Erfahrung mit Flyer?

Hallo liebe Wissende,

hab mal wieder ne Frage.Ich habe mich seit 01.02.2008 selbstständig gemacht (franchise)und soll nun Flyer verteilen um Kunder zu werben,habe schon 2000 flyer verteilt,aber überhaupt noch kei Ergebnis erziehlt. Hat jemand von Euch Erfahrung in Sachen Flyer??

gruss skull

Hi

Ich habe die gleichen „Null Reaktionen“ Erfahrungen gemacht.
Dann habe ich Tageszeitungswerbung versucht. Die einzigen Interessenten, waren Vertreter für Versicherungen, Werbung usw. die meine Anzeige gelesen hatten und sich dachten: Der braucht doch noch was.

Mit Internetwerbung habe ich wesendlich mehr interessierte Leute erreicht. Z.B. bei „Meine Stadt“ de., Kleinanzeigen usw.
Du kannst auch in zahlreichen Foren deine Hompage hinterlassen.
Handzettel im Kino ist noch eine Möglichkeit, um Kunden zu werben.
Oder im Aushang von Supermärkten „Such & Find“ usw.

Gruß Nino

Hi,

hab mal wieder ne Frage.Ich habe mich seit 01.02.2008
selbstständig gemacht (franchise)und soll nun Flyer verteilen

Soll? Das verstehe ich jetzt nicht. Möchtest du, weil du Werbung für dich machen möchtest oder mußt du, weil es zu deinen Aufgaben gehört?
Das klingt für mich im Moment so, als ob du selbständiger Flyer-Verteiler bist.

um Kunder zu werben,habe schon 2000 flyer verteilt,aber
überhaupt noch kei Ergebnis erziehlt. Hat jemand von Euch
Erfahrung in Sachen Flyer??

Ja, sehr viele. Fast immer, wenn ich so ein Ding bekomme, landet es als Schmierzettel im Büro oder wird umgehend entsorgt.
Mich persönlich nerven sie meist. Die Flyer, die ich von meinen Lieferanten bekomme, sind eine andere Baustelle.

Wie auch immer:
Frag dich ganz persönlich, wie du als potentieller Kunde, der einen Flyer in die Hand gedrückt bekommt, reagierst. Liest du sie intensiv und interessiert oder reagierst du eher ablehnend?
Von welchen Situationen hängt es ab, wie du reagierst?

Wenn ich mal fragen darf, was genau machst du oder möchtest du machen?

Ulrich

Hat jemand von Euch
Erfahrung in Sachen Flyer??

Hallo, nur mal so aus meiner Sicht als potentieller Kunde, wie interessant ist dieser Flyer für mich. Du schreibst es ist ein franchise-Unternehmen, das kann so ziemlich alles sein, aber für mich als Kunde sieht es so aus, als wäre es eine große Kette. Der ist auf mich als Kunden nicht angewiesen und schmeißt nur den üblichen Werbemüll raus, der bei mir gleich in der Rundablage landet.
Es sei denn…ja es sei denn, es springt was für mich dabei raus, ein Gutschein, ein Rabattbon oä. Dan heb ich den Flyer womöglich doch nochmal auf, und wenn ich das erst tu, verpass ich evtl die Frist für den Rabattbon, aber ich hab wenigstens den Flyer irgendwo rumfliegen (in Flur, als Untersetzer für ne VAse oä.)wodurch sich die farben und das Logo womöglich etwas einprägen.
Und wenn ich irgendwann mal was von diesen Produkten brauch, probier ich den vielleicht mal aus.

Sehr spassig find ich auch immer die Flyer von Firmen, die Bau-Modernisierungs-Dinge anbieten. Ich wohne in einem Mehrfamilienmiethaus eines Wohnungsbauunternehmens. Ein kleines zwar aber in einem Wohnviertel, wo alle Häuser gleich aussehen, was soll ich also mit Werbung für ein neues Dach, neue Heizungen, Fenster oder Türen, selbst diese Verschalungen von Badewannen, Küchen (jene Firma die auf Latein/italienisch Tür heißt )uä. Das ist bei mir alles Vermietersache, und selbst wenn ich es will und selbst machen könnte, verstoß ich damit gegen meinen Mietvertrag.
Die ernten beim fliegen in die Rundablage zusätzlich ein Kopfschütteln.
Ähnlich sieht es bei Werbung eines Reisebüros aus, dessen Kataloge ausschließlich auf Russisch an sich tolle und günstige Reiseziele ankündigen, ich hab nur keine Ahnung, was da alles mit bei ist und was in diesem Katalog so steht, da ich weder Russisch kann, noch irgendeinen auch nur andeutungsweise Russischen Namen an der Tür stehen hab, der Name meines DLAG ist sogar ziemlich deutsch.

