Erfahrungsbericht Laptop-Neuanschaffung

Hallo Experten,

nachdem mein alter Laptop (Celeron 600 Mhz, Win 98 SE, 64 MB RAM) zunehmend sogar mit dem normalen Surfen im Internet überfordert war und teilweise neuere Software gar nicht mehr installiert werden konnte, sprich: bei einfachsten Dingen bereits in die Knie ging, habe ich mich zu einer Neuanschaffung durchgerungen…

Meine Wahl fiel auf ein Angebot eines Discounters, der ein Markengerät von Fujitsu-Siemens im Angebot hatte (Pentium M 1,60 GHz, 1 GB RAM, usw.). Als das Gerät gestern eintraf, versuchte ich das „Hightech-Gerät“ natürlich auf Herz und Nieren zu prüfen und habe natürlich einiges parallel laufen lassen (Software-Installation, Festplatten-Optimierung, Virenscan) um das Gerät „angemessen“ auszulasten. War natürlich der Meinung, daß dies mit diesem Neugerät problemlos möglich wäre…(jetzt kann ich nur noch darüber schmunzeln)…Um es kurz zu machen, von einem Geschwindigkeitsrausch kann ich nicht berichten. :wink:
Richtig lachen mußte ich dann, als mir das Testprogramm „Sandra“ als Otimierungsvorschlag eine Prozessor-Aufrüstung empfahl…bei einem gerade in Betrieb genommenen Neugerät!!!

In der Annahme, jetzt aber wirklich mal die Überlegenheit meines Notebook mit meinem Desktop-Rechner zu zeigen, habe ich dann einen CPU Arithmetik Benchmark und einen Cache & Speicher Benchmark gestartet: Jetzt sollte sich zeigen, daß ein „Neugerät“ locker gegen ein immerhin 3 Jahre alten Desktop bestehen kann:
Also Pentium M 1,60 GHz (der ja in etwa die doppelte Leistung im Vergleich zu einem Desktop-Prozessor haben soll), 1 GB RAM gegen einen Aldi Medion 8000 (Pentium IV, 2,66 Mhz, 512 MB RAM). Ergebnis: Der 3 Jahre alte PC war in allen Bereichen schneller!!! Immerhin bin ich jetzt wieder auf dem Boden der Tatsachen gelandet.

Hätte das Geld vielleicht doch in einen aktuellen Doppel-Kern-Prozessor investieren sollen, anstelle des Laptop. Damit warte ich aber, bis „Longhorn“ eingeführt wird.

Soviel zum Thema Technik-Gläubigkeit.

Ciao, Christoph.

Auch hallo.

Hallo Experten,

nachdem mein alter Laptop (Celeron 600 Mhz, Win 98 SE, 64 MB
RAM) zunehmend sogar mit dem normalen Surfen im Internet
überfordert war und teilweise neuere Software gar nicht mehr
installiert werden konnte, sprich: bei einfachsten Dingen
bereits in die Knie ging, habe ich mich zu einer
Neuanschaffung durchgerungen…

…lt. einem Bericht von tecchannel.de hat die Geschwindigkeit
eines Prozessors auch Auswirkung auf die Geschwindigkeit im Netz(werk) :wink:

Meine Wahl fiel auf ein Angebot eines Discounters, der ein
Markengerät von Fujitsu-Siemens im Angebot hatte (Pentium M
1,60 GHz, 1 GB RAM, usw.). Als das Gerät gestern eintraf,
versuchte ich das „Hightech-Gerät“ natürlich auf Herz und
Nieren zu prüfen und habe natürlich einiges parallel laufen
lassen (Software-Installation, Festplatten-Optimierung,
Virenscan) um das Gerät „angemessen“ auszulasten.

