Erfahrung mit Passat Limousine 1.6l BJ 2004

Hallo,

ich habe folgendes Angebot bekommen:

Passat Comfortline 1.6l 106PS mit 59000 km gelaufen
beheizb. Außenspiegel, Sitzheizung, Klima usw.

Ich fahre im Moment einen Polo 1.2 und bin nicht sonderlich zufrieden und wollte mal wissen, ob es hier Passat Fahrer gibt, die mir ihre Meinung zu dem Wagen sagen können.

Hallo!

ich habe folgendes Angebot bekommen:

Passat Comfortline 1.6l 106PS mit 59000 km gelaufen
beheizb. Außenspiegel, Sitzheizung, Klima usw.

Ich fahre im Moment einen Polo 1.2 und bin nicht sonderlich
zufrieden und wollte mal wissen, ob es hier Passat Fahrer
gibt, die mir ihre Meinung zu dem Wagen sagen können.

Das müsste ein später 3B sein. Diese Autos sind allgemein als solide, gut verarbeitet und haltbar bekannt. Der 1.6er ist die Basismotorisierung. Ein Rennwagen ist das nicht, für den Normalfahrer aber wahrscheinlich ausreichend.

Doie Comfortline ist die Rentner-Ausstattung mit Plüschsitzen. Wer nicht größten Wert auf „sportliches Ambiente“ im Auto legt, fährt gut damit.
Die Ausstattung ist für das Baujahr ganz o.k. Die stapelweise vollausgestatteten Autos findet man dann eher beim aktuellen Modell vor.

Was soll der Wagen denn kosten?
Existiert ein lückenloses Checkheft?
Wieviele Vorbesitzer?

Gruß,
M.

Also der Wagen hat zwei Vorbesitzer (innerhalb der Familie), lückenloses Checkheft und soll 7500 € VB kosten.
Bisher sind wohl auch keine Reparaturen angefallen.
Verkauf wäre halt von Privat, was ich dann als kleines Manko sehe.
Beim Polo stört mich im Moment, dass es diese Krankheiten wie Steuerkette, kaputte Zylinder, Motorfühler usw gibt, die mir schlaflose Nächte bereiten. :wink:
Mir ist schon klar, dass es kein unkaputtbares Auto gibt aber ich suche etwas, was halbwegs zuverlässig ist und nicht irgendwelche Kinderkrankheiten aufweißt.
Budgettechnisch wären 7500- 8000 € ganz gut und halt Limousine oder sogar nen Kombi.

Hallo,
ich bin von 1994 bis 2006 verschiedene Modelle des Passat gefahren.
Allerdings 1.9 TDI.
Fahrtechnisch waren die alle problemlos, Serviemäßig unauffällig,
ich kann da nichts schlechtes drüber sagen.
Wie nun die Vorgänger mit dem Wagen umgegangen sind, dass kann Dir keiner sagen.

Wenn Dir der Verkäufer vertraut, bitte ihn um eine Probefahrt und geh zu jemaden mit Ahnung, der mal drunter schaut.
Rumburak

Hi!

Die Passat sind an sich nicht schlecht,
aber bischen mit Elektronik überladen.

Und bei so 80-100 tkm sind meist die Vorderachsen ausgeklappert.
Das wird dann ein teuerer Spass, das zu reparieren.

Ansonsten muss ich sagen, dass ich selbst seit 20 Jahren eigentlich nur VW fahre,
immer ältere Auto’s, das war auch gut so.
Aber, was VW derzeit so baut, das tue ich mir nicht mehr an.
Das wird dann bei mir ehr Richtung BMW gehen, denke ich.

Grüße, E !

Die Passat sind an sich nicht schlecht,
aber bischen mit Elektronik überladen.

Wo denn genau?
Da ist doch nix Elektronisches drin außer den üblichen Verdächtigen wie ABS, ESP, ZV usw.

Und bei so 80-100 tkm sind meist die Vorderachsen
ausgeklappert.
Das wird dann ein teuerer Spass, das zu reparieren.

Das ist das Modell 3BG. Da passiert sowas nicht mehr.
Wir haben im Firmenfuhrpark noch etwa 20 dieser Passat als Variant und die sind alle völlig unauffällig, was Reparaturen anbelangt. Die meisten sind jenseits der 200.000 km.

