Moin Zusammen,
meine Freundin und ich sind im Moment auf der Suche nach einem haus zu Miete für uns beide.
Wir haben uns vorgestern ein sehr interessantes Haus angeschaut. Das Haus besitzt aber eine Öl-Heizung und ich kann das bisher einfach überhaupt nicht einschätzen, wie sich der Verbrauch bzw die Kosten bei einer Öl-Heizung im Vergleich zu einer Gasheizung verhalten.
Hier mal die Daten, die ich vom Vermieter bekommen habe:
100m² Grundfläche des Hauses
Das Haus ist ein einstöckiges Flachdach aus den 70ern, denke ich mal
alle Fenster thermopen verglast
alle Fenster (bis auf das im Bad - ist wohl vergessen worden) haben Kunststoff Rahmen
Die Heizung ist vor einem Jahr komplett erneuert worden
Es ist ein eigener Tank angeschlossen, um den wir uns auch selber kümmern müssten. Dezeit sind da noch ca 2000l Öl drinne, die wir auch abkaufen müssten.
Des weiteren zahlt der momentane Mieter wohl 56€ für Strom, Wasser und Abwasser. Kommt das hin? Erscheint mir recht wenig…
Wenn ihr weitere Informationen braucht, versuche ich damit zu dienen.
Im Voraus schon mal vielen Dank für eure Infos!
darauf kommt es nicht so sehr an. Wenn der Preis für einen Energieträger steigt, folgen alle anderen auf dem Fuße.
Wichtig ist die Isolierung des Hauses. Darüber erfähsst Du erstmal nichts, es sei denn, Du bestellst einen Gutachter oder wartest bis zum 1. Juli, dann muss der Vermieter nämlich einen Energiepass vorlegen.
Des weiteren zahlt der momentane Mieter wohl 56€ für Strom,
Wasser und Abwasser.
Völlig unrealistisch. Lass Dir die Rechnungen der Versorger aus den letzten 3 Jahren zeigen und frag den Vormieter, ob er überhaupt dort gewohnt hat.
ich denke auch dass die Nebenkosten mehr als unrealistisch sind. Frag mal den Vermieter ob er evtl. schon den Energiepass vorweisen kann. Viele haben das schon im Vorfeld machen lassen. Sollte das Haus gut gedämmt sein kann man von einer neuen Öl-Heizung eigentlich einen niedrigen Verbrauch erwarten.
Hat er noch keinen Energiepass frag ihn nach den u-Werten der Fenster, ob die Außenwände gedämmt sind und in welcher Stärke und lass dir die Dachdämmung zeigen wenn eine vorhanden ist. Lass dir seine Aussagen möglichst nachweisen z.B. durch Handwerker-Rechnungen etc.
Aber ihr könnt euch auch grundsätzlich überlegen, ob ihr nicht einen kleinen Holzofen oder einen Ofen mit Wassertasche reinstellt. Das machen in letzter Zeit immer mehr Leute. Das würde euch dann noch mehr Heizkosten sparen. Und es ist was fürs Auge.
Hallo,
Ölheizung ist etwas günstiger als Gas, da man mit ausreichendem Tankraum immer dann einkaufen kann, wenn es grad günstig ist.
Aber bei einem Flachdachhaus aus den 70er Jahren hätte ich heftige Bedenken, was die Heizkosten anlangt. Damals hat man noch nicht viel wert auf Isolierung gelegt, weder oben noch bei den Wänden. Dringend nachfragen, wie sich das im konkreten Fall verhält. Ein großer Tank weist auch auf hohen Verbrauch hin, wenn nicht nachträglich gedämmt worden ist.
Des weiteren zahlt der momentane Mieter wohl 56€ für Strom,
Wasser und Abwasser.
Ist wenig, aber nicht zu wenig, wenn wenig verbraucht wurde und Wasser per Zentralheizung erwärmt wird. Kommt halt drauf an, wer da gewohnt hat.
Hallo Zusammen,
ich möchte erstmal für eure Antworten danken. Es folgt eigentlich für uns daraus, dass wir uns wohl gegen das Haus entscheiden werden. Es gibt einfach zu viele unsichere Faktoren. Da der Vermieter einen Mietvertrag gerne vor dem 1.7. fertig machen möchte, damit er keinen Energiepass anlegen muss, spricht eigentlich gegen die Dämmung des Hauses.
Trotzdem vielen Dank euch allen!