Erfahrungen bei Mutter-Kind-Kur?

Hallo, alle zusammen!

Ich habe heute die erfreuliche Mitteilung meiner Krankenkasse
erhalten, daß meine Mutter-Kind-Kur genehmigt worden ist. Nun ist
es so, daß ich in eine Klinik für Stressfolgeerkrankungen fahren
soll, und meine Kinder „nur“ als „gesunde Begleitpersonen“
mitfahren, da sie noch zu klein sind (2 und 3), um allein zu
Hause zu bleiben. Mein Problem ist nun folgendes: Diese Klinik
behandelt nicht nur kranke Mütter, sondern auch Kinder mit
verhaltens- und emotionalen sowie Entwicklungsstörungen. Das
heißt, daß dort eine Masse hyperaktiver, agressiver und sozial
verhaltensauffälliger Kinder herumlaufen. Nun bin ich zwar stark
gestresst, aber meine Kinder sind eigentlich ganz lieb, und vor
allem überhaupt nicht krankhaft verhaltensauffällig. Eher
schüchtern und seeeehr zurückhaltend. Hat jemand hier
Erfahrungen? Kann ich es meinen Kindern zumuten, mich in ein für
sie sooo sozial schwieriges Umfeld zu begleiten? Was meint Ihr?
Die Klinik ist übrigens das Mutter-Kind-Gesundheitszentrum
Altenau (Harz). Vielleicht kennt sie ja jemand aus eigener
Erfahrung?!

Hallo!

Eine Freundin von mir kam vo ca 2 Wochen von einer Mutter-Kind-Kur zurück (2 Kinder, 6 + 2). Sie meinte, ein Alptraum wäre untertrieben. OK, ihre Kinder haben noch nie woanderst geschlafen aber bei 200 Kindern in der MuKi-Klinik war ihr einfach alles zu stressig.

Erholsamer für dich wäre sicher eine Kur ohne Kinder (vielleicht kann der Papa/Oma/Opa ja in der Nähe Urlaub machen etc.)

Liebe Grüße

Karin

hi,
meine frau bekam seinerzeit eine 4-woechige mutter-kind kur auf einer norseeinsel genehmigt.
der ueberwiegende teil der anwesenden frauen und kinder waren erheblich „geschaedigt“ - meist in form von erfahrener gewalt in den familien.
nach 2 wochen brach meine frau die kur ab… mit der krankenkasse gab es ueberhaupt kein problem, da dieses „oefter vorkomme“.
gruss
khs

und für mich und meine Tochter (damals 5) war es sehr erholsam,nur für die Mütter, die wie Du mit 2 und 3 Kindern
zur Kur (!!!) gefahren sind, war es alles in allem mehr Stress, als wenn sie zu Hause geblieben wären.
Ich finde das total schwachsinnig!!! Wenn Du eine Kur brauchst,
dann doch bitte ohne die Kinder, sonst bleib besser daheim!!!
Mach priv. Urlaub, alles andere ist Stress (denk nur, Du mußt
Dich an Zeiten halten, der Frühstücksraum ist wie im Kinder-
garten, furchtbar laut, denn alle Kinder sind da unruhig), anziehen, umziehen, ach, Du kommst da bestimmt kaum zur Ruhe…
Ich würde es mit den Kindern nicht tun…
Liebe Grüße H.-D.

Hallo,

ich hab auch wg. Stressproblemen eine Kur - ohne Kinder - gemacht. Dort gab es auch eine Station für Mütter mit Kindern, ich hab sie nicht beneidet (habe selber 2 Kleinkinder). Finde lieber eine Möglichkeit deine Kinder unterzubringen. Wenn du erholt zurückkkommst haben auch deine Kinder mehr davon als wenn ihr alle - nur damit die Kinder ihre Mama haben - 4 Wochen gestresst seid. Solltest du das überlegen hast du natürlich den Aufwand eine andere Klinik sowie die Unterbringung zu organisieren. Ich glaube aber es lohnt sich.
Viel Spass auf Kur!

Andrea

Überlege es dir gut !!
Hallo Bea,

ich kann mich meinen Vorredner nur anschließen und tendiere dazu, dir gegen meinen eigentlichen Vorsatz zu sagen : Lass es !!

