Erfahrungen mit dell PCs

Hallo allerseits,
Ich hab in einigen Foren ziemlich schlechtes über dell PCs gelesen und bin selbst auch nicht so beeindruckt. Meine Sorge ist, dass bei uns in der Feuerwehr irgendwann einfach mal eben alles zusammenbricht (Lampertheim hat etwa 30.000 Einwohner). Wir sind nämlich komplett mit dells ausgestattet. ist diese sorge begründet oder gibt es etwa auch gute Dells?
LG

Max

Hallo,

ich habe ausschließlich gute Erfahrungen - seit etwa 1993.

Cheers, Felix

Hi,

Meine Sorge
ist, dass bei uns in der Feuerwehr irgendwann einfach mal eben
alles zusammenbricht

nix für ungut, aber wenn das passiert, stehen die Chancen gut, dass da noch an ganz anderer Stelle geschlampt wurde. Die Feuerwehr ist ja kein Golfclub, da würde ich doch hoffen, dass es auch für die IT den einen oder anderen Experten gibt und die Technik redundant aufgebaut ist. Ihr nehmt ja auch nicht nur einen Schlauch zum Löschen mit.

lg
ventrue

Hallo,

nachdem Du im Brett „Laptops und Notebooks“ postest, gehe ich davon aus, dass Du Dich für Erfahrungen mit Laptops und nicht mit PCs von Dell interessierst.

Ich habe mittlerweile den 3. Laptop von Dell und bin immer noch superzufrieden. Die beiden Altgeräte habe ich in der Verwandtschaft verschenkt/verkauft, wo sie munter weiter arbeiten.

Wie Dell PCs aktuell sind, weiß ich nicht. Meine Eltern haben beide seit ca. 4 Jahren PCs von Dell, die zwar ein wenig laut und schlecht aufrüstbar sind, aber allzeit störungsfrei vor sich hin werkeln.

Gruß,

Myriam

Hay

also ich habe jetz meinen 2. Dell laptop und cih bin Top zufrieden damit.

na, das hört sich ja schon mal gut an. hat aber zufällig noch jemand erfahrung speziell mit dem LATTUDE 2100? bei mir geht der Bildschirm nämlich immer aus, bzw wird hellgrau.

LG

Max

na, das hört sich ja schon mal gut an. hat aber zufällig noch
jemand erfahrung speziell mit dem LATTUDE 2100? bei mir geht
der Bildschirm nämlich immer aus, bzw wird hellgrau.

Nun, dann ist das Laptop wohl kaputt. Das kommt in den besten Häusern vor, und der 2100-er ist, wenn ich mich recht erinnere - ein „Einsteigermodell“ und „Schüler-PC“. Das heißt bis auf das absolute Minimum zusammengestrichene Konfiguration für geringste Anforderungen mit ein wenig Design-Schnickschnack. Bevor Du Dich jetzt ärgerst weil ich Deinen Liebling eventuell unrecht tue, überlege einen Augenblick, wieso jemand für ein „Business Laptop“ von Dell 800,1000 oder noch mehr Euro und mehr auf den Tisch legt, während der 2100 mit gut 250 Euro auch „Dell“ auf dem Deckel stehen hat.

Das 2100 gibt es glaube ich seit Anfang 2009. Wenn es 2009 mit den üblichen 2 Jahren Dell Garantie gekauf wurde, hast Du gleich die Gelegenheit, den preisgekrönten Dell Service zu probieren, in der Regel machen die ihre Geräte innherhalb der 2-jährigen Garantie schnell wieder heil. Du hast doch noch Garantie? Dann Hotline anrufen, ich vermute dass bei dem günstigen Preis kein Vor-Ort Service drinnen ist, das haißt, man gibt Dir eine Nummer, und eine Adresse Du schickst das Gerät hin, und ein paar Wochen später ist es wieder da und geht wieder. Wenn im preis ein wenig mehr Service drinnen war, wird es eventuell sogar abgeholt und wieder gebracht, und das Luxuspaket würde Dir einen Techniker samt Ersatzteilen vor Ort bescheren, aber ich denke nicht, dass der 2100-er für 250 Euro so weit abgesichert war. rechnung lesen, da stehts drauf, oder Seriennumemr abschreiben (steht hinten drauf) und Hotline anrufen, die haben das im Computer.

Außerhalb der Garantie ist der PC wegen seines geringen Anschaffungspreises bei einem Defekt wie Du ihn beschreibst (vermutlich Mainboard/Grafik/Display) ein wirtschaftlicher Totalschaden.

Und was Deine andere Frage zum Ausfall betrifft, lies erst mal dasda:

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Computer-GAU-…

und denk eine Weile drüber nach, wie das bei Deiner Feuerwehr laufen würde.

Weitere Details findest Du überall im Netz, das Ganze lief erst mal publikumswirksam unter „Jahr-2000 Problem“, war aber genau genommen keins, es hätte 2100, 2200, 2300 usw auch geknallt. Ein dummer Softwarefehler führte zum Zusammenbruch der Software auf dem Hauptrechner, der musste dazu nicht mal kaputt sein. Und das Ersatzsystem war derart jämmerlich aufgezogen, dass es schon nach kurzer Zeit unter der Belastung zusammenbrach (ganz abgesehen davon, dass es unerreichbar weit weg in einem anderen Gebäude stand). Fazit: Computer fielen aus, Computer fallen aus, und Computer werden immer ausfallen. Wer sich in einem sicherheitsrelevanten Bereich einen Computer anschafft, muss sich im selben Augenblick wo er ihn einschaltet und wo er beginnt sich auf ihn zu verlassen damit rechnen, dass er eines Tages ausfällt. Und für diesen Tag muss man eine nachvollziehbare Strategie haben, wie man sich dann durchwurschtelt bis Ersatz besorgt ist. Schön ist, wenn der COmputer nur „nice to have“ ist, man also auch ohne ihn voll einsatzfähig bleibt. Blöd ist, wenn man so viele Aufgaben an ihn delegiert, dass es ohne ih nicht mehr geht. Deshalb gibt es redundante Systeme (2 Server …), verteilte Systeme, Ersatzsysteme, Backups und so weiter, und deshalb ist EDV Admin ein Job wo man viel Wissen und Erfahrung braucht.

Das geht weit über die Frage hinaus, ob Computer X des Herstellers Y „besser“ ist als Computer A vom Hersteller B, und eins kann man fast ganz sicher sagen: man würde niemals ein ausfallsicheres System auf der Basis eines Billigstrechners wie dem Latitude 2100 planen :smile:

AL.

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