Ansonsten muss ich sagen, dass ich selbst seit 20 Jahren
eigentlich nur VW fahre,
immer ältere Auto’s, das war auch gut so.
Aber, was VW derzeit so baut, das tue ich mir nicht mehr an.

Was genau meinst du denn?
Wir fahren privat einen Golf 6 und das ist, wie ich finde, ein astreines Auto.

Das wird dann bei mir ehr Richtung BMW gehen, denke ich.

Was machen die denn anders/besser als VW?

Gruß TL

Hi !

Ansonsten muss ich sagen, dass ich selbst seit 20 Jahren
eigentlich nur VW fahre,
immer ältere Auto’s, das war auch gut so.
Aber, was VW derzeit so baut, das tue ich mir nicht mehr an.

Was genau meinst du denn?
Wir fahren privat einen Golf 6 und das ist, wie ich finde, ein
astreines Auto.

Na, ich fahre selbst nicht allzuviele km im Jahr, da braucht es kein teures Auto,
ein zuverlässiges altes erfüllt seinen Zweck auch.
Erstens ist mir das Geld zu schade, und zweitens sehen die Leute im Ort ihr Geld rumfahren, wenn ich mir ein neues Auto kaufe.
Ich stecke da lieber mein Geld in Haus und Wohnung + Urlaub.

Das wird dann bei mir ehr Richtung BMW gehen, denke ich.

Was machen die denn anders/besser als VW?

VW baut in den letzten 10 Jahren komische Sachen, die ich als unsolide oder einfach dumm ansehe.

Beispiele:

Denke an die elektrische Handbremse, wo man zum Bremsklotzwechsel einen Laptop braucht. Gut, ist kein Problem für mich, hab das schon mehrmals gemacht,
aber wenn so ein Motor -Bremssattel mal kaputt geht, ich möchte den nicht bezahlen wollen.

Das ALU-Vorderachs-Thema hatten wir schon. Du sagst, bei dem BJ. geht nichts mehr kaputt. Werden wir sehen, mein Kentnisstand ist so bei 100 000 km.

Aber, auf Lehrgängen bekommt man auch einiges mit,
was wann und warum so gebaut wurde.
z.B. Dass es da nacheinander 7 !! Bauarten gab, um die Probleme in den Griff zu bekommen.
Sehr interessant ist auch, dass die unteren Gelenke sozusagen verkehrtrum montiert sind,
wenn man da einmal kräftig bremst, und dann gleich anhält,
ist die 1,5 cm entfernte Bremsscheibe so heiss,
dass das Fett aus der Gelenkkugel rausläuft. Dann quitscht das Gelenk und geht kaputt.
Der Mentor des Lehrganges hat uns dann gezeigt, wie VW das Problem lösen wollte:
mit einer nach innen gewölbten Schutzmanschette:
So ein intensives und lang anhaltendes Gelächter hab ich lange nicht gehört.

Auch fein ist, wenn man mal so eine Vorderachse reparieren muss:
Wenn da bei der Autoproduktion an der oberen Klemmschraube nur ein einziges Gramm Schmierfett oder irgend eine Oberflächenbeschichtung wäre,
hätte ich mir stundenlange Quälerei sparen können, und für den, der es bezahlt, wäre es auch billiger.
Aber nein, da wird die blanke Schraube in das Alu reingesteckt,
nach uns die Sintflut…

Polo-Lupo-Getriebe:
Wie kann man das am stärksten beanspruchte Lager im Getriebe als winziges Kegelrollenlager bauen, was nach ca. 80 tkm sich auflöst?

Polo-Lupo-Motore:
Schon mal gehört, dass da im Winter reihenweise die Ölpumpen einfrieren, und im Winter der ADAC als Lupo-Schleppdienst bezeichnet wird?
Oder die 3-Zyl- Benzinmotore: Das ist nur noch ein Hauch von nichts, abgemagert bis auf’s letzte. Und entsprechend anfällig, da ist auch nichts mehr zu reparieren.