Ich will wirklich niemanden aburteilen, aber in diesen Häusern sind die unterschiedlichsten Mütter/Kinder zusammengewürfelt…ich weiß nicht, warum es so ist, aber irgendwie sind es oft gescheiterte Existenzen und wirklich sehr einfach strukturierte Menschen, die, wie KHS schon sehr treffend formulierte, in einer Art und Weise „gestört“ sind, die es dir sicherlich ziemlich unmöglich machen würde, dich zu erholen. Auch für deine Kids stelle ich mir das nicht besonders schön vor…die kriegen unter Umständen nen riesen Schreck.

Es gibt aber auch Häuser, in denen keine typische Mutter-Kind-Kur angeboten wird sondern eben eine Kur für die Mütter, in denen die Kids dann gut betreut werden. Ich weiß allerdings momentan auf die Schnelle nicht, welche das sind und wie sich diese Einrichtungen nennen.

Vielleicht erkundigst du dich einmal bei deiner KV…selbst wenn diese nicht Kostenträger sein sollte, kennen die aber doch viele Häuser.

Greetings,
Vanessa
P.S. Ein Urlaub mit den Kids ist wirklich erholsamer als diese typische Mütter-Kind-Kur.

Hallo!

Ich habe kürzlich einen sehr positiven Erfahrungsbericht einer Mutter von der Kneippschen Kinderheilstätte http://www.kneippsche-kinderheilstaette.de/ gehört. Die Schwestern hätten sich vormittags recht liebevoll um die Kids gekümmert während die Mutter Anwendungen nahm, der Nachmittag wurde dann gemeinsam verbracht.

Es gibt also wohl schon solche und solche Häuser.

Viel Erfolg

Karin

Ich will wirklich niemanden aburteilen,

Also das kann ich mir bei deinen Kommentaren leider nicht mehr vorstellen, alles was recht ist!

aber in diesen

Was soll denn das heissen: „diese“ Häuser?

Häusern

sind die unterschiedlichsten Mütter/Kinder
zusammengewürfelt…

Ja, da muss man mal raus aus der altgewohnten Umgebung und was neues dazulernen!

ich weiß nicht, warum es so ist, aber

irgendwie sind es oft gescheiterte Existenzen und wirklich
sehr einfach strukturierte Menschen, die, wie KHS schon sehr
treffend formulierte, in einer Art und Weise „gestört“ sind,
die es dir sicherlich ziemlich unmöglich machen würde, dich zu
erholen.

Das finde ich eine wirklich traurige und sehr abwertende Ansicht! Macht mich total sauer: gescheiterte Existenzen, sehr einfach strukturiert, so dermassen gestört, dass man sich in deren Anwesenheit „sicherlich“ „unmöglich“ erholen kann!
Bea, eine Kur mit Kindern ist (zu?)anstrengend, weil du nach den Anwendungen sofort die Kinder wieder hast, aber lass dich nicht von solchen Ansichten abschrecken! Auf solchen Kuren sind MENSCHEN so verschieden wie hier im Forum, und zwar wie überall sowohl anstrengende als auch jede Menge liebenswerte die dich sehr bereichern können - meiner Ansicht nach sind letztere in der Mehrzahl!

Auch für deine Kids stelle ich mir das nicht

besonders schön vor…die kriegen unter Umständen nen riesen
Schreck.

dazu fällt mir echt nichts mehr ein

Es gibt aber auch Häuser, in denen keine typische
Mutter-Kind-Kur angeboten wird sondern eben eine Kur für die
Mütter, in denen die Kids dann gut betreut werden.

Und dort sind dann keine „gescheiterten Existenzen???“

Naja, Bea, du wirst dir dein eigenes Urteil bilden. Ich jedenfalls kann sowas nicht unkommentiert stehen lassen.
Melde dich doch wofür du dich entschieden hast.

Andrea

Holla
Hallo Andrea

Ich will wirklich niemanden aburteilen,

Also das kann ich mir bei deinen Kommentaren leider nicht mehr
vorstellen, alles was recht ist!