Also es ist schon ziemlich sinnig, zu überlegen WER sind deine Kunden und diese dann gezielt zu bewerben. Auch die Frage WAS haben die Kunden davon bei mir zu kaufen sollte man sich ehrlich stellen (klar man selbst ist echt überzeugt von seinen Produkten, aber sehen das die Kunde auch so?). Und man sollte sich fragen, wie spreche ich diese kunden an? In einem Altenheim Zettel zu verteilen für Take away Coffee macht evtl nicht nur wegen des englischen Probleme, denn da wäre ein Bringdienst eher was.

Also, auch flyer sind nicht dazu da um mit Ihnen unkoordiniert in der Gegend rumzuschmeißen.
Gruß Susanne

Hallo liebe Wissende,

hab mal wieder ne Frage.Ich habe mich seit 01.02.2008
selbstständig gemacht (franchise)und soll nun Flyer verteilen
um Kunder zu werben,habe schon 2000 flyer verteilt,aber
überhaupt noch kei Ergebnis erziehlt. Hat jemand von Euch
Erfahrung in Sachen Flyer??

Als so genannter Franchisenehmer muss man sich selbstverständlich an die Form des öffentlichen Auftrittes halten (siehe z. B. McDonald’s: Schriftzug, Hausfarben, Logo usw.), um die Wahrung des Wiedererkennungswertes zu erhalten und aufzubauen.

Aber ob der Einsatz eines Flyers vorgegeben ist oder nicht, hängt ganz vom Franchisevertrag ab. Wenn ja und wenn dieser professionell ist, dann wird er auch eine Zielgruppen-Definition gemacht haben: Wen sprechen wir an, wie sprechen wir ihn an und vor allen Dingen wo? Ich gebe völlig recht, dass es keinen Sinn macht, z. B. Dinge für den Eigentümer eines Hauses verkaufen zu wollen, der doch keines hat (Mieter eines Mehrfamilienhauses).

Ebenfalls gebe ich recht dazu, dass man nur gut was dazu sagen kann, wenn man weiß, um was es sich genauer handelt.

gruss skull

Hallo skull,

also ich hab leider einige (nur negative) Erfahrungen mit Flyer.

Erst mal sind 2.000 Stück bei einer durchschnittlichen „Erfolgsquote“ von 0,05 bis 0,5 % zu wenig, um aussagekräftig zu sein.

Außerdem ist extrem wichtig, wofür du mit diesen Flyern wirbst und wo.

Solltest du beispielsweise für HerbaLife oder ähnliche MLM-Unternehmen „flyern“, vergiss es lieber gleich (hab ich auch schon gemacht, bei 50.000 Flyern kamen genau drei Reaktionen und nur ein Kunde dabei raus).

Schließlich bedenke, dass Flyer so ziemlich das ungünstigste Werbemittel sind, weil sie meist sehr billig gemacht sind, völlig anonym relativ breit gestreut werden (ein paar Tausend Briefkästen), aber nicht breit genug (wie z.B. bei einer Tageszeitungs-Beilage).

Gruß
BT

hallo, leider muss ich die erfahrung auch bestätigen. wir haben eine flyeraktion mit 18.500 stück gemacht, die wurden sogar gesponsort - gott sei dank.

ausgeteilt mit einem kostenfreien wochenendblättchen, resonanz: null.

besser tipps könnte man geben wenn man wüßte um was es sich handelt, dienstleistungen, produkte?

gruss
paragraphenmaus

Hallo Skull,

ich möchte einigen meiner Vorredner zustimmen, dass 2000 Flyer sehr wenig ist.

Ich denke das Wichtigste bei einer Verteilung ist, dasss man weiß, wen man damit erreichen will. Man muss sich über seine Zielgruppe bewusst sein!

Ausserdem muss ein Flyer einen Nutzen haben, für den, der ihn bekommt. Hast du dich schonmal mit den Grundzügen des Marketings beschäfftigt?

Grüße

Kathi