PD-TDI-Motore:
Da ist der Haltebolzen der Zahnriemenspannrolle von M 10 auf M 8 abgemagert worden. Fein, 2 ct. gespart, tausende neue Zylinderköpfe dadurch verkauft.

Noch zu den Motoren:
Ich hatte mal so einen PD-Motor auf, da war mein Nachbar (Elektriker) gerade da.
Der hat da neugierigerweise mal reingeschaut, und fragte mich, ob das denn so in Ordnung ist, dass die Steuerkabel frei in der Ölpampe liegen.
Da konnte ich nur sagen, nein, das ist absoluter Murks, da gibt es auch oft Probleme.

Dann gibt es da wohl noch lustige Steuer- Räder-Motore, wo eine undichte Wasserpumpe sich in den Motorenölkreislauf entleert.
Wenn man da Wasser nachfüllt, und das Öl immer mehr wird, hat man den Fehler gefunden.

Und ehe ich mir hier noch die Finger wundtippe:
Der Oberknaller:
Ich darf das eigentlich garnicht schreiben,
aber mich kennt ja niemand:

Die Truppe, die mal ganz wichtig weltgrösster Autohersteller werden will,
hat sich nun ein ganz besonderes Montageverfahren für Zylinderköpfe ausgedacht:
Das wird jetzt auch schon in Serie gebaut:
Und zwar wird die Nockenwelle nicht mehr als ganzes hergestellt,
sondern die Nocken und die Welle einzeln.
Da werden dann auf einer Montagevorrichtung die Nocken genau positioniert, erhitzt, das wird in den Zylinderkopf gehalten, und die tiefgekühlte Welle wird durch ein Loch an der Seite eingeschoben und sozusagen eingeschrumpft.
Wenn es da mal den Zahnriemen fetzt, oder von der Zündkerze was absplittert, und sich im Ventil einbrennt, ist nichts mehr mit Ventile wechseln,
da kann man paar mehr € in die Hand nehmen.

Nein, ganz ehrlich, sowas finde ich als unsolide und Murks.
Das kann kaufen wer will, ich nicht.

BMW finde ich da etwas konservativer,
und die bauen auch gute Auto’s. Bis auf den Hecktrieb, das stört mich etwas.

Grüße, E !

Ansonsten muss ich sagen, dass ich selbst seit 20 Jahren
eigentlich nur VW fahre,
immer ältere Auto’s, das war auch gut so.
Aber, was VW derzeit so baut, das tue ich mir nicht mehr an.

Was genau meinst du denn?
Wir fahren privat einen Golf 6 und das ist, wie ich finde, ein
astreines Auto.

Na, ich fahre selbst nicht allzuviele km im Jahr, da braucht
es kein teures Auto,
ein zuverlässiges altes erfüllt seinen Zweck auch.

Das ist zwar richtig, aber irgendwo müssen die gebrauchten ja herkommen, nicht? :smile:
Ich tue also etwas für u.a. dich, wenn ich ein neues Auto kaufe.

Erstens ist mir das Geld zu schade, und zweitens sehen die
Leute im Ort ihr Geld rumfahren, wenn ich mir ein neues Auto
kaufe.
Ich stecke da lieber mein Geld in Haus und Wohnung + Urlaub.

Ja nun, in Urlaub fahren wir auch und die Hütte ist ebenfalls durchaus ok.

Das wird dann bei mir ehr Richtung BMW gehen, denke ich.

Was machen die denn anders/besser als VW?

VW baut in den letzten 10 Jahren komische Sachen, die ich als
unsolide oder einfach dumm ansehe.

Beispiele:

Denke an die elektrische Handbremse, wo man zum
Bremsklotzwechsel einen Laptop braucht. Gut, ist kein Problem
für mich, hab das schon mehrmals gemacht,
aber wenn so ein Motor -Bremssattel mal kaputt geht, ich
möchte den nicht bezahlen wollen.

Das ist beim aktuellen Passat, nicht?
Auch davon haben wir einige im Firmenfuhrpark (ca. 350 Fz, ich hatte es hier schon mal in einem anderen Zusammenhang erwähnt). Gerade die Passat sind im Grunde nur auf der Straße und haben sehr schnell sehr viel km drauf. Bremsmotoren wurden da bisher aber nicht gewechselt.