…die Kiste ist doch hoffentlich zur sicherheitstechnischen
Burg gemacht worden ? http://www.dingens.org, http://www.comsafe.de

War
natürlich der Meinung, daß dies mit diesem Neugerät problemlos
möglich wäre…(jetzt kann ich nur noch darüber
schmunzeln)…Um es kurz zu machen, von einem
Geschwindigkeitsrausch kann ich nicht berichten. :wink:

Warum wohl: weil neuere Hardware auch mit mehr Prozessen und
resourcenhungrigeren Betriebssystemen zu arbeiten hat. Was in
der Relation altneu kaum Fortschritte zur Folge hat…

Richtig lachen mußte ich dann, als mir das Testprogramm
„Sandra“ als Otimierungsvorschlag eine Prozessor-Aufrüstung
empfahl…bei einem gerade in Betrieb genommenen Neugerät!!!

In der Annahme, jetzt aber wirklich mal die Überlegenheit
meines Notebook mit meinem Desktop-Rechner zu zeigen, habe ich
dann einen CPU Arithmetik Benchmark und einen Cache & Speicher
Benchmark gestartet: Jetzt sollte sich zeigen, daß ein
„Neugerät“ locker gegen ein immerhin 3 Jahre alten Desktop
bestehen kann:
Also Pentium M 1,60 GHz (der ja in etwa die doppelte Leistung
im Vergleich zu einem Desktop-Prozessor haben soll), 1 GB RAM
gegen einen Aldi Medion 8000 (Pentium IV, 2,66 Mhz, 512 MB
RAM). Ergebnis: Der 3 Jahre alte PC war in allen Bereichen
schneller!!! Immerhin bin ich jetzt wieder auf dem Boden der
Tatsachen gelandet.

ein am 24.Dez. kostenloses Heft der Chip: http://www.chip.de/downloads/c1_downloads_hs_getfile… (Danke Munichfreak :wink: )

Hätte das Geld vielleicht doch in einen aktuellen
Doppel-Kern-Prozessor investieren sollen, anstelle des Laptop.
Damit warte ich aber, bis „Longhorn“ eingeführt wird.

…womit wieder ein paar Resourcen mehr allein an die Darstellung
der Oberfläche ver(sch)wendet werden dürften :smiley:

Soviel zum Thema Technik-Gläubigkeit.

Ciao, Christoph.

Frohe Weihnachten noch nachträglich
mfg M.L.

Du weißt schon, wofür Notebooks eigentlich gebaut sind, oder?
Seriöse Modelle haben jedenfalls nicht die Priorität einem gut ausgestatteten Desktopmodell Konkurenz machen zu wollen.

Hi,

falls da, wie bei vielen vorinstallierten Neugeräten, Norton AV drauf sein sollte: schmeiß es runter.
Das gleiche hatte ich, als ich mir mein Notebook (HP Compaq NX7000) gekauft hatte. Ich war ziemlich enttäuscht von der Performance. Als ich dann Norton AV deinstalliert hatte, war es so, als hätte ich die Handbremse gelöst. Später habe ich dann noch die Platte aufgerüstet auf Hitachi Deskstar 7K60 (7200/min), was noch einmal einen Performanceschub brachte.

Trotzdem aber ist der Vergleich zu einem schnellen Desktop-PC unpassend, da beide Geräte für unterschiedliche Anforderungen konzipiert sind.

Viele Grüße
WoDi

Du weißt schon, wofür Notebooks eigentlich gebaut sind, oder?
Seriöse Modelle haben jedenfalls nicht die Priorität einem gut
ausgestatteten Desktopmodell Konkurenz machen zu wollen.

Im Prinzip weiß ich das schon. Zum Verhängnis wurde mir wohl die Annahme, daß mein „alter“ Rechner ja schon über 3 Jahre alt und somit nach Computer-Maßstäben veraltet ist - der andere aber fabrikneu…und von den Leistungsdaten meiner Auffassung nach zumindest schneller sein müßte (doppelter Arbeitsspeicher, höherer Front-Side-Bus-Takt, mindestens gleichwertiger Prozessor)

Nur in Sachen Grafikkarte hatte ich keine hohen Erwartungen (und bislang auch keine Verlgeiche angestellt) da der Laptop „shared Memory“ besitzt und der Desktop eine eigene Grafikkarte.

