rost klar ist n großes problem, aber ich meinte so sachen wie getriebe, die sidn ja oft nicht gerade rosig, weil die hohen geschwindigkeiten nicht standhalkten können…
Hi,
hasbe gehört, es gibt manchmal Probleme mit Zulassung… Erkundige dich vorher ob der Wagen umgerüstet werden muss (rote gegen gelebe Blinker, Bremslicht etc…)
Gruß
BJ
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entweder wird es ein 1966er buick electra 225
oder ein 1968er chrysler newport
hat jemand erfahrung mit diesen wagen…
Mit den genannten Fahrzeugtypen habe ich keinerlei Erfahrung. Ich weiß nicht einmal, wie die Dinger aussehen. Muß ich aber auch nicht wissen, um sämtliche Probleme schon vorher zu kennen.
…schwachstellen (ausser dem hohen sprit verbauch ) usw.??
Wenn Du nach Schwachstellen fragst, muß ich Dir sagen, daß ein 40 jahre altes Auto eine einzige Schwachstelle ist. Den erfahrenen Oldtimer-Schrauber muß das nicht schrecken, sofern er eine der beiden folgenden Bedingungen erfüllt:
Für den Alltagsbetrieb und zum Einhalten von Terminen gibt es ein jüngeres Fahrzeug und der Eigentümer des Oldtimers verfügt über ausreichend Geld. Dabei laufen Beträge im 4stelligen Bereich noch unter nicht erwähnenswertem Kleinkram.
Oder
Für den Alltagsbetrieb und zum Einhalten von Terminen gibt es ein jüngeres Fahrzeug und der Eigentümer des Oldtimers verfügt über solide Kenntnisse der Kfz-Technik und über eine eigene Werkstatt mit Möglichkeiten, die über die Möglichkeiten einer üblichen Kfz-Werkstatt deutlich hinaus gehen. Es kann nämlich passieren, daß man irgendeinen Tragarm oder ein Kugelgelenk von der Radaufhängung nicht vom nächsten Ersatzteillager erhält und auch am Gebrauchtteilemarkt ist nur Schrott zu bekommen. Entweder wird dann in mehr oder weniger haarsträubender Weise gebastelt oder das Teil muß hergestellt werden. Keine Sorge, mit einer guten Drehmaschine sowie einer Fräsmaschine kommt man schon ein Stück weiter. Manches kann man aus dem Vollen herstellen und für andere Teile ist einem schon mit der Herstellung einer Gußform geholfen…
was da überwiegend aus den Staaten rüberkommt ist oft gespachtelt bis zum umfallen. Da hält nirgends mehr ein Magnet. Das sehen die Jungs da drüben nicht so eng. Auch Elektrik und Innenraum sind oft haarsträubend verbastelt.
Bei der Zulassung muss evtl. dies und das umgerüstet werden was am Anfang nicht ersichtlich war.
Ein Bekannter hatte sich einen Buick importiert bei dem letztlich alle Scheiben bemängelt wurden weil sie keine entsprechenden Prüfzeichen hatten.
Diese Panoramascheiben anfertigen zu lassen geht aber richtig ins Geld.
hab ich glück dass der chrysler keine panorama scheibe hat *g*
der wagen ist wohl seit 95 oder so in good old germany und wurde immer mit 07-kennzeichen bewegt, aber wegen innenraum mach ich mir jetzt schon gedanken, davon waren keine bilder inseriert…
aber wegen innenraum
mach ich mir jetzt schon gedanken, davon waren keine bilder
inseriert…
Tja, warum wohl
Ich will Dich nicht verängstigen, aber da habe ich schon furchtbares gesehen. Andererseits gibts ja auch diverse Autos die in gutem, dem Alter entsprechenden, Pflegezustand sind.
Deinen Wunsch kann ich als alter Opel-Diplomat Fahrer gut nachvollziehen. Aber für den Alltagsbetrieb sollte man einen gut sortierten Werkzeugkasten haben und bei den Amis muss man in manchen Dingen etwas umdenken
Das sind manchmal Lumpen, die sowas verkaufen.