Weißt du, wenn du nicht verstehst wie ich das meine bzw. so gar keinen Schimmer von dem hast, wie meine innere Einstellung aussehen könnte, dann solltest du vielleicht erst einmal fragen, bevor du hier umdich wirfst.

Wir sprachen hier von einer typischen Mutter-Kind-Kur in einem typischen Haus für eben jene.

Ich habe mit Drogenabhängigen, Prsotituierten und Kindern in Not gearbeitet…also erzähle du mir bitte nicht, ob ich irgendwen ab- oder verurteilen will !

Die einzelnen Schicksale der oben genannten Menschen sind ganz furchtbar und ich lehne diese Menschen ganz sicher nicht ab sondern helfe sehr gerne, wenn ich kann und soll…helfen in Form von zuhören &reden, Gespräche mit Angehörigen etc. führen und auch helfen in Form von Taten, wie z.B. Erledigungen der offiziellen Art (Ämter etc.), nach Möglichkeiten für die Weiterbildung und insgesamt besseren Lebensbedingungen suchen…ach, es gibt da soviele Möglichkeiten, die ich hier nicht alle aufzählen kann.

Auf jeden Fall lehne ich diese Menschen nicht ab, aber ich überlege ganz klar, inwieweit ich mit wem auch privat Kontakt haben möchte. Ich denke, das ist nicht borniertes, wenn ich sage, dass ich selbstverständlich mit allen Menschen zu tun habe, ohne sie zu verurteilen…aber eben nicht unbedingt 4 Wochen lang eine Kur mit ihnen verbringen muß.

Für mich wäre es keine Wohltat, sondern Streß pur…dies aus mehreren Gründen, zum einen sicher, weil mich diese Schiksale immer wieder sehr bewegen, zum anderen aber auch, weil ich einfach Menschen um mich herum brauche, mit denen ich mich austauschen kann, die auf meiner Wellenlänge sind.

aber in diesen

Was soll denn das heissen: „diese“ Häuser?

„Diese“ heißt jene welche…also die Häuser, von denen ich sprach…was ist daran denn nun auszusetzen ?

Häusern

sind die unterschiedlichsten Mütter/Kinder
zusammengewürfelt…

Ja, da muss man mal raus aus der altgewohnten Umgebung und was
neues dazulernen!

Ah ja ???
Ich kann für meinen Teil behaupten, immer wieder dazuzulernen, weil ich eben ganz klar in allen Schichten immer wieder anzutreffen bin…ich setze mich mit den Dingen auseinander, und zwar nicht über irgendwelche Literatur, sondern direkt mit den Betroffenen in der Szene, im Rotlichtmilleu, in Frauenhäusern, auf dem Babystrich usw usf.

Wie lernst du dazu ?

ich weiß nicht, warum es so ist, aber

irgendwie sind es oft gescheiterte Existenzen und wirklich
sehr einfach strukturierte Menschen, die, wie KHS schon sehr
treffend formulierte, in einer Art und Weise „gestört“ sind,
die es dir sicherlich ziemlich unmöglich machen würde, dich zu
erholen.

Das finde ich eine wirklich traurige und sehr abwertende
Ansicht!

Wie gesagt, ich meine es nicht abwertend, aber ich denke, es macht keinen Sinn, die Realität nicht wahrhaben zu wollen.

Macht mich total sauer: gescheiterte Existenzen, sehr
einfach strukturiert, so dermassen gestört, dass man sich in
deren Anwesenheit „sicherlich“ „unmöglich“ erholen kann!

Kannst du dir ein klein wenig vorstellen, warum ich bezweifele. dass man sich in einer solchen Umgebung gut erholen kann ?

Gescheiterte Existenzen, einfach struckturierte und gestörte Menschen gibt es noch und nöcher…was ist für dich so schlimm daran ?
Du setzt dich hin und machst mir Vorwürfe…was tust du denn für diese Menschen ???

