Hallo alle zusammen!
Ich habe an meiner Achillesverse (direkt über der Achillessehne,ca. 15 cm von der Fußsohle gemessen) eine Wundheilungsstörung die bereits seit der Spalthauttransplantation an dieser Stelle existiert (die Transplantation war nötig, da bei einer Achillessehnenruptur eine Entzündung in der Wunde entstanden war und großvolumig Gewebe entnommen werden mußte und nachher eine offene Wunde von ca. 10 qcm klaffte).
Ursprünglich (kurz nach der OP) war das nur eine Fläche von einem halben qcm. Mit dieser Geschichte wurde ich schon wieder arbeiten geschickt, bevor es vollkommen ausgeheilt (sondern nur verkrustet) war. Durch die ständige Bewegung riss die Verkrustung immer wieder auf und die Fläche vergrößerte sich zusehens, was aber zunächst keinen Mediziner beunruhigen konnte. Man sprach von einer „normalen Wundheilungsstörung“ da das Gewebe an dieser Stelle eben schlecht durchblutet sei. (Das man das nach über 3 Monaten noch „normal“ finden kann ist für mich nicht ganz nachvollziehbar.) Behandelt wurde die Wunde während dieser Zeit mit verschiedenen Präparaten ( Beta Isodona, Bepanten, Mirfulan). Effekt war bestenfalls eine kurzzeitige Krustenbildung die dann nach spätestens 2-3 Tagen wieder abfiel und dem rohen Fleisch (so siehts zumindest für mich aus) wieder Platz machte.
Meine Frage bis hierhin: Wie wäre das geschickteste weitere Vorgehen?
Nun habe ich durch eine Bekannte, die nach einer Bestrahlung ein ähnlliches Problem hatte von Repithel erfahren, das bei Ihr sehr gut geholfen hatte. Bei mir sieht die Wunde nach 3 Tagen (für mich als Laien) auch schon bedeutend besser aus. Wo sonst Mullkompressen, Verband und Socken durchgesefzt waren ist die Sekretbildung stark zurückgegangen und auch die Wundoberfläche sieht nicht mehr nachrohem Fleisch aus. Es ist weitestgehend trocken, aber nicht vertrocknet. So als wäre die Salbe auf der Oberfläche getrocknet, aber nicht vertrocknet.
Kann das tatsächlich schon Hautgewebe sein???
Nun noch meine abschließende Frage, wie sie auch schon im Titel steht: Hat jemand Erfahrungen mit dem Präperat Repithel und kann ein wenig über seinen heilungsverlauf (oder nichtverlauf) berichten?
Noch ein paar Worte an die Mediziner deren Nackenhaare sich wegen meinem Vorgehen aufgestellt haben und die sich grade denken „wenn der kerl eh nur macht was er will kann man ihm ja nicht helfen“: ich habe zu dieser Wunde die unterschiedlichsten Diagnosen gestellt bekommen und der Eindruck der bei mir entstand war der, dass keiner die Verantwortung für den (weiteren) Heilungsverlauf der Wunde übernehmen wollte. Ich habe in der Beziehung sogar einiges an Verständnis für die weiße Zunft, denn ich bade auf der Arbeit auch nicht gerne irgendwas aus was jemand anders verbockt hat, aber letztlich bin ich es der auf der Strecke bleibt und wenn sich die Fachleute in der Behandlung nicht einig sind (zuerst wurde die Entscheidung über die Behandlung an eine andere Klinik abgegeben ->
die gab die weitere Behandlung vor -> die weitergehende Behandlung wurde dann doch anders vollzogen als vorgegeben). So habe ich mir das Recht rausgenommen auf die Erfahrung anderer Patienten mit ähnlichen Beschwerden zu vertrauen, zumal es sich bei den behandelnden Medizinern (meines Wissens) um Chirurgen und nicht um Dermatologen handelt.
Es kann mitunter recht erschreckend sein wenn entdeckt dass die Halbgötter in Weiss ebenso auf die Erfahrungen anderer angewiesen sind und sich diese leider nicht in der Geschwindigkeit verbreiten können wie es wünschenswert wäre, zumal die Bandbreite des benötigten Wissens auch recht hoch ist…
Vielen Dank im Voraus!!!
Gruß Hudel