Hallo, wer hat Erfahrungen mit luftaushärtendem Pflastermörtel ? Zunächst hört es sich einfach an: einfach reinfegen, härtet an der Luft aus.
Die Anleitung ist dann schon komplizierter: Fugen min 3 cm tief, vorher anfeuchten, beim Reinfegen feucht halten, dann vor Regen schützen, aber nicht luftdicht. Am besten Probeflächen machen, um Wirkung auf Pflaster zu testen. Der Rest im Eimer (immerhin 40 EUR) mit Wasser bedeckt max. 3 Wochen wiederverwendbar.
ich hatte eine Fläche mit Granitpflaster, die ich verlegt und verfugt habe, allerdings mit Zementmörtel, der nach einen tiefen Frost zerfallen ist.
Ich nehme mal an, was Du hast, ist ein kunststoff-.basierendes Fugenmaterial. Ich habe damals die Finger dvon gelassen. Ein Experte hat mir gesagt, die 3 cm Fuge ist o.k., aber Du musst die Granitsteine mit irgendwas versiegeln und dann kannst Du erst fugen. andernfalls kriegst Du das zeug nie wieder von dem Granifpflaster ab, weil es sich auch in die Poren setzt. Und das Zeugs war, so wie Du schreibst, schweineteuer und es ist was für Profis.
Achte aber darauf, dass dein Unterbau das Wasser ableiten kann.
Diese Mörtel sind wasserdurchlässig und zerbröseln dir deine Arbeit wenn das Wasser nicht weg kann.
Reine Zementfugen (Trasszement) zerbröseln irgendwann - nur eine Frage der Zeit. (aber nicht so schnell, wie geschrieben wurde)
Kunststoffvergütete Fugen können teils auch Säurebelastungen (Tausalz) ab. Sind bei 3cm Tiefe aber ein riesen Kostenfaktor und zudem, doch eher starr.
Gereinigt werden muss der Belag bei jeder Verfugung, Poren sind hier das kleinere Problem.
Regen: man fugt nicht bei drohendem Regen, auch keine Zementfugen. Es geht um Regen, der die Fugen ausspülen würde nicht um leichten Niederschlag. Das ist durchaus vorhersehbar.