Erfahrungbericht Saugroboter
Hallo!
Hat jemand Erfahrung damit?
Ja, hier 
Insbesondere, da es ja wie bei allem große Preisunterschiede gibt.
Nach Papierform interessieren wir uns für die Geräte von
iRobot Roomba 520 oder 555 oder den Kärcher (Typ habe ich
jetzt gerade nicht parat).
Also . . .
ich hab mittlerweile schon meinen zweiten Roomba und bin sehr zufrieden mit dem Kleinen.
Durch einen Zufall hab ich das mal einer Reporterin erzählt und hatte dann eine Woche später ein Kamerateam vom WDR auf der Bude, die eine Reportage über diesen und einen Kärcher gedreht haben, von daher kenne ich beide Geräte im direkten Vergleich.
Der Kärcher hat zwei Vor- und zwei Nachteile:
-
Er hat eine automatische Lade- und Dreck-Entleer-Station. Wenn seine Batterie zur Neige geht oder der Dreckbehälter voll ist, fährt er selber dorthin. Den Roomba muss man zum Mülleimer tragen und dort von Hand sauber machen und auch von Hand an’s Ladegrät anschließen.
Da eine Akku-Ladung auch für ein wirklich großes Zimmer ausreicht (mein Wohnzimmer hat 80 qm!), und man ja auch die Dreckstation des Kärchers irgendwann mal sauber machen muss, würd ich das aber nicht überbewerten.
-
Der Kärcher findet Hindernisse mit Ultraschall und hält 1 cm davor an. Der Romba hat Kontakte in seiner Stoßstange und rumpelt überall vor. Wer also chinsiesche Vasen auf dem Boden stehen hat, sollte zum Kärcher greifen, mit dem Roomba ist die Lebensdauer solch zerbrechlicher Bodenbewohner sehr begrenzt . . .
Alle anderen greifen lieber zum Roomba, denn den Zentimeter Abstand hält der Kärcher auch zur Wand, und das heisst: dort wird nicht sauber gemacht . . .
Nachteile:
-
Preis . . .
-
Bauhöhe. Der Roomba ist gerade mal 7 Zentimetrer hoch und macht auch unterm Sofa und unterm Sideboard sauber. Der Kärcher ist bedeutend höher und schafft das i.A. nicht.
Alles in allem würde ich selbst beim gleichen Preis wieder zum Roomba greifen.
Grundsätzlich: kein Staubsaugerroboter kann mit einem richtigen Staubsauger mithalten. Auf einem hochflorigen Teppich werden beide Geräte bestenfalls mäßige Ergebnisse bringen. Aber auf Laminat/Parkett/Fliesen schaffen die Geräte erstaunliche Mengen Dreck weg. Regelmäßig benutzt sparen sie einen haufen Arbeit - mit einer Ausnahme: aufgrund der runden Bauform kommen sie natürlich nicht in die Ecken, da muss man immer noch manuell nacharbeiten.
Sinngebung:
Mein Roomba spart mir gut eine halbe Stunde Arbeit pro Woche ein. Ist das 300 Euro wert? Mir ja - denn meine Spülmachine spart auch nur eine Stunde Arbeit pro Woche - hat aber einiges mehr gekostet.
lg, mabuse
PS: Murphy’s Law gilt auch für Staubsauer-Roboter!
Wenn 10% deines Wohnzimmers vom Sofa bedekt sind, und 90% freie Fläche - dann wird der Roboter in 90% aller Fälle seine Arbeit unter dem Sofa einstellen, und nur in 10% aller Fälle auf einer freien Fäche!
Wenn du also nicht ständig auf dem Bauch unters Sofa robben willst, um den Roboter zu bergen, dann kauf einen mit einer Fernbedienung!
Das ist der Grund, warum ich schon meinen zweiten habe, mein Sofa ist nämlich auch was größer - und ich hatte keine Lust mehr, alle zwei Tage mit dem Besen nach dem Roboter zu hangeln . . .
PSS: Ich such noch einen Fensterputzer-Roboter. . .