So long. Christoph.

Hallo,

den Chip-Artikel hatte ich auch bereits entdeckt.

Ich denke schon, daß ich zum Großteil überflüssige Dienste abgeschaltet habe. Bin kein Computer-Fachmann sondern nur erfahrener Anwender, aber nutze alle möglichen Optimierungstools (u. a. Norton Utilities und TuneUp Utilites).
Neige allerdings dazu, teilweise zu übertreiben, indem ich z. B. vorschnell oft Programme entferne, damit diese keine unnötigen Systemressourcen beanspruchen und den PC verlangsamen und auch den Virenscan verlängern. (Spricht nicht gerade für mich, aber meine übertriebene Erwartungshaltung an die Neuanschaffung auch nicht :wink:)

Ich weiß zwar fachlich nicht, wie man einen PC wirklich sicher abschottet, sondern benutze einfach diverse Virenwächter und probiere verschiedene Firewalls aus. Sicherheitshalber checke ich regelmäßig auf Spyware und Adaware. Und Thunderbird + Firefox schaden auch nicht.

Frohe Weihnachtstage! Christoph.

Hallo nochmal.

Hallo,

den Chip-Artikel hatte ich auch bereits entdeckt.

…und hoffentlich schon gelesen ? Ausserdem ist das ein ganzes Heft :wink:

Ich denke schon, daß ich zum Großteil überflüssige Dienste
abgeschaltet habe. Bin kein Computer-Fachmann sondern nur
erfahrener Anwender, aber nutze alle möglichen
Optimierungstools (u. a. Norton Utilities und TuneUp
Utilites).

Dennoch: das Ding von dingens.org erhöht die Systemsicherheit schon mal um einiges. Der grafische Schnickschnack von Windows lässt sich übrigens auch
manuell abschalten.

Neige allerdings dazu, teilweise zu übertreiben, indem ich z.
B. vorschnell oft Programme entferne, damit diese keine
unnötigen Systemressourcen beanspruchen und den PC
verlangsamen und auch den Virenscan verlängern. (Spricht nicht
gerade für mich, aber meine übertriebene Erwartungshaltung
an die Neuanschaffung auch nicht :wink:)

Vorsicht: IT-Sicherheit ist keine konstante Summe von Handlungen. Ausserdem
behandelt man angeblich sichere Systeme rein tendenziell riskanter als dies dem System zuträglich wäre…

Ich weiß zwar fachlich nicht, wie man einen PC wirklich sicher
abschottet, sondern benutze einfach diverse Virenwächter und
probiere verschiedene Firewalls aus. Sicherheitshalber checke
ich regelmäßig auf Spyware und Adaware. Und Thunderbird +
Firefox schaden auch nicht.

Siehe Brett ‚IT-Sicherheit‘ von wg. des Gebrauchs von Antivirenprogrammen und Firewalls…

Frohe Weihnachtstage! Christoph.

Ebenso :wink:

mfg M.L.

versuchte ich das „Hightech-Gerät“ natürlich auf Herz und
Nieren zu prüfen und habe natürlich einiges parallel laufen
lassen (Software-Installation, Festplatten-Optimierung,
Virenscan) um das Gerät „angemessen“ auszulasten.

Moin,

na also Festplatten-Optimierung und Software-Installation gleichzeitig ist ja nun wirklich ein bisschen viel verlangt, oder?

Mal ne Frage dazu an alle - ist Festplatten-Optimierung ala Peter Norton bzw. Defragmentierung heutzutage noch sinnvoll und nötig oder ist es den modernen Platten egal wo sie die Daten herholen?

Olaf