Erfahrung mit super reichen Kunden?

Hallo zusammen,

wer hat von euch beruflich Erfahrung mit SEHR reichen Kunden? Was mich interessiert, sind Reaktionsweisen, Denkweisen, Ängste, Verhaltensmuster.

Woran ich NICHT interessiert bin, sind Vorurteile und auf Glauben basierende Annahmen über diese Zielgruppe ohne konkrete Erfahrungen.

Gibt es so etwas wie ein Muster, das immer wieder auftaucht? Besondere Arten von Barrieren, die aus der Erfahrung solcher Kunden mit Anbietern stammen, in deren Augen gleich erkennbar die Dollarzeichen leuchten?

Für Hinweise dankt

Burkhard

Hi Burkhard,

für die Ansprüche, die du an die Antworten stellst, gibst du sehr wenig Raum für dieselben.

Was willst du denn dem Neureichen anbieten?

Yachten 1m 1 Mio Euro
ne KLV
ne Geldanlage (Container, Schiffe, Containerschiffe, Musicals)
Autos der höchsten gehobenen Luxusklasse
second-hand-designer-mode

also sag was dein produkt ist und man kann dir sagen, wie die Herrschaften auf Verkäufer reagieren, die diese Produkte verkaufen wollen.

Und man könnte dir dann acuh Tipps für die Ansprache geben.

Vorab kann man nur eins sagen: Die Damen und Herren meinen, daß sie soviel Geld haben, daß sie auch ganz viel Rabatt kriegen, wenn sie ein T-Shirt kaufen wollen.

gruss

Hallo!

Vorab kann man nur eins sagen: Die Damen und Herren meinen,
daß sie soviel Geld haben, daß sie auch ganz viel Rabatt
kriegen, wenn sie ein T-Shirt kaufen wollen.

Bei SUPER Reichen würde ich da eher sagen sie wollen (und bekommen) drei dutzend T-Shirts umsonst haben. Es ist doch immerhin eine Ehre das sie dein T-Shirt tragen.

Aus eigener Erfahrung (auch wenn wir uns das nicht vorstellen können):
Unterwäsche, Socken, T-Shirt und/oder Hemd wird eeh nur einmal getragen. waschen gibs da nicht, anziehen und wegschmeißen!

Viel mehr kann ich auch nicht beitragen…

Gruß
Stefan

Präzisierung
Hi Local,

Was willst du denn dem Neureichen anbieten?

Die Kunden, die ich meine, können sowohl Neu- als auch Altreiche sein. Es wäre ein Missverständnis, anzunehmen, sie würden sich generell durch Oberflächlichkeit oder schlechten Geschmack auszeichnen.

Die Produkte, um die es geht, stammen aus dem High-End-Einrichtungsbereich. Da kommen viele sogar mit ihrem Architekten oder Innenarchitekten. Und nicht selten haben diese Kunden selbst eine ganze Menge Ahnung von dem, was sie kaufen wollen.

Vorab kann man nur eins sagen: Die Damen und Herren meinen,
daß sie soviel Geld haben, daß sie auch ganz viel Rabatt
kriegen, wenn sie ein T-Shirt kaufen wollen.

Mit dem Rabatt-Thema hast du übrigens den Nagel auf den Kopf getroffen. Wo viel ist, kommt noch mehr hin.

Herzlich!

Burkhard

Präzisierung der Präzisierung
Natürlich interessieren mich auch Erfahrungen mit dem Verkauf von Luxus-Gütern in anderen Branchen (z.B. Automobil-Oberklasse wie Maybach, Juwelen und Uhren, High-End-Fashion, Yachten, Villen …)

Zumeist negative Erfahrungen
Hallo Burkhard

Es ist die Regel (wie immer nicht ohne Ausnahme), dass besonders
begüterte Menschen auch besonders knauserig sind.
Das wirkt sich dann so aus, dass sie an unwichtigsten Details
rummäkeln um den Preis zu drücken.
Solche Leute wollen immer das Beste zum günstigsten Preis. Eine
Klientel, die man sich nicht wünscht, weil am Schluss die Marge mit
„Reklamationsbearbeitung“ aufgefressen wird.

Gruss
Heinz

Hallo,

Es ist die Regel (wie immer nicht ohne Ausnahme), dass
besonders
begüterte Menschen auch besonders knauserig sind.

bitte nicht Ursache und Wirkung verwechseln. Wie sagte schon Herr Wehrhahn: „Wir habe es nich vom Usjebe, wir habe es vom Behalde.“
(„Wir haben es nicht vom Ausgeben, wie haben es vom Behalten.“)

Gruß,
Christian

Hier findest Du nicht die richtigen Tipgeber!
Hallo,

keiner von den hier schreibenden kann offenbar auch nur ansatzweise qualifiziert antworten. Daher wirst Du in einem Forum, in dem der Einommensdurchschnitt vermutlich zwischen 30 und 60k liegt, auch keine aussagekräftigen Antworten finden. Du findest den internetaffinen Teil der gutverdienenden (mit dem entsprechenden finanziellen Background) bei aSmallWorld. Bemühe Dich um eine Einladung, anders kommst Du nicht rein und dann kannst Du dort im Forum Deine Frage noch einmal posten. Wähle aber eine andere Fragestellung, denn mit der derzeitigen Frage gibst Du Dich als „Outsider“ zu erkennen und es wird Dir nicht geantwortet.

Nochmals, hier bekommst Du stereotype Antworten wie aus der Bildzeitung abgeschrieben. Beweise sind ja bereits ausreichend gegeben.

Viel Erfolg
C.

