Erfahrungen Tagfahrlicht?

Hallo

Ich habe unter www.tagfahrlicht.de davon gelesen und überlege ob sich das Nachrüsten empfiehlt…

Über google stoss ich auf einige Postings wo Leute Probleme aber mit der Polizei bekamen, da diese meinten das wären Nebelscheinwerfer und nicht legal und so…

Daher mal reingefragt:

Wer hat es bereits und wie sind die Erfahrungen?

Danke

Hallo Pechvogel,

ich hab nur mit der Freiwilligkeit in Deutschland und der Pflicht in Österreich (bis Ende 2007) zum Einschalten des Abblendlichtes bei Tag zu tun gehabt.
Da in Österreich die Pflicht zum Jahreswechsel wieder abgeschafft wird, und ich die Bedenken der Österreicher (Fußgänger, Radfahrer, Motorradfahrer fallen weniger auf und werden daher leichter übersehen, wenn ALLE mit Abblendlicht fahren) teile,
habe ich vom Nachrüsten von Tagfahrleuchten Abstand genommen.

Gruß
BT

Hallo,

Da in Österreich die Pflicht zum Jahreswechsel wieder
abgeschafft wird, und ich die Bedenken der Österreicher
(Fußgänger, Radfahrer, Motorradfahrer fallen weniger auf und
werden daher leichter übersehen, wenn ALLE mit Abblendlicht
fahren) teile,

Ich als Radfahrer würde es begrüßen, wenn die Autos auch tagsüber mit Licht fahren würden. Übersehen werde ich sowieso, aber so könnte ich wenigstens die Autos besser sehen. Außerdem fahre ich selber auch mit dem Fahrrad immer mit Licht. Hängt aber wahrscheinlich viel vom Umfeld ab.

Gruß, Niels

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Hallo,

ich teile die Meinung mit Beuteltier und meine, je mehr Automatismen der Mensch aufgebürdet bekommt, umso weniger denkt er mit.

Ebenso teile ich das Argument, als Motoradfahrer in der beleuchteten Masse unterzugehen.

Im Sommer ist es eh der allergrößte Schwachsinn mitLicht zu fahren, „Lichtproblemzonen“ wie Alleen, tiefstehende Sonne und Parkhäuser mal ausgenommen.

gruß
dennis

Hallo Dennis,

Ebenso teile ich das Argument, als Motoradfahrer in der
beleuchteten Masse unterzugehen.

eigentlich müßte es völlig egal sein, ob da ein Motorrad oder ein PKW auf mich zukommt. Solange es beleuchtet ist, kann ich es schon von weitem sehen.

Im Sommer ist es eh der allergrößte Schwachsinn mitLicht zu
fahren, „Lichtproblemzonen“ wie Alleen, tiefstehende Sonne und
Parkhäuser mal ausgenommen.

Und wie bekommt man die Leute dazu, in diesen Ausnahmefällen das Licht einzuschalten? Für den Gesetzgeber ist es allemal einfacher anzuordnen: Licht immer an!

Und das Problem „übersehene Fußgänger“ wäre keines, wenn man die Leute dazu bringen könnte, Reflektoren zu verwenden. Die machen den Fußgänger sichtbar. Allerdings nur, wenn der PKW mit Licht unterwegs ist :wink:

Gruss Harald

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Ich als Radfahrer würde es begrüßen, wenn die Autos auch
tagsüber mit Licht fahren würden. Übersehen werde ich sowieso,
aber so könnte ich wenigstens die Autos besser sehen. Außerdem
fahre ich selber auch mit dem Fahrrad immer mit Licht. Hängt
aber wahrscheinlich viel vom Umfeld ab.

Ich als Autofahrer würde es begrüßen wenn (alle) Fahrradfahrer mit Licht fahren würden. Auch die, die meinen ich habe das Mountainbike ja ohne Beleuchtung gekauft - also braucht dieses Fahrrad im Straßenverkehr auch keine Beleuchtung. Auf Katzenaugen können die ja auch verzichten.

Gruß
Holger

Hallo Dennis,

Ebenso teile ich das Argument, als Motoradfahrer in der
beleuchteten Masse unterzugehen.

eigentlich müßte es völlig egal sein, ob da ein Motorrad oder
ein PKW auf mich zukommt. Solange es beleuchtet ist, kann ich
es schon von weitem sehen.

Ich fahre immer mit Licht.
So kann man z.B. besser die Geschwindigkeit eines Fahrzeuges besser einschätzen.

Im Sommer ist es eh der allergrößte Schwachsinn mitLicht zu
fahren, „Lichtproblemzonen“ wie Alleen, tiefstehende Sonne und
Parkhäuser mal ausgenommen.

Und wie bekommt man die Leute dazu, in diesen Ausnahmefällen
das Licht einzuschalten? Für den Gesetzgeber ist es allemal
einfacher anzuordnen: Licht immer an!