Das ALU-Vorderachs-Thema hatten wir schon. Du sagst, bei dem
BJ. geht nichts mehr kaputt. Werden wir sehen, mein
Kentnisstand ist so bei 100 000 km.

Ich hatte Beispiele genannt. Unsere restlichen Passat 3B(G) haben allesamt deutlich mehr als 100.000 km auf der Uhr, viele über 200.000 km. Bisher wurde da an den Achsen nichts gemacht bis auf ein- oder zweimal wg. Unfällen.

Aber, auf Lehrgängen bekommt man auch einiges mit,
was wann und warum so gebaut wurde.

Zu den Beispielen kann ich nichts sagen, weil ich mir darunter nichts vorstellen kann.

Polo-Lupo-Motore:
Schon mal gehört, dass da im Winter reihenweise die Ölpumpen
einfrieren, und im Winter der ADAC als Lupo-Schleppdienst
bezeichnet wird?

Ja, das war vor ein paar Jahren mal so. Meine Schwiegermutter hatte einen Lupo, da ist deswegen der Motor kaputt gegangen.
Das hat aber VW auf dem Kulanzweg bezahlt.

Oder die 3-Zyl- Benzinmotore: Das ist nur noch ein Hauch von
nichts, abgemagert bis auf’s letzte. Und entsprechend
anfällig, da ist auch nichts mehr zu reparieren.

Weiß ich nicht. Meine Schwiegermutter fährt jetzt einen Polo mit so einem Dreizylindermotor mit 75 PS. Das Ding geht recht gut, ist sparsam genug und hat jetzt ohne weitere Beanstandungen rund 140.000 km drauf.

PD-TDI-Motore:
Da ist der Haltebolzen der Zahnriemenspannrolle von M 10 auf M
8 abgemagert worden. Fein, 2 ct. gespart, tausende neue
Zylinderköpfe dadurch verkauft.

Nie gehört. Wir haben jede Menge (fast alle) dieser Motoren in den Firmenwagen. Da war noch nie was. Es handelt sich dabei um Passat, Golf Variant, Caddy, Skoda Octavia und Audi A4. Die müssten alle die gleichen oder ähnliche Motoren haben.

Noch zu den Motoren:
Ich hatte mal so einen PD-Motor auf, da war mein Nachbar
(Elektriker) gerade da.
Der hat da neugierigerweise mal reingeschaut, und fragte mich,
ob das denn so in Ordnung ist, dass die Steuerkabel frei in
der Ölpampe liegen.
Da konnte ich nur sagen, nein, das ist absoluter Murks, da
gibt es auch oft Probleme.

Ich weiß ja nicht, woher du alle diese Probleme holst. Ich kann nur wiederholen, dass wir bei unseren Fahrzeugen keine Häufung irgendwelcher Fehler feststellen können.

Dann gibt es da wohl noch lustige Steuer- Räder-Motore, wo
eine undichte Wasserpumpe sich in den Motorenölkreislauf
entleert.
Wenn man da Wasser nachfüllt, und das Öl immer mehr wird, hat
man den Fehler gefunden.

Kann ich nichts zu sagen. Das kann ja nur beim 5-Zyl. T5 sein, nicht?

Und ehe ich mir hier noch die Finger wundtippe:
Der Oberknaller:
Ich darf das eigentlich garnicht schreiben,
aber mich kennt ja niemand:

Aha. Soso.

Die Truppe, die mal ganz wichtig weltgrösster Autohersteller
werden will,
hat sich nun ein ganz besonderes Montageverfahren für
Zylinderköpfe ausgedacht:
Das wird jetzt auch schon in Serie gebaut:
Und zwar wird die Nockenwelle nicht mehr als ganzes
hergestellt,
sondern die Nocken und die Welle einzeln.
Da werden dann auf einer Montagevorrichtung die Nocken genau
positioniert, erhitzt, das wird in den Zylinderkopf gehalten,
und die tiefgekühlte Welle wird durch ein Loch an der Seite
eingeschoben und sozusagen eingeschrumpft.

Ja und? Das ist doch ein recht altes Verfahren und wurde nach meinem Kenntnisstand schon sehr viel früher mal so oder so ähnlich gemacht. Ich bin nicht ganz sicher, meine aber, dass das bei Glas war.
Und wird das nicht auch bei Motorradmotoren so gemacht?