Auch für deine Kids stelle ich mir das nicht

besonders schön vor…die kriegen unter Umständen nen riesen
Schreck.

dazu fällt mir echt nichts mehr ein

Das glaube ich dir sofort…ich kann mir gut vorstellen, dass du Scheuklappen aufhast, weil du es vielleicht nicht gut erträgst, dass es eben die verschiedensten sozialen Schichten gibt. Daraus resultierend kommt man selber in Bedrängnis, weil man nicht wirklich etwas machen kann, es sei denn, man ist mittedrin…bist du das ?
Nochmal meine Frage an dich etwas anders formuliert :
Hast du engen Kontakt mit „sozial schlechter gestellten“ Menschen ? Und wenn ja, was tust du für sie ?

Es gibt aber auch Häuser, in denen keine typische
Mutter-Kind-Kur angeboten wird sondern eben eine Kur für die
Mütter, in denen die Kids dann gut betreut werden.

Und dort sind dann keine „gescheiterten Existenzen???“

Doch selbstverständlich…dieser Begriff ist sehr weit dehnbar.

Im Prinzip ist es ähnlich wie mit der privaten und gesetzlichen Krankenversicherung…warum versichern sich derart viele Menschen denn privat ?
Ìch denke mal, da gibt es viele Gründe, einer könnte sein, sie möchten bevorzugt (besser) behandelt werden, ein anderer könnte sein, sie halten sich für etwas besseres, wieder ein anderer könnte sein, sie haben einfach ganz realistisch erkannt, dass eine private KV insgesamt weniger anstrengend ist. Usw usf…

Nicht jeder Mensch, der etwas anderes leben möchte, ist gleichzeitig borniert und arrogant.

Ich verbringe meinen Urlaub auch lieber in einem kleinen Fischerdörfchen auf Kreta als am Ballermann.

Und ich suche mir für eine Reha selbstverständlich das heraus, was ich meine, das mir und meinen Kindern am besten bekommt.
Wenn Bea Sorge hat, ob das alles gut und richtig für sie und ihre Kids ist, dann verstehe ich das nur zu gut und ich habe lediglich meine eigene Erfahrung wiedergegeben.

Gruß,
Vanessa

Für mich wäre es keine Wohltat, sondern Streß pur…dies aus
mehreren Gründen, zum einen sicher, weil mich diese Schiksale
immer wieder sehr bewegen, zum anderen aber auch, weil ich
einfach Menschen um mich herum brauche, mit denen ich mich
austauschen kann, die auf meiner Wellenlänge sind.

DAS wäre sicher eine Antwort gewesen über die ich mich nicht aufgeregt hätte. Aber die Wahrscheinlichkeit dass man auch von letzteren welche in der Kurklinik findet ist ziemlich hoch. Es sei denn es geht keine mehr hin wegen den vielen „gestörten“ Müttern.

Ich habe mit Drogenabhängigen, Prsotituierten und Kindern in

Not gearbeitet…
Die einzelnen Schicksale der oben genannten Menschen sind ganz
furchtbar und ich lehne diese Menschen ganz sicher nicht ab
sondern helfe sehr gerne, wenn ich kann und soll…helfen in
Form von zuhören &reden, Gespräche mit Angehörigen etc. führen
und auch helfen in Form von Taten, wie z.B. Erledigungen der
offiziellen Art (Ämter etc.), nach Möglichkeiten für die
Weiterbildung und insgesamt besseren Lebensbedingungen
suchen… Ich kann für meinen Teil behaupten, immer wieder dazuzulernen,
weil ich eben ganz klar in allen Schichten immer wieder
anzutreffen bin…ich setze mich mit den Dingen auseinander,
und zwar nicht über irgendwelche Literatur, sondern direkt mit
den Betroffenen in der Szene, im Rotlichtmilleu, in
Frauenhäusern, auf dem Babystrich usw usf.
Wie lernst du dazu ?

Was willst du mir damit sagen? Dass du dich auskennst und ich vermutlich nicht, nicht wahr?
Hier ging es einzig und allein um die Erfahrung auf Mutter-Kind-Kur zu sein, nicht darum wieviel soziales Engagement, was ich jetzt hier auch nicht ausbreiten will, die Einzelnen zeigen.

ich weiß nicht, warum es so ist, aber

irgendwie sind es oft gescheiterte Existenzen und wirklich
sehr einfach strukturierte Menschen, die, wie KHS schon sehr
treffend formulierte, in einer Art und Weise „gestört“ sind,
die es dir sicherlich ziemlich unmöglich machen würde, dich zu
erholen.