Und das Problem „übersehene Fußgänger“ wäre keines, wenn man
die Leute dazu bringen könnte, Reflektoren zu verwenden. Die
machen den Fußgänger sichtbar. Allerdings nur, wenn der PKW
mit Licht unterwegs ist :wink:

Ich bin für Licht immer an. Egal ob Tagfahrlicht oder Abblendlicht.

Gruß
Holger

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Und das Problem „übersehene Fußgänger“ wäre keines, wenn man
die Leute dazu bringen könnte, Reflektoren zu verwenden. Die
machen den Fußgänger sichtbar. Allerdings nur, wenn der PKW
mit Licht unterwegs ist :wink:

Richtig. Dazu kommt noch, dass ich als Fußgänger es mir angewöhnt habe, gar nicht erst eine Straße zu betreten, wenn ein Auto kommt :wink:
Und bevor das Stichwort Zebrastreifen oder Ampel kommt: Ja, auch da braucht man nicht loszugehen, bevor man zumindest mit dem Auto(oder Krad, oder LKW…)-fahrer Blickkontakt aufgenommen hat.

Hallo,

also ich fahre seit dem Spätsommer mit Tagfahrlicht herum.
Schon vorher bin ich auch im Sommer (Stichwort Alleen) meist mit Licht gefahren, wobei die hintere Beleuchtung, vorderes Standlicht sowie die Tachobeleuchtung tagsüber nur unnütz waren.

Leider konnte ich keine extra Scheinwerfer montieren, deswegen wird das Abblendlicht angesteuert. Hat aber auch den Vorteil, dass die Leuchtweitenregulierung genutzt werden kann. So muss ich niemanden blenden, wenn der Kofferraum mal beladen ist.

Da ich bei etwas trübem Wetter oder früher Dämmerung wesentlich weniger mit „richtigem“ Licht fahre, ist der Kraftstoffverbrauch sicherlich nur unwesentlich höher.

Um beim Motorstart die Batterie und auch die Glühlampen vor Spannungsspitzen zu schonen, ist eine mehrsekündige Zeitverzögerung installiert.

Noch ein kleiner aber feiner Vorteil: Das Einparken in der Garage ist auch etwas einfacher.

aber mit der Polizei bekamen, da diese meinten das wären
Nebelscheinwerfer und nicht legal und so…

Das sollte sich inzwischen herumgesprochen haben, dass Nebellampen nur zusammen mit Stand- oder Abblendlicht funktionieren.

Ich möchte es nicht mehr missen.

Beim Kauf muss man aber unbedingt drauf achten, dass man die Dinger auch in Deutschland betreiben darf. Das ist leider bei sehr vielen „Billigdingern“ nicht so.
Auch um die gesetzlichen Abmessungen am Auto (bei extra Lampen) sollte man sich vor der Montage Gedanken machen. Nicht dass es bei der nächsten HU Ärger gibt.
Tipp für Fzg. mit Xenonlicht: Unbedingt extra Lampen montieren!!!

Beste Grüße
Guido

Moin,

ich teile die Meinung mit Beuteltier und meine, je mehr
Automatismen der Mensch aufgebürdet bekommt, umso weniger
denkt er mit.

Ebenso teile ich das Argument, als Motoradfahrer in der
beleuchteten Masse unterzugehen.

Im Sommer ist es eh der allergrößte Schwachsinn mitLicht zu
fahren, „Lichtproblemzonen“ wie Alleen, tiefstehende Sonne und
Parkhäuser mal ausgenommen.

Das ist aber kein „Sch…“!
Hab mit meinem letzten Fahrzeug ca. 50.000km mit Tagfahrlicht(v.Hella) zurückgelegt.
In den 30km-Zonen wird man von Fußgängern auch wahrgenommen.
Den Unterschied merkte ich 2003, mit meinem Neuen ohne TFL.

Seit dem fahr ich immer mit Abblendlicht(Xenon).
Hab leider nur schlechte Möglichkeit,
TFL nachzurüsten an dem Fahrzeug(Nebelsch. sind an der Stelle im Weg).

gruß
dennis

mfg
W.
P.S. Ich wurde auch, mehrfach von der Polizei angehalten, wegen fahren mit vermeidlichem Nebel-Licht. Konnte immer geklärt werden, ohne weitere Probleme.

Hallo,

Im Sommer ist es eh der allergrößte Schwachsinn mitLicht zu
fahren, „Lichtproblemzonen“ wie Alleen, tiefstehende Sonne und
Parkhäuser mal ausgenommen.

Und wie bekommt man die Leute dazu, in diesen Ausnahmefällen
das Licht einzuschalten? Für den Gesetzgeber ist es allemal
einfacher anzuordnen: Licht immer an!

