Erfahrungsaustausch über Facebook

Ein Freund von uns hatte sich eine Seite bei Facebook eingerichtet und seitdem werde ich von Facebook per mails überschüttet. Ich bin nicht bereit, meine persönlichen Daten auf dieser Seite bekannt zu geben.
Deshalb frage ich nach, wer welche Erfahrungen mit Facebook gemacht hat?

In der ZEIT las ich einen Artikel, wonach im Ursprungsland, in Amerika die Zahl der Mitglieder schon wieder rapide abnimmt. Über Antworten zu pro und contra würde ich mich freuen.
Zwillingsjungfrau

Hallo,

nun ich bin seit kurzem auch bei Facebook angemeldet und finde keinen rechten Gefallen daran. Im Vergleich ist für mich gesehen StudiVZ/MeinVZ attraktiver.

Facebook ist in meinen Augen sehr unübersichtlich gestaltet und ich habe auch nur ein drittel meiner Freunde wieder gefunden. Das Chatten macht über Skype z.B. viel mehr Spaß. Bei Facebook muss man aufpassen, welche Gruppen oder Apps man sich holt - da wird einem das Postfach schon mal zugespamt bis obenhin und man bekommt unsinnige Anfragen. Das gibts bei den anderen beiden Networks nicht.

Allerdings kann man sein Profil für so gut wie alles sperren und passgenau einrichten, da muss man sich aber wirklich mit den gut versteckten Kontodetails befassen - ist schon ein wenig Gefummel und Gesuche…

lg
Christin

Liebe Christin,
danke für deine Stellungnahme. Sie trifft mein „Bauchgefühl“. Ich finde es einfach nicht gut, dass Facebook mich ständig anschreibt, nur weil unser Bekannter meine Email-Adresse angeschrieben hat. Es existieren bereits genügend Daten von mir, wenn ich nur an meine Krankenkassenkarte denke. Absolut gruselig finde ich den Gedanken, wenn Mark Zuckerberg seine Facebook-Daten verkauft und diese dann mit anderen Datenbanken verknüpft werden. Unter Freunden bin ich offen, doch dass jeder Fremde persönliche Daten von mir anlegen kann, erschreckt mich. Das erinnert an Stasi-Methoden. Die Zeit schreibt, dass die Facebook-Benutzer in den USA bereits weniger werden. Wenn ich mir vorstelle, ich suche eine Wohnung und der Vermieter bildet sich bereits vorher ein Bild von mir. Irgendetwas passt ihm nicht und er lehnt mich ohne Angabe von Gründen ab.

Dir danke ich für deine Antwort.
LG
Ingrid

Hallo,

unerwünschte Mails kann man zum einen abmelden, sofern dafür ein Link vorhanden ist, meist im Footerbereich, oft kaum zu sehen. Zum anderen im Mail-Account die nicht erwünschten Mails im Spam-Ordner anmelden.

Sofern man eien Facebook-Account hat, ist eine Einstellung im Bereich „Privatshäre“ möglich, nämlich nur Mails von Freunden zu erhalten. Dies schützt allerdings nicht davor, wenn der Freund ständige Mails versendet. Einzige Möglichkeit: den Freund aus dem eigenen Facebook-Account löschen.

Unerwünschte Mails kann mit Abmahnungen begegnen: denn ohne Genehmigung dürfen keine Mails mit Werbung etc. versandt weden.

Erfahrungen: wer mit Facebook arbeiten möchte, muss sich zum einen den internen Bereich genau ansehen, dort sind viele Einstellungen möglich, was z.B per Mails gesendet werden soll oder was gesperrt weden kann.

Ansonsten bietet Facebook z. B. viele Werbemöglichkeiten (Fanclub, Fanpage, Gruppenbildungen oder Werbung ähnlich wie Google-Adwords).

Chatten, Infos oder Allerlei ist natürlich möglich, jedoch nicht immer jedermanns Sache. Aber wer bei Facebook mitmacht - und das sind in Deutschland über 30 Millionen Menschen - sollte sein Profil sehr sorgfältig bestimmen, was persönliche Daten anbetrifft. Man MUSS nicht alle Angaben tätigen, die abgefragt werden. Es ist und bleibt freiwilig.

Wer jedoch geschäftlich mit Facebook arbeiten will, der muss sich im Klaren sein, dass je mehr Infos preis gegegeben werden, der Account dadurch interessanter wird, was letztendlich von Lesern / Freunden „verlangt“ wird.

Persönlich bin ich bei Facebook ein Fan und sehr aktiv.
Habe allerdings schon einige „Kammeraden“ aus meinem Account gelöscht.

Mit besten Grüßen
Wilderich von Dalwigk

hallo Zwillingsjungfrau,
wie alles im Leben hat jedes ein Für u ein Wider, so auch Facebook, so wie es den Anschein hat überwiegt bei dir das Wider u so solltest du deine kostbare Freizeit mit anderen Dingen füllen.

Ingo

Hallo,

also grundsätzlich ist es natürlich immer ein „Problem“ wenn man persönliche Daten von sich preisgibt. Generell würde ich jedoch sagen, dass bei sachgemäßem Umgang mit den Datenschutzeinstellungen keine großartige Gefahr besteht.