Du urteilst da über etwas, über das du offenbar keine Kenntnisse hast.

Wenn es da mal den Zahnriemen fetzt,

Es gibt doch kaum noch Zahnriemen bei VW. Die neueren haben alle eine Steuerkette. Und wenn ein Zahnriemen reisst, wird die Nockenwelle wohl das kleinste Problem sein.

oder von der Zündkerze
was absplittert, und sich im Ventil einbrennt,

Was ja ziemlich häufig vorkommt, nicht? :smile:

ist nichts
mehr mit Ventile wechseln,
da kann man paar mehr € in die Hand nehmen.

Wer wechselt denn noch Ventile?

Nein, ganz ehrlich, sowas finde ich als unsolide und Murks.
Das kann kaufen wer will, ich nicht.

Das halte ich für Unsinn. Nur weil dir ein Verfahren nicht geläufig ist, muss es ja nicht schlecht sein. Du scheinst irgendwie noch dem alten Maschinenbau hinterher zu trauern, wo alles aus dem vollen Stück gefräst war und man in einer Schmiede alles irgendwie zusammendengeln konnte.
Diese Zeiten sind nun aber doch schon etwas länger vorbei.

BMW finde ich da etwas konservativer,
und die bauen auch gute Auto’s. Bis auf den Hecktrieb, das
stört mich etwas.

BMW ist gerade im Motorenbau keineswegs konservativer und mich würde es sehr wundern, wenn die z.B. ihre Nockenwellen anders bauen würden als VW.

Gruß TL

Hallo!

Also der Wagen hat zwei Vorbesitzer (innerhalb der Familie),
lückenloses Checkheft und soll 7500 € VB kosten.

Das hört sich für mich nicht allzu unrealistisch an, sofern der Zustand des Autos wirklich gut ist.
Sind Winterreifen dabei?
Dann 7.000 anbieten und sich in der Mitte treffen.

Bisher sind wohl auch keine Reparaturen angefallen.

Das kann auch bedeuten, dass sie alle jetzt kommen… ,-)

Im Ernst: bei der Laufleistung ist noch nichts Schlimmes zu erwarten. Die vorderen Radaufhängungen werden irgendwann fällig. Die komplexe VW-Achse ist nicht allzu haltbar.
Aber irgendwelche Schwachstellen haben alle Modelle und gerade der Passat 3b ist insgesamt noch einigermassen günstig zu unhterhalten.

Verkauf wäre halt von Privat, was ich dann als kleines Manko
sehe.

Wenn der Wagen gut gepflegt ist, fährt man so ggf. besser als mit Gewährleistung und reihenweise Verschleißreparaturen.
Bei dem Preis sehe ich da kein Problem. Ab einem Oberklassewagen für 30.000 Eur würde ich auch nicht mehr ohne Gewährleistung UND Garantie kaufen. Aber bei 7.000 Eur für einen Passat mit niedriger Laufleistung behält man sich halt 1.000 weitere Euros für Reparaturen zurück und ist auf der sicheren Seite

Beim Polo stört mich im Moment, dass es diese Krankheiten wie
Steuerkette, kaputte Zylinder, Motorfühler usw gibt, die mir
schlaflose Nächte bereiten. :wink:

Leidet denn Dein Wagen unter diesen Defekten, oder hast Du sie in Webforen gelesen…?

Mir ist schon klar, dass es kein unkaputtbares Auto gibt aber
ich suche etwas, was halbwegs zuverlässig ist und nicht
irgendwelche Kinderkrankheiten aufweißt.

Da ist der Passat wohl eine gute Lösung.

Budgettechnisch wären 7500- 8000 € ganz gut und halt Limousine
oder sogar nen Kombi.

Ist der angebotene Passat ein Kombi?

Gruß,
M.

Hallo Herb!

Deine Erfahrungen hören sich recht interessant an.
Auch ich bin von den jüngeren VW-Produkten nicht überzeugt.