Mehr Kontrollen. Da ja aber der Bund massenweise pensionierte Politisten NICHT mehr durch Frischfleisch ersetzt, ist es ja nicht mal mehr möglich zeitnah eine Streife zu einem Unfall zu beordern, wenn sie überhaupt noch kommen. Ruhestörung im Sommer nachts, von weitem zu hören (ich mußte um 0400 samstags aufstehen zum Bus) am Telefon: Wir haben zT keine streife frei. Polizeireform: In Speyer 50’ Einwohner = Polizeiinspektion, früher Polizeidirektion, nun ein Mann pro Schicht weniger. Wo sind die Straßenkontrollen ? Nur noch „Schwerpunktkontrollen“ alle 6 oder 12 Monate… :frowning:(

Und das Problem „übersehene Fußgänger“ wäre keines, wenn man
die Leute dazu bringen könnte, Reflektoren zu verwenden. Die
machen den Fußgänger sichtbar. Allerdings nur, wenn der PKW
mit Licht unterwegs ist :wink:

Naja, man kanns auch übertreiben. 100%ige Sicherheit gibt es nicht. Wenn jeder der beiden Parteien aufpaßt (Autofahrer ebenso wie der querende Fußgänger) dann passiert auch nichts.

Du würdest am liebsten den mündigen Bürger vollkommen seiner Verantwortung berauben und entmündingen mit Pauschalen gesetzlichen Anweisungen. Also Futter für die Dummen… die sich dann vor Gericht Ihrer Verantwortung entziehen: „Da gab es kein Gesetz dafür“.

Nene, so kanns nicht gehen, so ist Deutschland nicht nach dem Krieg aufgebaut worden, durch pauschale Verantwortungslosigkeit und Disziplinlosigkeit. Wir steuern mit Deinem Wunschdenken einem amerikanisierten Denken entgegen: Andere (den gesetzgeber) für die Eigene Unfähigkeit verantwortlich zu machen.

gruß
dennis

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Moin,

Das ist aber kein „Sch…“!
Hab mit meinem letzten Fahrzeug ca. 50.000km mit
Tagfahrlicht(v.Hella) zurückgelegt.
In den 30km-Zonen wird man von Fußgängern auch wahrgenommen.
Den Unterschied merkte ich 2003, mit meinem Neuen ohne TFL.

Seit dem fahr ich immer mit Abblendlicht(Xenon).
Hab leider nur schlechte Möglichkeit,
TFL nachzurüsten an dem Fahrzeug(Nebelsch. sind an der Stelle
im Weg).

gruß
dennis

mfg
W.
P.S. Ich wurde auch, mehrfach von der Polizei angehalten,
wegen fahren mit vermeidlichem Nebel-Licht. Konnte immer
geklärt werden, ohne weitere Probleme.

Ich sage es wie ich es denke: Mitdenken beim Fahren, und Individuell handeln. Der Rest steht in dem Antwortartikel auf Harald. Und die die es nicht gebacken kriegen müssen eben zahlen: Der verletzte Fußgänger oder der verunfallte Autofahrer. Es gibt keine 100%ige Sicherheit. Gab es noch nie. Alles andere ist nur Wunschdenken. Und Entmündigung von der Verantwortung kann nicht des Rätsels Lösung sein.

gruß
dennis

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Hi ho,

Und Entmündigung von der Verantwortung kann nicht des Rätsels Lösung sein.

da das aber so bequem ist wird es sich traurigerweise durchsetzen…

Gruss,
Herb

Richtig. Dazu kommt noch, dass ich als Fußgänger es mir
angewöhnt habe, gar nicht erst eine Straße zu betreten, wenn
ein Auto kommt :wink:

Löbliche Ausnahme. Ich erwarte heutzutage im Straßenverkehr von keinem anderen Teilnehmer mehr auch nur einen Funken Gehirn (der Großteil von 80-90% hat nämlich keins). Ich rechne IMMER mit dem Schlimmsten.

nicht. Wenn jeder der beiden Parteien aufpaßt (Autofahrer
ebenso wie der querende Fußgänger) dann passiert auch nichts.

Jaja, wenn das Wörtchen wenn nicht wär.

Grade gestern noch erlebt: Schwer befahrene Straße im Berufsverkehr (Tempo 50, jeder fährt 70), Abstand zwischen den Autos minimal. Kommt von links so ein Fußgänger. Vom Aussehen her kam der grad frisch aus dem Theater oder der Oper und ist ca. 55-60 Jahre alt. Seine Begleitung sah aus wie eine 22-jährige russische N*tte aus dem Katalog. Läuft einfach bei roter Fußgängerampel voll in den Verkehr rein und zieht sein noch zögerndes Fl*ttchen hinterher und grinst dabei noch frech.

Tschuldigung wegen der Wortwahl.