Die Produkte, um die es geht, stammen aus dem
High-End-Einrichtungsbereich. Da kommen viele sogar mit ihrem
Architekten oder Innenarchitekten. Und nicht selten haben
diese Kunden selbst eine ganze Menge Ahnung von dem, was sie
kaufen wollen.

Hi Burkhard,

das ist ein einfaches Prinzip:

Der sogenannte informierte Kunde, der genau weiss was er will, wil auch nur das haben.

also:
Intensive Gesprächsführung mit Fragen nach den genauen Details der Wünsche.
Keine Alternativen anbieten.
Exakt das liefern was er will.
Anpassungen sind nur technisch argumentierbar.
(Beispiel Carara-Marmor ist zu weich für die Anwendung, dann aber anderen weißen Marmor anbieten der härter ist.)
Soviel Informationen wie möglich über den Kunden sammeln:
bevorzugte Farben
Was sagt die Frau (ganz wichtig)
Ist er konservativ?
Will er Veränderung?
Welchen Stil bevorzugt er?
Im übertragenen Sinne: Verkauf ihm was er schon hat, dann sagt er, daß du genau wusstest, was er wollte und dann sit er bereit deinen Preis zu bezahlen.

gruss

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Hallo Burkhard,

wer hat von euch beruflich Erfahrung mit SEHR reichen Kunden?
Was mich interessiert, sind Reaktionsweisen, Denkweisen,
Ängste, Verhaltensmuster.

die Gruppe der Superreichen ist genauso wenig homogen wie jede andere Bevölkerungsgruppe.

Es gibt welche, die absolut normal geblieben sind und sich im geschäftlichen Bereich genauso verhalten wie jeder andere auch, in Jeans und mit Pferdeschwanz zur geschäftlichen Besprechung auftauchen, für das Geschäftsessen das örtliche Brauhaus bevorzugen und nicht Zweisterne-Franzosen und beim Geschäft nach der Devise vorgehen „leben und leben lassen“.

Es gibt aber auch Vertreter der Sorte, die auftreten wie Graf Rotz, jeden unterhalb der Managementebene behandeln wie ihren persönlichen Diener oder einen Aussätzigen, als erstes ein Glas Champagner in die Hand gedrückt haben wollen, die erwarten, permanent hofiert und gebauchpinselt zu werden und um jeden Cent feilschen.

Und dann gibt es noch die große Gruppe derjenigen, die sich irgendwo zwischen diesen Polen befinden.

Will sagen: Auch bei dieser Bevölkerungsgruppe hilft dem Verhandlungspartner das, was man letztlich im Vertrieb immer braucht: Menschenkenntnis und Verhandlungsgeschick.

Gruß,
Christian

Hallo Christoph

keiner von den hier schreibenden kann offenbar auch nur
ansatzweise qualifiziert antworten. Daher wirst Du in einem
Forum, in dem der Einommensdurchschnitt vermutlich zwischen 30
und 60k liegt, auch keine aussagekräftigen Antworten finden.

Ich bewundere Deine statistischen Angaben, die Du bestimmt aus
sicherer Quelle entnommen hast.

Nochmals, hier bekommst Du stereotype Antworten wie aus der
Bildzeitung abgeschrieben. Beweise sind ja bereits ausreichend
gegeben.

Nein, die Bildzeitung lese ich nicht. Nein, beweisen kann ich meine
Aussagen nicht, ich könnte jedoch Namen und Beispiele aufführen. dies
gehört jedoch nicht hierher.

Gruss
Heinz

Hallo Heinz,

Ich bewundere Deine statistischen Angaben, die Du bestimmt aus
sicherer Quelle entnommen hast.

Kennst Du die Bedeutung des Wortes „vermutlich“? Immerhin bin ich schon ein wenig unterwegs hier und kann den ein oder anderen Background ganz gut beurteilen.

Nein, die Bildzeitung lese ich nicht. Nein, beweisen kann ich
meine Aussagen nicht, ich könnte jedoch Namen und Beispiele
aufführen. dies gehört jedoch nicht hierher.

Ganz richtig.

exc wie auch local schreiben ganz richtige Dinge. Wirkliche Stellungnahmen von superreichen wirst Du hier aber nicht bekommen. Dies aus verschiedenen Gründen:

  • sind hier aller W´keit nach keine
  • wenn hier welche wären würden sie sich nicht als solche zu erkennen geben
  • nehmen sich grundsätzlich für solche Umfragen immer nur die Leute Zeit die nicht in der Zielgruppe liegen.

Deine Einzelbeispiele für das schlechte Benehmen von Superreichen finde ich zwar grundsätzlich interessant, vor allem weil mich interessiert ob wir schlechtes Benehmen gleich verstehen, oder ob sich da nicht jemand nur mißverstanden fühlte.

So long
C.

Hallo Christoph

Kennst Du die Bedeutung des Wortes „vermutlich“? Immerhin bin
ich schon ein wenig unterwegs hier und kann den ein oder
anderen Background ganz gut beurteilen.

Trägst Du einen Schlips?

exc wie auch local schreiben ganz richtige Dinge. Wirkliche
Stellungnahmen von superreichen wirst Du hier aber nicht
bekommen. Dies aus verschiedenen Gründen:

War ja auch gar nicht gefragt…

Deine Einzelbeispiele für das schlechte Benehmen von
Superreichen finde ich zwar grundsätzlich interessant, vor
allem weil mich interessiert ob wir schlechtes Benehmen gleich
verstehen, oder ob sich da nicht jemand nur mißverstanden
fühlte.

Das kannst Du bestimmt noch besser erklären.

Gruss vom Heinz
„Man esse die Suppe nicht so heiss, wie sie gekocht wird“

Herr, gib Hirn owt

Der Mod sagt…
…Jetzt ist gut!!

Grüße,
Mathias, der Mod.