Hallo!
ich besitze eine ETW in einem ca.130 Jahre alten Haus im Erdgeschoss. Das Haus ist nicht unterkellert - daher habe ich das ganze Jahr kalte Füße. Zur Zeit wird die Wohnung mit Nachtspeicheröfen beheizt (die teilweise auch schon etwas älter sind). Seit einiger Zeit bin ich nun schon auf der Suche nach Alternativen. Leider muss ich bei Strom als Energielieferant bleiben (die Installation von Gas o.ä. wäre im montageaufwand einfach zu teuer, Vorratsräume für Öl, Pellets etc. sind nicht vorhanden,…). Bislang habe ich elektrische Bodenheizungen, die es auch als Speicher gibt, und Infrarotheizungen als mögliche Alternativen ins Auge gefasst. An beiden Lösungen gefällt mir, dass sie wesentlich weniger Platz brauchen und dass (zumindest laut Herstellerinformation) ein gleichmäßiges Raumklima gegeben ist. Die Infrarotheizungen werden zudem als „Schimmelkiller“ angepriesen…
Hat jemand Erfahrungen mit elktrischen Bodenheizungen als Vollheizung oder Infrarotheizungen? Ich bin für jeden unabhängigen Erfahrungsbericht dankbar!
Viele Grüße,
Frieda
Hallo Frieda
Habe einem Kollegen für seine komplette Eigentumswohnung elektr. Fussbodenheizung von der Firma Danfdoss geliefert.
Der momentane Mieter ist super zufrieden damit, vor allem weil jeder Raum einzeln geschaltet und von den Benutzungsverhalten zeitlich programmiert werden kann, vor allem ist sie nicht all zu träge weil sie direkt im Dünnbettverfahren unter den Fliesen in Fliesenkleber leigt.
Vorher waren auch Nachtspeicheröfen montiert und die wollte er auf keinen Fall mehr haben.
Mit etwas energiebewussten Umgang ist das immer noch eine gute Alternative zu den Nachspeicheröfen.
Mit Infos zur Infrarotheizung kann ich leider nicht dienen.
Hoffe das hilft dir etwas weiter.
MfG
Nelsont
Bislang habe ich
elektrische Bodenheizungen, die es auch als Speicher gibt,
Elektrische FBH als Speicher? Dir ist aber schon klar, dass da der Estrich selber das Speichermedium ist. Also muss der alte Estrich rausgekloppt werden. Zudem lassen die sich überhaupt nicht bedarfsgerecht regeln. Was in der Nacht geladen wurde, wird halt über den Tag abgegeben. Morgens ist es dann sehr warm, am Nachmittag erfolgt eine kleine Nachladung und gegen Abend wird es wieder kalt.
Wenn gelüftet wird: Die FBH gibt weiter Wärme ab.
Wenn keiner zu Hause ist: Die FBH gibt weiter Wärme ab.
Tagsüber erfolgt die Temperaturregulierung dann über Zuheizen mit teurem Tagstrom oder Kühlen durch Fenster öffnen.
Wenn schon, dann Dünnbettheizung.
Die läuft bedarfsgerecht und ist nicht so träge, aber tagsüber heizt DU dann mit Tagstrom.
und
Infrarotheizungen
Die Anbieter von Infrarotheizungen sind meiner Meinung nach zu 98% unseriöse Geldschneider.
Hallo xstrom,
vielen Dank für die informationen zur Funktionsweise der verschiedenen Heizungsmodelle…Was mich noch interessieren würde ist:
wie ist das Raumklima mit einer FBH (bezgl. Wärme und Luftfeuchtigkeit)?
Wäre schön, wenn du dazu noch etwas sagen könntest - über die Problematik des Nachtspeichermodells und der Stromheizung im Allgemeinen bin ich mir bewusst.
Viele Grüße, Frieda