Der 2005er Touran 140 PS PD meiner Mutter kostete im Schnitt 700 Eur pro Inspektion. Einen DPF musste man noch nachrüsten. Der fehlte 2005 bei VW allen Ernstes noch.
Innen sah der Touran aus wie ein altes Taxi, als er im Dezember genau 5 Jahre alt mit 75.000 km in Zahlung gegeben worden ist. Überall blättert Softlack ab, die Türinnenverkleidungen sind unten nicht sauber zu bekommen, das Lenkradleder ist schlaff.
2 PD-Elemente fällig. Haben wir nicht mehr machen lassen.

Mein 2009er Passat 3c TDI war über die ersten 3 Inspektionen völlig unauffällig. Der Reisekomfort schon fast E-Klasse-mässig.
Ab einem Km-Stand von ca. 100.000 scheint nun die VW-Sollbruchstelle zu greifen. Heute erfolgt der 3. Werkstattbesuch wegen des Problems der dauerhaft zu niedrigen Betriebstemperatur (nein, es ist NICHT das Thermostat…).
Die Windgeräusche sind immer stärker geworden.
Der Motor ist lauter als vor einem Jahr.
Der Ölverbrauch schwankt zwischen 0,1 L auf 3.000 Km und 1L auf 1.000 Km. Keiner weiß weshalb, das Fahrprofil ist stets 80% Autobahn, 15% Landstraße, 5% Stadtverkehr. Öl muss somit bei jedem tankvorgang gecheckt werden.
Die Vorderachse meldet sich langsam zu Wort, sie wird wohl bei der nächsten Inspektion bei 120.000 Km näher betrachtet werden müssen.

Für private Gebrauchtkäufer ist dieses Auto ein Geldgrab. Da hilft auch der wirklich sehr niedrige Verbrauch von 6-7 L bei hohem Vollgasanteil nichts. Und dabei ist der Passat eigentlich ein sehr angenehmes Auto. Aber eben auch für hohe Werkstattumsätze beim 2. Eigentümer konzipiert.

Privat würde ich im PKW-Bereich mittlerweile nur noch Mercedes fahren. Aktuell einen S211 Facelift. Etwas Besseres gibt es m.W. aktuell in der 20.000 Eur Liga nicht.

Gruß,
M.

Guten Morgen,

also der Passat wäre eine Limousine und vollkommen ausreichend. Bis auf die Steuerkette hat mein Kleiner schon alle Kinderkrankheiten durch, die hätten anfallen können.
Er hat auch zwischenzeitlich einmal nicht gestartet, ging dann aber wieder, macht beim Start nur ein kurzes klackerndes Geräusch seitdem und ansonsten läuft er.
Wir erwarten Nachwuchs und deshalb wäre halt meine Entscheidung ihn weg zu geben, bevor noch größere Sachen anstehen.

Hallo TL !

Das ist zwar richtig, aber irgendwo müssen die gebrauchten ja
herkommen, nicht? :smile:
Ich tue also etwas für u.a. dich, wenn ich ein neues Auto
kaufe.

Ja, danke.
Ich hab da auch kein Problem damit. Wenn wir das VW-Werk in Zwickau nicht hätten,
sähe es bei uns sehr düster aus.

Denke an die elektrische Handbremse, wo man zum
Bremsklotzwechsel einen Laptop braucht. Gut, ist kein Problem
für mich, hab das schon mehrmals gemacht,
aber wenn so ein Motor -Bremssattel mal kaputt geht, ich
möchte den nicht bezahlen wollen.

Das ist beim aktuellen Passat, nicht?

Ja, seit ca. 4 Jahren gibt es das, auch im A 6.

Auch davon haben wir einige im Firmenfuhrpark (ca. 350 Fz, ich
hatte es hier schon mal in einem anderen Zusammenhang
erwähnt). Gerade die Passat sind im Grunde nur auf der Straße
und haben sehr schnell sehr viel km drauf. Bremsmotoren wurden
da bisher aber nicht gewechselt.

Warte mal noch 5 Jahre.

Das ALU-Vorderachs-Thema hatten wir schon. Du sagst, bei dem
BJ. geht nichts mehr kaputt. Werden wir sehen, mein
Kentnisstand ist so bei 100 000 km.

