Hallo,
ich werde mich und er nächsten Woche einer Grauen-Star-OP unterziehen. Ich bin 59 Jahre alt und seit meiner Kindheit stark kurzsichtig (-12,5 auf beiden Augen)
Der Graue Star ist noch nicht sehr ausgeprägt, mein Operateur wird mich aber anlässlich dieser OP auf einen Wert von 2 Dioptrin operieren. Zunächst an einem Auge, 3 Wochen später am anderen.
In der Zwischenzeit, also nach der ersten OP soll ich dann mit einer Brille so versorgt werden, dass ich am operierten Auge ein Brillenglas mit - 2 Diotrin habe, am nicht operierten Auge soll für die Zeit bis zur 2. OP ein Glas ohne Stärke eingesetzt werden.
Was sagt ihr dazu? Wird es in diesem Fall möglich sein, zwischen den beiden Operationen am Bildschirm zu arbeiten?
Hat jemand Erfahrung, ob mit einer wesentlichen Sehverbesserung wegen der Reduzierung der Kurzsichtigkeit zu rechnen ist.
Ich muss dazu sagen, dass ich zwar noch 80 % Sehkraft erreichen kann, allerdings nur, wenn ich z. B. im PC bei der Textverarbeitung die Textgröße auf 175 % einstelle. Ich hoffe ich kann das alles so verständlich erklären.
Ich interessiere micht für alle Infos, sowohl von Patienten als auch medizinischen Mitarbeitern und natürlich von Ärzten.
Noch abschließend eine Frage: Ich die „Betäubung“ des Auges, also das Spritzen des Medikamentes schmerzhaft? Ich habe dazu im www positives wie auch negatives gelesen.
Ich habe das Gefühl, dass da gedanklich einiges durcheinander geht, dies ist natürlich in Aufregung verständlich.
Der Graue Star ist noch nicht sehr ausgeprägt, mein Operateur
wird mich aber anlässlich dieser OP auf einen Wert von 2
Dioptrin operieren. Zunächst an einem Auge, 3 Wochen später am
anderen.
Mir scheint nicht die Katarakt-OP im Vordergrund zu stehen sondern die Korrektur der Dioptrie. Wird also eine IOL (Intraokularlinse) eingesetzt? Oder wie soll die OP genau ablaufen.
Wenn eine IOL eingesetzt wird, warum wird dann nicht auf (fast)Rechtsichtigkeit korrigiert? Dir ist auch klar, dass die IOL nicht akkomodieren kann, Du wirst also vermtl. eine Lesebrille benutzen müssen.
Was sagt ihr dazu? Wird es in diesem Fall möglich sein,
zwischen den beiden Operationen am Bildschirm zu arbeiten?
Vermtl. ja.
Noch abschließend eine Frage: Ich die „Betäubung“ des Auges,
also das Spritzen des Medikamentes schmerzhaft? Ich habe dazu
im www positives wie auch negatives gelesen.
Mein Vater und beide Schwiegereltern sind entsprechend operiert worden, keiner hat über Probleme geklagt! Dies ist natürlich keine Garantie, dass alles gut verläuft, bitte nicht falsch verstehen, es ist eine Routine-OP und i.d.R. komplikationslos.
Positiv ist, dass erstmal nur ein Auge behandelt werden soll.
Wenn eine IOL eingesetzt wird, warum wird dann nicht auf
(fast)Rechtsichtigkeit korrigiert?
Die Korrektur auf 2 Diopt. empfehlen mehrere Ärzte, wie auch mein Optiker. Warum ist mir zwar nicht ganz klar, ist aber o.k. so. Ich werde dann weiterhin eine Gleitsichtbrille tragen. Möglicherweise ist das der Grund. Ich möchte nämlich nicht dauernd die Brille auf- und absetzen. Ist vielleicht `n bißchen doof. Aber eine Brille gehört zu mir, wie meine Kleidung. Ich kenne es nicht anders.
Dir ist auch klar, dass die IOL nicht akkomodieren kann,