Das finde ich eine wirklich traurige und sehr abwertende
Ansicht!

Wie gesagt, ich meine es nicht abwertend, aber ich denke, es
macht keinen Sinn, die Realität nicht wahrhaben zu wollen.

Die Realität „gescheiterter Existenzen“ ist existent, nicht aber die der „unmöglichen Erholung“.

Kannst du dir ein klein wenig vorstellen, warum ich
bezweifele. dass man sich in einer solchen Umgebung gut
erholen kann ?

Es ist ein Unterschied das selbst zu bezweifeln oder zu behaupten dass allein die Anwesenheit von „gescheiterten Existenzen“ es jeder Frau die hier postet „sicherlich ziemlich unmöglich machen würde sich zu erholen“.

Gescheiterte Existenzen, einfach struckturierte und gestörte
Menschen gibt es noch und nöcher…was ist für dich so
schlimm daran ?

Das frage ich dich.

Du setzt dich hin und machst mir Vorwürfe…was tust du denn
für diese Menschen ???

Sie einfach akzeptieren zum Beispiel. Auch auf Kur.

es sei denn, man ist

mittedrin…bist du das ?

Gegenfrage: Warst du als Patientin auf Mutter-Kind-Kur?

ich habe

lediglich meine eigene Erfahrung wiedergegeben.

Nein, hast du nicht, und das allein ist der Punkt der mich an deiner Antwort geärgert hat. Du hast nicht gesagt „Ich konnte mich nicht gut erholen weil… und deshalb rate ich dir…“ (für mich hört es sich auch so an als wenn du die Erfahrung - „auf Mutter-Kind-Kur“ - ohnehin nicht hast)sondern dass sich niemand (ich hab dich oben schon zitiert) auf einer Mutter-Kind-Kur erholen kann wegen der Menschen von denen man dort umgeben ist.

Es war diese pauschale Aussage die ich nicht in Ordnung fand.

Gruß,
Andrea

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Hallo Andrea

DAS wäre sicher eine Antwort gewesen über die ich mich nicht
aufgeregt hätte.

Endschuldige…die Formulierungen meiner Antworten mußt du schon mir überlassen…ich denke, du hast nicht versucht, zu verstehen, was ich meinen könnte, sondern ziemlich emotionsgeladen reagiert.

Aber die Wahrscheinlichkeit dass man auch von
letzteren welche in der Kurklinik findet ist ziemlich hoch. Es
sei denn es geht keine mehr hin wegen den vielen „gestörten“
Müttern.

Es gibt aber Einrichtungen, in denen man speziell auf „gestörte“ Kinder trifft, die von Bea erwähnte Einrichtung der AWO gehört dazu…das weiß ich aus eigener Erfahrung.

Im Überigen schrieb Bea folgendes :

„Mein Problem ist nun folgendes: Diese Klinik
behandelt nicht nur kranke Mütter, sondern auch Kinder mit
verhaltens- und emotionalen sowie Entwicklungsstörungen. Das
heißt, daß dort eine Masse hyperaktiver, agressiver und sozial
verhaltensauffälliger Kinder herumlaufen. Nun bin ich zwar stark
gestresst, aber meine Kinder sind eigentlich ganz lieb, und vor
allem überhaupt nicht krankhaft verhaltensauffällig. Eher
schüchtern und seeeehr zurückhaltend. Hat jemand hier
Erfahrungen? Kann ich es meinen Kindern zumuten, mich in ein für
sie sooo sozial schwieriges Umfeld zu begleiten? Was meint Ihr?“

Hieraus geht für mich ziemlich deutlich hervor, dass Bea sich eben gerade um die von mir angesprochene Thematik Gedanken macht.

Und ich bleibe dabei, dass es schwierig ist für „normale“ Mütter und Kinder, sich zu erholen in einer Einrichtung, deren Schwerpunkt auf psychosomatischer Behandlung liegt und in der eben verhaltensauffällige, agressive Kinder an der Mehrzahl sind, wohingegen Beas Kids eben keine dieser Merkmale aufweisen sondern es Bea schlicht primär um die eigene Erholung geht.