Ich hatte Beispiele genannt. Unsere restlichen Passat 3B(G)
haben allesamt deutlich mehr als 100.000 km auf der Uhr, viele
über 200.000 km. Bisher wurde da an den Achsen nichts gemacht
bis auf ein- oder zweimal wg. Unfällen.

Na, dann wird es VW wohl mal geschafft haben, Dein Wort in Gottes Ohr.

Aber, auf Lehrgängen bekommt man auch einiges mit,
was wann und warum so gebaut wurde.

Oder die 3-Zyl- Benzinmotore: Das ist nur noch ein Hauch von
nichts, abgemagert bis auf’s letzte. Und entsprechend
anfällig, da ist auch nichts mehr zu reparieren.

Weiß ich nicht. Meine Schwiegermutter fährt jetzt einen Polo
mit so einem Dreizylindermotor mit 75 PS. Das Ding geht recht
gut, ist sparsam genug und hat jetzt ohne weitere
Beanstandungen rund 140.000 km drauf.

Wir hatten da schon Probleme. Wer da beim Ölwechsel nicht aufpasst, billiges
Baumarktöl nimmt, und das Intervall überzieht, hat Pech.
Die Motore funktionieren schon, aber für irgendwelche Nachlässigkeiten ist da keine Reserve vorgesehen. Da werden sich viele noch daran gewöhnen müssen.

PD-TDI-Motore:
Da ist der Haltebolzen der Zahnriemenspannrolle von M 10 auf M
8 abgemagert worden. Fein, 2 ct. gespart, tausende neue
Zylinderköpfe dadurch verkauft.

Nie gehört. Wir haben jede Menge (fast alle) dieser Motoren in
den Firmenwagen. Da war noch nie was. Es handelt sich dabei um
Passat, Golf Variant, Caddy, Skoda Octavia und Audi A4. Die
müssten alle die gleichen oder ähnliche Motoren haben.

Naja, bei 185 000 km ist mir das passiert.
Leider, als der Motor lief.

Noch zu den Motoren:
Ich hatte mal so einen PD-Motor auf, da war mein Nachbar
(Elektriker) gerade da.
Der hat da neugierigerweise mal reingeschaut, und fragte mich,
ob das denn so in Ordnung ist, dass die Steuerkabel frei in
der Ölpampe liegen.
Da konnte ich nur sagen, nein, das ist absoluter Murks, da
gibt es auch oft Probleme.

Ich weiß ja nicht, woher du alle diese Probleme holst. Ich
kann nur wiederholen, dass wir bei unseren Fahrzeugen keine
Häufung irgendwelcher Fehler feststellen können.

Eigene Erfahrung, Fachforen, Lehrgänge.

Dann gibt es da wohl noch lustige Steuer- Räder-Motore, wo
eine undichte Wasserpumpe sich in den Motorenölkreislauf
entleert.
Wenn man da Wasser nachfüllt, und das Öl immer mehr wird, hat
man den Fehler gefunden.

Kann ich nichts zu sagen. Das kann ja nur beim 5-Zyl. T5 sein,
nicht?

Ja, richtig.

Und ehe ich mir hier noch die Finger wundtippe:
Der Oberknaller:
Ich darf das eigentlich garnicht schreiben,
aber mich kennt ja niemand:

Aha. Soso.

Die Truppe, die mal ganz wichtig weltgrösster Autohersteller
werden will,
hat sich nun ein ganz besonderes Montageverfahren für
Zylinderköpfe ausgedacht:
Das wird jetzt auch schon in Serie gebaut:
Und zwar wird die Nockenwelle nicht mehr als ganzes
hergestellt,
sondern die Nocken und die Welle einzeln.
Da werden dann auf einer Montagevorrichtung die Nocken genau
positioniert, erhitzt, das wird in den Zylinderkopf gehalten,
und die tiefgekühlte Welle wird durch ein Loch an der Seite
eingeschoben und sozusagen eingeschrumpft.

Ja und? Das ist doch ein recht altes Verfahren und wurde nach
meinem Kenntnisstand schon sehr viel früher mal so oder so
ähnlich gemacht. Ich bin nicht ganz sicher, meine aber, dass
das bei Glas war.
Und wird das nicht auch bei Motorradmotoren so gemacht?

