl. Und wenn man sich nicht wohl fühlt, kann eine an sich ich erregende Situation plötzlich unerregend werden. Und man bekommt keine Erektion mehr.

Vielleicht hättest du eine bessere Erfahrung, wenn du Sex mit Leuten hättest, die du kennen würdest und denen du vertrauen könntest.

Gruß
Paul

Wobei die einen Vorteil haben: im Grunde
müssen die Damen nur die Höschen runterkriegen :wink:

Solange man kein Gleitmittel verwendet, kann man auch keinen Sex mit unerregten Frauen haben ohne das dies schwerzhaft ist.

Gruß
Paul

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Hallo MaxR87,

ich denke, jeder Mann, der behauptet, sowas noch nie selbst bei sich erlebt oder beobachtet zu haben, ein Lügner ist oder zumindest sich selbst was vormacht.

Neben vielen anderen Aspekten gehört zur Sexualität m. E. auch Vertrauen und das ist nicht immer gleich beim ersten Mal da - deshalb spricht man(n) auch von „den Schwanz einziehen“ und wenn der Mann das nicht selbst steuert, macht es der kleine Mann bisweilen im Alleingang . . .

Fazit: M. E. kein Anlass zur Beunruhigung, weil „normal“

Hallo auch,

das kommt häufiger vor als zugegeben wird. Nicht umsonst haben blaue Pillen reißenden Absatz. :wink:

Grüße Bellawa.

  • Leistungsdruck:
    „Jetzt gehts gleich zur Sache und da muss alles ganz hart sein“.
    (Man sollte versuchen locker zu bleiben. Sex besteht nicht nur aus dem Geschlechtsakt. Es geht erst dann „zur Sache“ wenn man soweit ist, und dafür gibt es keinen festgeschriebenen Zeitpunkt.)

  • Kondom:
    Das Anziehen des Kondoms ist eine Unterbrechung. Es ist oft selbst für Geübte ein bischen knifflig (vor allem wenn man aufgeregt ist) und auch etwas unangenehm (es zwickt).
    Bei einer festen Partnerin kann man das Anziehen des Kondoms mit ein wenig Phantasie als Teil des Liebesspiels miteinbauen (Bei Onenightstands müsste man auf Erfahrung und Aufgeschlossenheit der Bekanntschaft hoffen oder sie dazu auffordern).

  • Alkohol:
    Alkohol wirkt zwar anregend und enthemmend, hat aber auch negative Auswirkungen auf viele physische Vorgänge. Bei hohem Alkoholkonsum sind „Erektionsstörungen“ als Folge durchaus üblich.