Was willst du mir damit sagen? Dass du dich auskennst und ich
vermutlich nicht, nicht wahr?

Nein, ich wollte damit klar verständlich ausdrücken, dass ich nun wirklich eine der letzten bin, die andere Menschen aburteilt…denn das hast du mir vorgeworfen.

Hier ging es einzig und allein um die Erfahrung auf
Mutter-Kind-Kur zu sein, nicht darum wieviel soziales
Engagement, was ich jetzt hier auch nicht ausbreiten will, die
Einzelnen zeigen.

Schon klar…du hast mir einen Vorwurf gemacht, den ich so nicht stehen lassen wollte.

Die Realität „gescheiterter Existenzen“ ist existent, nicht
aber die der „unmöglichen Erholung“.

Es erschwert aber die eigene Erholung ungemein, wenn man in einer Umgebung ist, in der primär hyperaktive, verhaltensauffällige und agressive Kinder sind. Wie soll sich eine Mutter von zwei völlig unauffälligen Kids denn da entspannen können und abschalten ?

Es ist ein Unterschied das selbst zu bezweifeln oder zu
behaupten dass allein die Anwesenheit von „gescheiterten
Existenzen“ es jeder Frau die hier postet „sicherlich ziemlich
unmöglich machen würde sich zu erholen“.

Nicht jeder Frau…lediglich Bea, deren Posting ich genau gelesen habe. Mein Zitat oben macht deutlich, in welcher Verfassung sie und ihre Kids sich befinden.

Du setzt dich hin und machst mir Vorwürfe…was tust du denn
für diese Menschen ???

Sie einfach akzeptieren zum Beispiel. Auch auf Kur.

Also, nochmal…ich akzeptiere sie immer und überall… aber ich halte es für absolut nicht empfehlenswert, einer Frau wie Bea zu raten, diese Reha im Harz anzutreten.

es sei denn, man ist

mittedrin…bist du das ?

Gegenfrage: Warst du als Patientin auf Mutter-Kind-Kur?

Ja, bereits dreimal.

ich habe

lediglich meine eigene Erfahrung wiedergegeben.

Nein, hast du nicht, und das allein ist der Punkt der mich an
deiner Antwort geärgert hat.

Wie bitte ? Das, was in meinem ersten Posting steht, sind eigene Erfahrungen.

Du hast nicht gesagt „Ich konnte
mich nicht gut erholen weil… und deshalb rate ich dir…“

Bei aller Liebe…hier hört es auf.
Ich formuliere so, wie ich es für richtig halte.
Wenn jemand eine Frage dazu hat, kann er sie gerne stellen.

(für mich hört es sich auch so an als wenn du die Erfahrung -
„auf Mutter-Kind-Kur“ - ohnehin nicht hast)sondern dass sich
niemand (ich hab dich oben schon zitiert) auf einer
Mutter-Kind-Kur erholen kann wegen der Menschen von denen man
dort umgeben ist.

Doch, ich habe, wie bereits erwähnt, Erfahrungen.
Bea wurde ganz offensichtlich eine Reha bewilligt, weil sie zuviel Streß hatte…um sich zu erholen.
Von psychischen Problemen ihrer Kids war nicht die Rede…im Gegenteil. In der Einrichtung, die Bea erwähnte, geht es aber nun mal speziell um die Verhaltensauffälligkeiten der Kinder.
Was haben denn Beas Kinder damit zu tun, dass sie sich erholen muß ? Ich habe sie so verstanden, dass sie nichts damit zu tun haben außer, dass sie schließlich gut betreut werden müssen.

Also ist eine typische Mutter-Kind-Kur in einer überwiegend psychiatrischen Einrichtung primär für Kinder wohl ungefähr so daneben als würde ich mit Zahnschmerzen zum Orthopäden gehen.

Es war diese pauschale Aussage die ich nicht in Ordnung fand.

Warum sagst du das dann gleich so sondern greifst mich erst mal an ???

Gruß,
Vanessa

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