Du urteilst da über etwas, über das du offenbar keine
Kenntnisse hast.

Nochmal:
Die NW wird IM Zylinderkopf zusammengesetzt, die kann man dann nie wieder ausbauen.

Wenn es da mal den Zahnriemen fetzt,

Es gibt doch kaum noch Zahnriemen bei VW. Die neueren haben
alle eine Steuerkette. Und wenn ein Zahnriemen reisst, wird
die Nockenwelle wohl das kleinste Problem sein.

S. oben.
Zahnriemen ist eigentlich keine schlechte Sache.
Ein guter Zahnriementrieb kann länger halten, als ein schlechter Kettentrieb.
Mit Kette kann man den Motor halt paar cm. kürzer bauen.

oder von der Zündkerze
was absplittert, und sich im Ventil einbrennt,

Was ja ziemlich häufig vorkommt, nicht? :smile:

Auch schon 2 x gesehen. Also vermutlich zumindest.

ist nichts
mehr mit Ventile wechseln,
da kann man paar mehr € in die Hand nehmen.

Wer wechselt denn noch Ventile?

Ich, gelegentlich mal. Erst vor 2 Wochen wieder.

Nein, ganz ehrlich, sowas finde ich als unsolide und Murks.
Das kann kaufen wer will, ich nicht.

Du scheinst
irgendwie noch dem alten Maschinenbau hinterher zu trauern, wo
alles aus dem vollen Stück gefräst war und man in einer
Schmiede alles irgendwie zusammendengeln konnte.
Diese Zeiten sind nun aber doch schon etwas länger vorbei.

Leider.
Ich sag mal, ich kenne Oldtimer, ich kenne das was die DDR gebaut hat,
und was VW seit ca. 20 Jahren baut relativ gut.
Jetzt wird alles zu Baugruppen zusammengefasst, so dass sich die Autos einfach und schnell zusammenbauen lassen,
aber an den, der das später mal repariert, und an den, der das dann bezahlt,
wird nicht mehr gedacht.

Sicher, wenn ich mir die Motorleistung eines heutigen Dieselmotors ansehe, hat sich da in den letzten 20 Jahren gewaltig was getan,
aber das hat auch seinen Preis.
Ich will hier nicht rumjammern, oder alten Zeiten nachtrauern,
ich kann daran eh nichts ändern, muss mich da einfach anpassen.
Ansonsten keine Chance.
Es ist aber immer noch das Wissen im Hinterkopf, wenn z.B. eine finanziell klamme Person beim 4er Golf ein hinteres Radlager wechseln lässt,und fragt, warum das so teuer ist.
Da sehe ich immer vor mir, dass das beim 3er Golf z.B. so 5 € im Einkauf kostet, und bei ordentlicher Montage genau so lange hält.

BMW ist gerade im Motorenbau keineswegs konservativer und mich
würde es sehr wundern, wenn die z.B. ihre Nockenwellen anders
bauen würden als VW.

Aber sicher,
das mit dem im Zylinderkopf zusammengeschrumpften NW ist auch bei VW nicht allgemein üblich,
das wird soweit mir bekannt ist, nur bei einem ganz neuen Kleinwagenmotor gemacht.
Hoffentlich bleibt das auch ein Einzelfall.

Naja, mir kann es egal sein, wenn da mal was mit den Ventilen ist, wird halt ein neuer Zylinderkopf verkauft.
Weniger Arbeit, mehr Gewinn, alle sind zufrieden. (Ausser dem, der es bezahlt)

Grüße, E !

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Moin!

also der Passat wäre eine Limousine und vollkommen
ausreichend. Bis auf die Steuerkette hat mein Kleiner schon
alle Kinderkrankheiten durch, die hätten anfallen können.
Er hat auch zwischenzeitlich einmal nicht gestartet, ging dann
aber wieder, macht beim Start nur ein kurzes klackerndes
Geräusch seitdem und ansonsten läuft er.
Wir erwarten Nachwuchs und deshalb wäre halt meine
Entscheidung ihn weg zu geben, bevor noch größere Sachen
anstehen.

Ich würde meine Kinder auch nicht in einer solchen Keksdose transportieren wollen.

Kaufe den Passat.

Gruß,
m.