Hallo,
ich bin momentan 3X die Woche je 4 Stunden an der Hämodialyse angeschlossen was im Prinzip mir fast den ganzen Tag vermasselt und danach mein Blutdruck so in den Keller geht dass ich beim Laufen zum Taxi manchmal die Befürchtung habe zusammen zu brechen, was mir auch einmal passierte.
Vor Kurzem bin ich von den Ärzten angesprochen worden ob ich nicht auf Bauchfelldialyse umsteigen möchte.
Ich habe mich etwas im I Net umgesehen und vieles Negatives darüber gelesen wie: hohe Infektionsgefahr, 4X am Tag Beutelwechsel, und, und, und…
Ganz Ehrlich bis jetzt hat es mich nicht sehr überzeugt da ich durch eine ausgeprägte Polyneuropathie kaum die Beutel aufhängen kann und auch die ganzen Kisten die 1X im Monat geliefert werden.
Wie sieht es Nachts aus, ich bin ein Nachtmensch der selten vor 2:00 Uhr ins Bett geht?
Ich hoffe auf kompetente Antworten von Betroffenen.
Hallo Raride!
Ich dialysiere seit Ende 2009 über’s Bauchfell. Erst habe ich den sogenannten „Handwechsel“ gemacht und bin dann auf den Cycler (8 Stunden/Nacht) umgestiegen.
Dadurch bin ich tagsüber sehr flexibel und kann voll arbeiten.
Für mich persönlich kam die Hämo nie in Frage, weil sie mir zu zeitaufwendig ist… Und dass der Körper bei der Hämo mehr zu tun hat, wird selbst von den Ärzten berichtet.
Natürlich ist bei der CAPD eine gewisse Sauberkeit und Hygiene angebracht - man muss es aber auch nicht übertreiben. Ich zum Beispiel benutze zum An-, Abschließen und Pflasterwechsel keinen Mundschutz mehr! Ich hatte ganz am Anfang eine Peritonites, die aber aufgrund eines Defektes am Katheter entstanden ist.
Ich finde die PD in jedem Falle eine bessere Alternative zur HD. Ich habe keine Diät einzuhalten. Durch meine noch fast vollständige Restausscheidung habe ich auch kein Trinklimit.
Ich kann dir auf jeden Fall empfehlen, mal bei http://www.dialyse-online.de reinzuschauen! Alles Betroffene, die dir gerne Auskunft geben!!!
In Sachen Beutel anheben ist bestimmt auch 'ne Lösung zu finden. Beim Cycler zum Beispiel liegen meine 2 Beutel á 5 l auf der Heizplatte des Cyclers… Und meine Lieferung bekomme ich alle 14 Tage!
Da ich voll berufstätig bin, muss ich spätestens um 22 Uhr angeschlossen sein, damit ich um 6 Uhr dann fertig bin. Alles eigentlich ganz easy!!!
Alles Gute für dich! Und vielleicht trifft man sich ja mal bei DO (mogline bin ich dort).
HALLO Raride. ich betreue seid 20 Jahren Dialysepatienten mit der Peritonealdialyse. Es ist ein super schonendes Verfahren und die Lebensqualität wird erhöht.Der Kreislauf wird durch diese Art der Dialyse nicht belastet, die eigene Ausscheidung bleibt viel länger erhalten. Durch die tägliche Behandlung muß man nicht oder kaum auf das Kalium achten . Die Infektionsgefahr ist nach einem guten Training nicht sehr groß, falls es doch mal zu einer Infektion kommt kann man diese meistens schnell behandeln.Ich sehe allerdings bei dir das Problem des Handlings . Hast du vieleicht Angehörige die dich unterstützen können?Der Beutelwechsel dauert cirka 30 Minuten x 4 sind also 2 Stunden täglich. Das sind in der Woche 14 Stunden also ist der Zeitaufwand ähnlich groß wie bei der Hämodialyse. Allerdings kanst du während des Beutelwechsels früstücken, lesen , essen,fernsehen und viele andere Dinge machen. Viele Grüße Barbara
ich bin momentan 3X die Woche je 4 Stunden an der Hämodialyse
angeschlossen was im Prinzip mir fast den ganzen Tag
vermasselt und danach mein Blutdruck so in den Keller geht
dass ich beim Laufen zum Taxi manchmal die Befürchtung habe
zusammen zu brechen, was mir auch einmal passierte.
Vor Kurzem bin ich von den Ärzten angesprochen worden ob ich
nicht auf Bauchfelldialyse umsteigen möchte.
Ich habe mich etwas im I Net umgesehen und vieles Negatives
darüber gelesen wie: hohe Infektionsgefahr, 4X am Tag
Beutelwechsel, und, und, und…
Ganz Ehrlich bis jetzt hat es mich nicht sehr überzeugt da ich
durch eine ausgeprägte Polyneuropathie kaum die Beutel
aufhängen kann und auch die ganzen Kisten die 1X im Monat
geliefert werden.
Wie sieht es Nachts aus, ich bin ein Nachtmensch der selten
vor 2:00 Uhr ins Bett geht?
Ich hoffe auf kompetente Antworten von Betroffenen.