Ich muss meine 4 Weisheitszähne raus kriegen. Eigentlich sollte das bereits vor einem Jahr geschehen, da ich damals aber noch keine Schmerzen hatte habe ich es rausgezögert…
2 Meiner Weisheitszähne drücken seitlich in meine letzten Backenzähne… Beim Schließen des Mundes hab ich immer das Gefühl, das ich mit meinen unteren beiden Schneidezähnen in die oben gelegenen beiße, was weh tut.
Wie lange dauert es ca. um einen Termin zu bekommen? Kann man sich den Termin aussuchen, z. B. in den Ferien oder muss man bei so was nehmen was man kriegt?
Da ich sehr viel Angst davor habe, würde ich sie mir gerne alle 4 auf einmal per Vollnarkose entfernen lassen.
Übernimmt die Krankenkasse die Kosten von einer Vollnarkose?
Wie bekommt man die Vollnarkose dann? Saft, Spritze, Infusion? Wie sieht es mit den Schmerzen danach aus, falls jmd. erfahrung hat… wie lange/stark? Kann man mit normalen Schmerzmitteln diese Schmerzen stillen (z. B. ibuprofen).
In Foren habe ich gelesen, dass man auch nähte bekommt Müssen diese gezogen werden oder gibt es auch welche die „verwachsen“ bzw sich nach ner zeit auflösen oder so, denn vor den Ziehen der Fäden hab ich auch sehr viel schiss.
Wenn jmd das grad hinter sich hat würd ich mich über Erfahrungsberichte per E-mail oder hier freuen.
Da ich sehr viel Angst davor habe, würde ich sie mir gerne
alle 4 auf einmal per Vollnarkose entfernen lassen.
Wie bekommt man die Vollnarkose dann? Saft, Spritze, Infusion?
Wie sieht es mit den Schmerzen danach aus, falls jmd.
erfahrung hat… wie lange/stark? Kann man mit normalen
Schmerzmitteln diese Schmerzen stillen (z. B. ibuprofen).
Ich hab auch alle 4 bei ner Vollnarkose rausgekriegt vor fast 4 Jahren, und da war ich echt froh drüber. Also ich hab ne Infusion gekriegt. Gegen die Schmerzen musste ich meistens schon Tabletten nehmen, aber mit Tabletten die 400mg haben, hatte man dann nen halben Tag Ruhe.
Was mich total wundert, als mir der Kiefer gebrochen und nach hinten verschoben wurde, brauchte ich überhaupt keine Schmerzmittel, und bei den Weisheitszähnen ging es kaum einen Tag ohne…aber so nach 10 Tagen brauchte ich auch keine mehr. Jetzt mach dich aber nicht verrückt, kann sein, dass du überhaupt keine hast, oder nur sehr wenig und nur 2 Tage oder so. Das hat bis jetzt noch jeder überlebt und du wirst das auch schaffen.
In Foren habe ich gelesen, dass man auch nähte bekommt
Müssen diese gezogen werden oder gibt es auch welche die
„verwachsen“ bzw sich nach ner zeit auflösen oder so, denn vor
den Ziehen der Fäden hab ich auch sehr viel schiss.
Bei mir mussten die Fäden gezogen werden, aber das war halb so schlimm, die wurden aufgeschnitten und halt raus, wenn überhaupt, merkte man da nur ein ganz kleines ziehen. Die die sich angeblich auflösen sollen, wollten das bei mir irgendwie nicht machen und wurden dann auch gezogen, merkt man aber halt nur wirklich sehr wenig von, da brauchste also überhaupt keine Angst vor zu haben!
Ich gehe davon aus, dass die Zähne herausoperiert werden müssen und nicht gezogen werden.
Warst du denn schon bei einem Zahnarzt oder Kieferchirurgen, um das zu besprechen? Das könnte dir über die Angst hinweghelfen. Außerdem wird dann erst ein aktuelles Röntgenbild gemacht, damit man genau weiß, was auf einen zukommt.
Mit den Terminen ist das von Praxis zu Praxis unterschiedlich. Wenn du gerade Ferien hast, solltest du es jetzt machen. Vereinbare einen Termin, der dir passt.
Die Vollnarkose übernimmt die Krankenkasse normalerweise nicht. Nur is Fällen besonderer Art. Das heißt bei Angstpatienten, Kindern, Behinderten oder manchmal auch bei Leuten mit extrem starken Würgereiz.
Über die Narkose an sich kann ich dir leider nicht wirklich was sagen.
Ja, Nähte müssen gezogen werden. Bei oberflächlichen Wunden benutzt man selten resorbierbares Nahtmaterial. Das Ziehen der Naht ist aber nicht schlimm.
Das ist ein kleiner Eingriff, der ganz bestimmt nicht schön ist. Aber die Weisheitszähne wachsen ja nicht nach
Nachdem meine per Osteotomie entfernt wurden, hatte ich erst mal Probleme mit der Mundöffnung und es tat auch noch ein, zwei Tage weh. Danach war dann aber alles wieder gut.
Du wirst Schmerzmittel bekommen, etwas zum Kühlen und einen Wisch, auf dem alle Verhaltensregeln stehen. Außerdem Termine zur Nachkontrolle. Man wird als Patient also normalerweise bestens umsorgt.
