Hallo liebe Wissenden !
Es gibt bei der Barmenia und der DKV eine sog. Ergänzungsversicherung für gesetzlich Krankenversicherte, die sich für das sog. Kostenerstattungsprinzig entschieden haben. Dies gewährleistet dann eine Behandlung als Privatpatient beim Hausarzt etc. trotz Versicherungspflicht in der GKV. Das hört sich nun für jemanden, der nicht gerne 3-4 Stunden in Wartezimmern hockt, ganz toll an. Kosten würde sowas bei der DKV knapp 60 Euro pro Monat.
Die Frage nun:
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Gibts da einen Haken, bzw. etwas, was ich übersehen habe (Nachteile?)?
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Müssen Vorerkrankungen oder chronische Erkrankungen im Antrag angegeben werden, und werden diese dann von der Versicherung ausgeschlossen ?
Gruß,Kris
- Gibts da einen Haken, bzw. etwas, was ich übersehen habe
(Nachteile?)?
Ich interessiere mich auch gerade für solch eine Versicherung, und habe natürlich auch nach Nachteilen gesucht. Abgesehen davon, dass es letztlich - zusammen mit den GKV-Gebühren - teurer wäre als eine private Vollversicherung, sehe ich eigentlich nur einige wenige Nachteile, die aber von Versicherer zu Versicherer unterschiedlich sind. Ich habe z.B. gelesen, dass ein Versicherer nur dann die gesamten Kosten erstattet, wenn man alle Belege zusammen *am Ende des Jahres* auf einmal abgibt, ansonsten gibt es einen Abschlag. Andere Versicherungen zahlen nur dann voll, wenn man wirklich vorher die GKV-Vorleistung in Anspruch genommen hat, ansonsten auch hier nur Erstattung von 30% oder weniger.
- Müssen Vorerkrankungen oder chronische Erkrankungen im
Antrag angegeben werden, und werden diese dann von der
Versicherung ausgeschlossen ?
Auf jeden Fall müssen die angegeben werden. Das muss man aber meines Wissens auch bei anderen Zusatzversicherungen, die jetzt nicht direkt für das Kostenerstattungsprinzip gelten.
Ich wollte vor einigen Jahren in die private Vollversicherung wechseln, wurde aber komplett abgelehnt, weil ich in der Vorgeschichte zweimal Psychotherapie in Anspruch genommen habe. Eine Versicherung war gar nicht erst bereit, mit mir über den Ausschluss von Psychotherapie oder Kosten für psychische Erkrankungen zu sprechen. Ich weiß daher auch nicht, ob es für mich überhaupt Sinn macht, knapp 3 Jahre nach dem gescheiterten Antrag bei einer anderen privaten Versicherung (wenn auch nur für eine Zusatzversicherung) einen Antrag zu stellen.
Die Frage nun:
- Gibts da einen Haken, bzw. etwas, was ich übersehen habe
(Nachteile?)?
Wir sollen wir das beurteilen, wenn wir nicht wissen, was in Deinen Tarifbedingungen steht ?
- Müssen Vorerkrankungen oder chronische Erkrankungen im
Antrag angegeben werden,
Die Fragen im Antrag müssen wahrheitsgemäß beantwortet werden.
und werden diese dann von der Versicherung ausgeschlossen ?
Wie die Risikobeurteilung ausgeht läßt sich natürlich im Voraus kaum beantworten. Möglich wären Ausschlüsse, ein Risikozuschlag auf den Beitrag oder eine komplette Ablehnung.