Nein Nachbar hat auch kürzlich einen solchen SCHROTTHAUFEN
gekauft.
Hi!
Sorry, ich bin davon ausgegangen, dass du den Wagen direkt aus den Staaten kaufst.
Hab gerade gelesen, dass Du den aus D. kaufst.
Da kannst Du den ja vorher mal anschauen, was ich empfehlen würde.
Ansonsten hab ich da auch keine Erfahrung damit.
Ersatzteilversorgung soll lt. meinem Nachbarn kein grosses Problem sein.
Kann aber sein, dass Du einen zollischen Werkzeugsatz brauchst, um etwas zu bauen.
Und vielleicht jede benötigte Schraube und Mutter extra besorgen musst,
weil die Ami´s möglicherweise zollische Gewinde haben.
hab ich glück dass der chrysler keine panorama scheibe hat *g*
Das Thema Scheiben dürfte bei einem Oldtimer (also älter als 30 Jahre) und Bestückung mit der Originalscheibe eigentlich kein Thema sein.
Bei dem 1930er Ford eines Freundes jedenfalls hat danach bei der H-Zulassungsabnahme niemand gefragt. Die Papiere waren aus Dänemark, also der Wagen auch importiert.
der wagen ist wohl seit 95 oder so in good old germany und
wurde immer mit 07-kennzeichen bewegt, aber wegen innenraum
mach ich mir jetzt schon gedanken, davon waren keine bilder
Das rote 07er Kennzeichen wird sehr häufig von Schrotthaufentreibern dazu benutzt, den TÜV zu umgehen. Auf der anderen Seite kann der Wagen aber auch in Sammlerhand sein und es wurden wirklich mehrere gute Oldies mit einer Nummer bewegt, wofür diese Art der Zulassung ja eigentlich gedacht war. Das siehst Du ja dann bei der Probefahrt.
Ich wäre allerdings sehr vorsichtig und würde im Zweifel lieber etwas mehr Geld ausgeben für einen Wagen, der bereits (gültigen) deutschen TÜV hat. Denn die Beleuchtungs- und Blinkanalage muss sehr wohl dem deutschen Standard angepasst werden, was schnell einiges kosten kann (aber auch nicht muss, kommt eben auf das Modell an).
Zum Thema Haltbarkeit/Zuverlässigkeit:
Viele US-Modelle auch aus aktueller Produktion sind für die Nutzung in Europa nur eingeschränkt geeignet. Fahrwerk, Bremsen, Kühler und Auslegung der Motoren und Getriebe sind mit der deutschen Autobahn häufig überfordert. Man sollte sich also davon verabschieden, einen originalgetreuen US-Oldie uneingeschränkt hierzulande im Alltag fahren zu können.
Auf der anderen Seite gibt es die Möglichkeit, die Autos zumindest einigermassen fit für D zu machen. Größere Kühler und/oder Zusatzölkühler, andere Getriebe/Getriebeöle, optimierte Fahrwerke und Bremsen sind oft auch mit H-Zulassung möglich, weil es für die meisten US-Oldies auch Europakits oder zeitgenössische Tuningteile während der Produktionszeit gab.
Ansonsten gilt dasselbe wie für alle alten Autos: Pflege ist alles. Bevor man mit dem Wagen hier auf die Straße geht, sollte man alle Flüssigkeiten, Bremsbeläge, Fahrwerksgummis, Leitungen, Elektroverbindungen und Reifen prüfen und ggf. ersetzen.
Dann laufen die alten Autos auch. Mein ´79er Alfa ist ausgesprochen zuverlässig, aber eben auch regelmässig technisch gepflegt. Das geht sogar sehr günstig, der Wagen hält sich auch bei 10.000 Km p.a. noch preiswerter, als ein vergleichbarer moderner Wagen.