Klar gibts schönere Dinge im Leben, aber danach wirst du froh sein, es gemacht zu haben, auch wenn es vielleicht unangenehm ist.
Übrigens habe ich auch schon Patienten erlebt, die danach überhaupt keine Schmerzen oder so hatten. Das könnte bei dir ja auch zutreffen
Ja, müssen rauoperiert werden. Hab schon aktuelle Röntgenbilder etc. Wie stehen die Chancen , dass die Krankenkasse das bezahlt? Und wenn nicht weiß jemand wieviel so ne Vollnarkose kostet… hab mal gegoogelt aber da finden sich Werte von 48 € (erscheint mir sehr wenig^^) bis über 1000 Euro…
habe das Prozedere vor drei Monaten hinter mich gebracht. Die Vollnarkose wird (zumindest bei gesetzlich Versicherten) nicht vollständig bezahlt, pauschal beträgt der Eigenanteil um die 200 Euro (Grund hierfür: eine neue Ärzteverordnung). Die ganze Sache ist es in meinen Augen auch wert, da das sanfte Wegschlummern bei einer halbstündigen OP, bei der dir der Unterkiefer aufgesägt wird (O-Ton meines Chirurgen =P), doch eher dem bewussten Zustand vorzuziehen ist.
Ansonsten ist die OP bei mir sehr gut verlaufen, hatte sehr sehr kompetente Ärzte, die sehr gut und sanft gearbeitet haben. Sah zwar bis fünf Tagen nach der OP Marlon Brando verdammt ähnlich (und das als Frau ), aber die Schmerzen waren mit Ibuprofen 600 sehr gut in den Griff zu bekommen. Das Essen breiartiger Nahrungsmittel war kein Problem (mein Tipp: eisgekühlter Apfelmus wirkt Wunder), nach 7 Tagen konnte ich auch wieder mein geliebtes Kürbiskernbrot genießen…
Von daher: Lass dir wenn möglich die Narkose geben, dich von deinem Freund oder guten Freunden verwöhnen, nimm die Schmerzmittel, schlafe mit leicht erhöhtem Kopf, kühle 26 Stunden am Tag und du bist ruck-zuck wieder fit
Die Vollnarkose wird wie du ja schon weißt nicht überommen (möglicherweise von Privaten KKs)
Die Narkose wird meistens über eine Maske mit einem Sauerstoff-Gas gemisch eingeleitet (Verwendete Gase sind häufig: Lachgas oder in manchen Fällen Xenon)
Anschließend (wenn du schon schläfst, durch das Gas) bekommst du eine Spritze in die schon Gelegte Venenverweilkanüle, mit einer Weißen oder Klaren Flüssigkeit. Das ist die eigentliche Narkose bestehend aus:
Hypnotika (damit du schläfst)
Analgetika (Damit du keine Schmerzen spürst)
Und Relaxantien (Zur Muskelentspannung)
Die Infusion, die du ebenfalls noch bekommst ist meist mit einer Kochsalzlösung, weil du ja vorher nichts essen Darfst… Also eine Flüssigkeitszufuhr über die Vene, damit du nicht austrocknest.
Die Risiken bei einer Zahn-OP unter Vollnarkose sind unter anderem die Tatsache, dass du nicht durch den Mund beatmet werden kannst,(weil ja der Mund das Operationsgebiet ist). Du wirst also durch die Nas beatmet. Dies ist nicht so sicher wie ein Luftröhrenschnitt oder eine Mund-Beatmung.
Aber immer noch gut.
Bei weiteren Fragen darsft du dich gerne bei mir melden
mir wurde erzählt, dass die neuen Narkotika eher intravenös verabreicht werden - hat zumindest mein Chirurg behauptet und bei mir auch machen lassen…von einer Infusion mit Kochsalzlösung weiß ich ebenfalls nichts, vermutlich, weil die OP ja nur 20 Minuten gedauert hat (was, so wurde mir berichtet, eine durchschnittliche Zeit für eine solche OP ist - mir wurden auch alle vier Zähne aus dem Kiefer herausoperiert)…Ansonsten war die Narkose sehr angenehm, man schläft ganz sanft ein und wacht direkt wieder auf, ohne in irgend einer Art und Weise ‚neben der Kapp‘ ’ zu sein…
Ich sagte ja auch, dass die eigentliche Narkose Intravenös verabreicht wird. Die Kochsalzlösung wird dann eher bei längeren Operationen verabreicht.
Wurdest du vorher noch mit einer Maske beatmet?
Wenn ja, dann war dies wie gesagt ein Sauerstoff-Hypnotika gemisch.
(Eine der nebenwirkungen von der Narkose ist wie gesagt der Atemstillstand.) Um diese direskt bei der Einleitung zu verhindern, wird man (meistens) zumindest nur mit Sauerstoff beatmet.
Eien Weitere Möglichkeit zur Narkose bei Weisheitszähnen (aber dann doch eher unpraktisch) wäre eine leichte Sedierung (Dämmerschlaf).
Der Nachteil ist, man kann sich bewegen, man bekommt den Eingriff teilweise mit.
Und wenn dir dann die Sicherungen durchbrennen, bzw. du vergessen hast, was du hier überhaup machst, kann das mehr oder weniger übel aus gehen.
Noch was zu Vollnarkose:
Die Operationsstelle wird zusätzlich noch örtlich betäubt.